Make-Up, Mascara, Nagellack – Ab welchem Alter es für mein Kind angemessen ist

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Mutter und Kind schminken sich
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Schon vom ersten Tag ihres Lebens an entdecken Kinder ihre Welt, und sie lernen im Laufe der Zeit immer mehr kennen. Diese kindliche Entdeckungsreise ist mit Blick auf eine gesunde Entwicklung unerlässlich. Ganz gleich, um welche Dinge es dabei im Einzelnen geht. Kosmetikprodukte unterschiedlichster Art diesbezüglich meist ganz besonders spannend. Für Mädels gibt es oft nichts Schöneres, als Mamas Lippenstift, Nagellack, Make-up und Co. auszuprobieren. Spielerisch die eigene Schönheit kennen lernen – wahrlich ein echtes Highlight. Aber ab wann ist es sinnvoll, dass Mädels regelmäßig zu Kosmetikprodukten greifen?

Früh übt sich – aber nicht zu früh…

Es macht den lieben Kleinen einfach Spaß, Neues zu entdecken und dabei unter anderem Nagellack, Mascara, Make-up und Co. auszuprobieren. Immerhin ist es ein riesiges, „kunterbuntes“ Vergnügen, im Zuge dessen festzustellen, was kleine Mädels mit ein bisschen Farbe so alles bewerkstelligen können. Etwaige Kleckse auf Kleidung, Teppichen und so weiter sind diesbezüglich zweitrangig…

Vielmehr ist es schlichtweg zu aufregend, die „bewundernden“ Blicke der Erwachsenen angesichts des „tollen“ Lidschattens oder des dazu „passenden“ Lippenstiftes zu genießen. Vom „dezenten“ Rouge auf Wangen, Stirn und Kinn ganz zu schweigen. Ein echtes Erlebnis ist es in jedem Fall – sowohl für die Kleinen, als auch für die Großen. In welcher Hinsicht auch immer…

Ein wenig skeptischer sollte das „Anpinseln“ hingegen betrachtet werden, wenn junge Mädchen, etwa ab dem 9. bis 11. Lebensjahr gerne und regelmäßig zu übertrieben viel Schminke greifen. Spätestens jetzt sind Eltern dazu angehalten, aufzuhorchen und genauer zu beäugen, was der Sprössling da mit der Farbe im Schilde führt.

Video: Erstes Make-up

Nicht nur die Freude am Schminken steht im Fokus

Ein gesundes Verhältnis zur Schönheit – das ist es, was Eltern ihren Kindern möglichst frühzeitig vermitteln sollten. Wenn kleine Mädchen schon früh ihre Freude daran haben, Kosmetik unterschiedlichster Art auszuprobieren, dann ist das durchaus in Ordnung. Darüber hinaus ist immer wieder auch zu beobachten, dass Mädchen etwa ab dem 8. Lebensjahr gerne und häufig Lippenstifte, Nagellacke et cetera verwenden, und dass sie mit der Zeit regelrecht darauf bedacht sind, möglichst nicht mehr ungeschminkt aus dem Haus zu gehen.

In der Tat ist dies eine Entwicklung, der möglichst rechtzeitig Einhalt zu gebieten ist. Grundsätzlich wird es weithin als „normal“ erachtet, wenn Mädchen etwa ab dem 12. bis 13. Lebensjahr damit beginnen, hin und wieder etwas Kajal, Mascara oder Lidschatten aufzutragen.

Mädchen Ratgeber

Im Teenageralter kommt Kosmetik vermehrt zum Einsatz

Was in jungen Jahren schlicht und einfach mit der Freude am Neuen und am Ausprobieren begonnen hat, das hat meist nur kurze Zeit später bereits ein Ende. Meistens jedenfalls. So sind Mütter und Väter gut beraten, ihre Kinder beim Schminken zwar kurzzeitig zu unterstützen, sie aber darüber hinaus auch über mögliche gesundheitliche Risiken aufzuklären.

In dieser Hinsicht ist unter anderem von ungesunden Parfümstoffen, Chemikalien und sonstigen Zusätzen die Rede. Des Weiteren sind die jungen Mädchen gewiss auch daran interessiert, mehr darüber zu erfahren, dass bzw. ob möglicherweise gar Tierversuche im Rahmen der Herstellung der Kosmetikprodukte durchgeführt worden sind. Fakt ist, dass auch dieses Wissen ein entscheidender Aspekt ist, wenn es um eine gesunde Entwicklung junger Mädchen geht.

Ausprobieren macht Spaß – aber in Maßen

Grundsätzlich gilt, dass Eltern ihre Töchter bei ihrer Entdeckungsreise durch die weite Welt der Schönheit und der Beauty-Produkte unterstützen sollten. Etwa ab dem 12. bzw. 13. Lebensjahr können Lippenstift, Nagellack und Co. gut und gerne auch regelmäßig verwendet werden.

Hier weiterlesen: Die erste große Teenie-Liebe – Was man als Eltern zulassen darf und was nicht

Titelbild: ©iStock.com/anatols

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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