Kinder im Winter beschäftigen: Das hilft gegen Langeweile

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Kleinkinder spielen mit Spielzeug im Schnee
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Freibad, Skatepark, Spielplatz und Fußballverein: Im Sommer sind Kinder irgendwie immer im Freien unterwegs. Bei schönem Wetter, halbwegs trockener Witterung und angenehmen Temperaturen gibt es nicht besseres für den Nachwuchs, als sich an der frischen Luft auszutoben. Aber was ist im Winter, wenn es kalt und regnerisch ist, nicht wirklich hell wird, und eine Erkältung auf die andere folgt?

Die gute Nachricht: Auch im Winter darf man draußen toben

Kinder, die nicht offensichtlich krank sind, dürfen auch im Winter draußen toben. Von Schneemann bauen über Schneeballschlacht bis hin zum Rodeln ist alles möglich, und wer einfach nur mit dem Fahrrad zum Spielplatz fahren will, darf das natürlich auch tun.

Kinder im Winter beschäftigen ist nicht so schwer, wenn man sie mit wettergerechter Kleidung ausstattet. Funktionale Winterkleidung für den Nachwuchs ist gefüttert und wasserfest, so dass auch Nebel und Nieselregen den Kindern nicht viel ausmacht.

Mütze und Handschuhe sind ein Muss, sowie man das Bedürfnis hat, die Jacke im Freien zu schließen. Ein Schal ist nur dann nötig, wenn der Jackenkragen nicht bis ans Kinn reicht oder weit absteht. Die Schuhe sollten selbstverständlich auch wetterfest sein: Wasserdicht und mit einem groben Profil sind sie für winterliche Aktivitäten im Freien gut geeignet.

Bei leichter Erkältung und Schmuddelwetter besser drinnen

Wer bereits eine Erkältung hat oder sich bei grauem Wetter einfach nicht aufraffen kann, draußen zu spielen, darf natürlich auch drinnen bleiben. Allerdings wird Kindern, die einen ausgeprägten Freiheitsdrang haben, im Haus schnell langweilig. Jetzt muss für Abwechslung gesorgt werden.

Wer Kinder im Winter beschäftigen will, sollte Zeit haben. Denn viele Tätigkeiten erfordern einen Partner oder eine Partnerin. Kinder lassen sich gut beschäftigen mit:

    • Brett- und Kartenspielen. Viele Familien nutzen dunkle Wintertage, um eine eigene Spielkultur aufzubauen. Den
      Einstieg schafft man ganz leicht mit einer der gängigen Spielesammlungen und ein paar Karten, Profis wagen sich an mehrtägige Schachpartien oder abendfüllende Spiele wie die Siedler von Catan.
    • Größeren Projekten. Das alte Skateboard ist nicht mehr cool genug? Okay, so etwas kann man selber bauen. Bauanleitung, Material und alle wichtigen Informationen gibt es im Internet. Nicht nur für das Skateboard, sondern auch für den Computer, die eigene Dartanlage und vieles mehr.
    • Büchern und Zeitschriften. Lesen verzaubert, öffnet den Blick für fremde Welten und bildet ganz nebenbei. Wer sich noch nicht an Bücher herantraut, kann mit mit Audiobüchern anfangen.
    • Unterhaltungsmedien. Das sollte nur ein letzter Ausweg sein und nicht für mehrere Stunden Beschäftigung täglich sorgen. Aber tatsächlich haben Spielekonsole, Computer und Fernseher doch ihre Daseinsberechtigung und können sinnvoll genutzt werden.

Video: Kinderspiele für drinnen

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Die unangenehmsten und langweiligsten Wochen sind bezeichnenderweise die Wochen vor Weihnachten. Nichts ist so trist wie ein deutscher November mit tagelangem Regen, scharfem Wind und niedrigen Temperaturen.

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Mädchen Ratgeber
Kinder im Winter beschäftigen können natürlich nicht nur Eltern, sondern auch Großeltern und andere Verwandte oder Freunde. Immerhin müssen ja auch für die Eltern Weihnachtsgeschenke erstellt werden.

Draußen oder drinnen: Hauptsache Spaß!

Kinder im Winter beschäftigen kann richtig anstrengend sein. Ein paar Argumente, warum man auch bei unangenehmer Witterung ins Freie gehen sollte, sind die folgenden:
Frische Luft und Sauerstoff tun gut und machen gute Laune. Der Aufenthalt im Freien härtet ab. Drinnen ist es ohnehin langweilig – draußen locken Abenteuer. Wenn das alles nichts hilft, muss eben doch im Haus für Beschäftigung gesorgt werden. Dinge, die Eltern und Geschwister gerne machen, nehmen Kinder oft leicht an.

©Titellbild: istock.com-Nadezhda1906

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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