Wo wechsel ich am besten Geld für den Urlaub?

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Schild von einer Bank
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Weil es innerhalb der EU unnötig geworden ist, sind viele Reisende nicht mehr gewöhnt Geld zu wechseln. Heißt das Reiseziel Schweiz, Ägypten oder Asien muss sich allerdings darüber Gedanken gemacht werden ob bei der heimischen Bank oder im Urlaubsland getauscht wird.

Der Geldumtausch zu Hause – nur in diesen Fällen macht er Sinn!

Wer vor hat nach Norwegen, Schottland oder in die USA zu fliegen, sollte vorab die Kursentwicklungen beobachten. Skandinavien, Nordamerika und auch Australien und Neuseeland haben starke Währungen. Die Finanzlage ist stabil und der US-Dollar beispielsweise gilt in vielen Ländern gar als inoffizielles Zweit-Zahlungsmittel. Auch der Euro fungiert als hartes Geld. So ist es von den aktuellen Börsenabschlüssen abhängig, wo der preiswerteste Kurs erworben werden kann.

Allerdings darf nicht vergessen werden, dass deutsche Banken oft horrende Gebühren für die Herausgabe von Schwedischen Kronen oder Britischen Pfund verlangen. Bestenfalls wechseln die Reisenden also vor Ort. In den genannten Ländern sind Banken und Wechselstuben an den aktuellen Tageskurs gebunden. Deshalb kann auch unmittelbar am Flughafen eingetauscht werden. Möchten die Urlauber nicht ohne Kanadische Dollars in den Taschen in Vancouver ankommen, empfiehlt es sich die Hälfte des veranschlagten Reisebudgets schon zu Hause einzutauschen.

Video: Euro – „Bis zum Jahresende auf 1,15 Dollar“

Euros sind vielerorts heißbegehrt!

Reisen Touristen in Länder mit eher schwachen und von Inflationen betroffenen Währungen, ist ein Umtausch in Deutschland unnötig. In den Urlaubszentren des ehemaligen Jugoslawiens beispielsweise fungiert der Euro als Zweitwährung. In Tankstellen und auf Campingplätzen kann die Rechnung damit beglichen werden. Allerdings müssen für diese Fälle kleine Scheine bereitgehalten werden, denn das Wechselgeld wird zumeist in der Landeswährung ausgegeben.

In afrikanischen Ländern zählt der US-Dollar mehr als das eigentliche Zahlungsmittel. Der Tansanische Shilling gilt innerhalb des ostafrikanischen Staates als unbeliebt; für einen Safariurlaub sollten noch in Deutschland Dollars getauscht werden. Locken Thailands Strände, dürfen sämtliche noch zu Hause herumliegenden Geldscheine in das Reisegepäck wandern. Weil die Thais internationalen Tourismus gewöhnt und Fremdwährungen als Devisenbringer geschätzt sind, wechseln sie anstandslos alles in Baht um. Gleiches gilt auch für Vietnam, Malaysia oder die Philippinen.

Im Ausland Geld wechseln: Das Wo ist wichtig!

Gleich im Flughafen von Daressalam die Euros zu verkaufen, bringt oft hohe Verluste ein. Die Wechselstuben in Manaus, Manila oder Mombasa werden umso günstiger, je weiter sie sich vom Airport entfernt befinden. Auch Hotels meinen nicht die ideale Location für einen fairen Tausch. Reisende seien allerdings auch davor gewarnt, bei Händlern auf der Straße Geld zu tauschen. Gerade in afrikanischen oder asiatischen Staaten ist es üblich, Touristen zwischen Flughafengebäude und Taxistand günstiges Geld anzubieten.

Die Scheine sind mitunter veraltet und schon längst nicht mehr im Umlauf. Auch führt die Unwissenheit der Reisenden über die nationale Währung häufig dazu, dass der Wechselkurs zu ihren Ungunsten ausgelegt wird. Bestenfalls wird sich an ein anerkanntes Geldinstitut gewandt. Eine Bank außerhalb des Terminals ist in vielen Ländern dazu verpflichtet, den aktuell gültigen Kurs auszubezahlen. Doch gilt es zu bedenken, dass Banken an die nationalen Feiertage gebunden sind. Geht die Reise in ein muslimisches Land und landet die Maschine am Freitag, stehen die Aussichten auf einen raschen Geldwechsel eher schlecht!

Mädchen Ratgeber

Weltweit gerne gesehen: Der Euro

Tendenziell lohnt sich der Geldumtausch vor dem Abflug in den seltensten Fällen. Er beruhigt lediglich die Nerven der Reisenden und macht die Taxifahrt zum Hotel unkompliziert. Das Gros der Reisekasse kann getrost erst im Ausland getauscht werden.

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Bildquelle: ©iStock.com/Brezina

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

1 comment

  1. Michael 14 März, 2016 at 06:17 Antworten

    Auch vor Ort in den einzelnen Ländern wechselt es ständig. Die Angaben in vielen Reiseführern sind werden anscheinend nur noch von älteren Ausgaben übernommen und so sind die Angaben und Ratschläge seit mehr wie 10 Jahren bereits veraltet.
    Wer also wirklich neue Tipps braucht, schaut Heutzutage am besten bei Facebook und Co nach. Ich selber lebe in Kenia und kann über die Ratschläge die immer noch in den Reiseführern stehen nur den Kopf schütteln.
    Was interessant ist, das auch teilweise jetzt die Landeswährung bei den Banken in Deutschland zu einen guten Kurs zu bekommen ist. Hier vor Ort wechselt es immer wieder , wo man den besten Kurs bekommen kann.

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