Google Sprachtools: Moderne Übersetzungshilfe für Kinder

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Kinder müssen heutzutage viel können – schon in der Grundschule werden erste Fähigkeiten in Sachen Computer und Internet gefordert, der Umgang mit neuen Medien ist selbstverständlich geworden, und spätestens beim Erstellen des ersten Referats für den Biologieunterricht stoßen die meisten Kinder an ihre Grenzen: Internetseiten machen nicht vor Ländergrenzen halt. Fremdsprachenkenntnisse sind wichtiger denn je – mit dem Wörterbuch auf dem Schoß und einer Grammatik kommt man da nicht weit. Sprachtools für Computer, Tablet und Smartphone helfen.

Sprachen lernen so wichtig wie nie – Sprachtools helfen dabei

Unsere Welt wird in allen Bereichen vernetzt und zwar in einem atemberaubenden Tempo. Ganz vorne weg die Wirtschaft. Ohne Austausch von Daten und Kommunikation bis in die persönliche Etage, geht ohne Computer nichts mehr.
Nur wenn der andere verstanden wird, der kann in der Schule und später im Beruf erfolgreich sein. Kinder kommen an Fremdsprachen nicht vorbei. Je früher, desto besser und das hat auch für das Erlernen von Sprachen Gültigkeit.

In den Kindergärten wird schon mit Sprachtools gearbeitet

Schulen führen Kinder nicht umsonst mindestens an eine Fremdsprache heran. Viele Kindergärten in Deutschland fangen schon im Vorschulalter mit Fremdsprachen an, die Kinder wachsen somit in ganz jungen Jahren zweisprachig auf. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, später einmal den Beruf des Dolmetschers oder eines Übersetzers auszuüben.

Heutzutage ist unser Leben durchdrungen von Fremdsprachen. Das wird schon sichtbar, wenn das Fernsehen eingeschaltet oder die Zeitung aufgeschlagen wird, ganz zu schweigen von Internet und Computer. Ohne beispielsweise die englische Sprache zu kennen, kann keiner online bei Google oder bei Downloadest einen Durchblick erzielen.

Einfach die Wörter mit ihm sprechen, die es schon kennt, wie Fan, Party, Computer oder Happy Birthday. Das gibt dem Kind Motivation sich mit der Sprache zu befassen. Daneben gibt es zahlreiche Sprachtools für den Computer, wo das Üben sogar Spaß macht. Wie man weiß, spielen Kinder gerne am Computer. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Die Sprachtools gibt es schon für Kinder ab 3 Jahren. Die Sprachtools bringen den Kindern spielerisch die Fremdsprache bei. Viele haben Spiele und Puzzle integriert, so lernen Kinder ganz nebenbei einzelne Begriffe. Außerdem werden das Erinnerungsvermögen, das logische Denken und die Konzentration gefördert. Eltern können den Fortschritt über einen Kids-Manager verfolgen.Kind das spielerisch lernt

Kinder lernen Sprachen spielerisch mit Sprachtools

Studien haben belegt, dass Kinder eine Fremdsprache am besten spielerisch verstehen. Wenn möglich, sollte die zweite Sprache in den Alltag integriert werden. Späterhin wenn das Kind bereits in der Grundschule oder im Gymnasium ist und sich Probleme beispielsweise in Englisch herausstellen, gibt es Tipps wie man sein Kind motivieren kann. Dazu sollte man anfänglich das vorhandene Wissen nutzen. Wie das geht?

Ein Tool für alles

Die Google Sprachtools sind eine Web-App, die mehr kann als einfach nur eine Übersetzungshilfe anbieten. Die App übersetzt zwar auch Webseiten, ermöglicht aber auch die gezielte Suche nach einem Begriff oder mehreren Begriffen in der Fremdsprache, ohne dass man diese dazu beherrschen muss.

Das heißt konkret (um bei dem Beispiel aus der Biologie zu bleiben): Wer möglichst viele Informationen zum Hummer in den karibischen Gewässern sucht, der gibt „Amerikanischer Hummer“ ein und stellt die gesuchte Sprache ein. Dass das Tier in der gesuchten Region der Welt „American Lobster“ (Englisch) beziehungsweise „Homard américain“ (Französisch) oder „Homarus Americanus“ (lateinischer Name) heißt, ist erst einmal unwichtig, das wissen die Google Sprachtools selbst, die gezielt nach Internetseiten in den genannten Sprachen suchen und dabei das landessprachliche Wort verwenden.

Die Trefferseiten werden in der jeweiligen Landessprache angezeigt, und es ist möglich, einzelne Wörter, Sätze oder ganze Absätze übersetzen zu lassen. Die eigene Sprache wird im Vorfeld festgelegt.

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Es stehen mehr als 100 Sprachen zur Verfügung, und darunter sind neben den wirklich gängigen Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch auch eher seltene Sprachen wie Arabisch, Vietnamesisch und Hebräisch.

Etwas Vorsicht ist durchaus angebracht: Übersetzungen sind manchmal holprig

Bei all dem Komfort, den die Google Sprachtools bieten, darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine Web-App handelt, also ein Computer übersetzt, nicht ein Mensch. Die Übersetzung wird aufgrund von Mustern vorgenommen: Mehrere Millionen Dokumente wurden gescannt, um durch die Bereitstellung vieler verschiedener von Menschen gefertigter Übersetzungen eine möglichst genaue Übersetzung zu ermöglichen.

Die Google Sprachtools suchen die vorhandenen Übersetzungen ab, um sprachliche Muster zu erkennen und dann eine möglichst nahe Übersetzung anzubieten. Da Sprache aber unheimlich komplex ist, Nuancen immer mitschwingen und aufgrund der sprachlichen Fülle niemals alle Möglichkeiten gescannt zur Verfügung stehen können, sind die übersetzten Texte bisweilen arg holprig.

Die Google Sprachtools sind ganz explizit eine Übersetzungshilfe, keine Software, die beim Sprachen lernen helfen kann oder soll. Das traditionelle Wörterbuch ist also manchmal doch noch ganz brauchbar, wenn ein übersetzter Satz zu sehr durcheinander geraten ist und es letztendlich an einzelnen Wörtern hängt.

Video: Mit den Google Sprachtools Wörter, Texte, Webseiten oder Dokumente übersetzen

Am Anfang ist Hilfe von Erwachsenen erforderlich

Die Google Sprachtools sind einfach zu bedienen und eine absolut praktische Sache, das ist gar keine Frage. Trotzdem sind sie Tools, deren Bedienung erst erlernt werden muss. „Tool“ ist das englische Wort für Werkzeug, und das passt perfekt: Denn auch eine Handsäge würde man einem Kind nicht ganz ohne Anleitung einfach in die Hand drücken.

Am Anfang ist Anleitung nicht nur gut, sondern wirklich nötig und sinnvoll, damit Kinder lernen, die Google Sprachtools hilfreich einzusetzen. Wer sich an den eigenen Sprachunterricht in der Schule erinnert, wird vielleicht merken, dass sogar der Umgang mit einem Wörterbuch lange geübt wurde (wahlweise der Taschenrechner im Mathematikunterricht, das Geodreieck oder der Zirkel).

Ist einmal verstanden worden, wie die Tools funktionieren, können Kinder sie in der Regel alleine verwenden – als Sprachtools, nicht, um die Englisch-Übersetzung der Hausaufgaben zu machen.

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Titelbild: © Twin Design – shutterstock.com
Textbild:  © Dejan Ristovski – shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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