Hilfe bei Prüfungsangst: Wie kann ich dem Blackout vorbeugen?

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Schule macht Spaß. Oder doch nicht? Denn nach Ansicht von immer mehr Schülern ist das „Lernen fürs Leben“ wahrlich nicht immer mit positiven Aspekten verbunden. Ganz im Gegenteil. Insbesondere auch das Schreiben von Klassenarbeiten ist für viele Jungen und Mädchen eine wahre Tortur – mit zum Teil beträchtlichen Konsequenzen. Der Leistungsdruck und die Angst vor einem möglichen Versagen nehmen häufig Überhand – und die logische Folge davon ist: Prüfungsangst. Die Zahl derer, die vor oder sogar während einer Klassenarbeit bzw. Prüfung von Prüfungsangst haben und im Zuge dessen gar einen Blackout erleiden, steigt sukzessive an.

Eine falsche Vorgehensweise

Zu häufiges, intensives Lernen nahezu ohne Pause – das ist, wie neueste Untersuchungen belegen – eine der Hauptursachen dafür, dass Prüfungsangst entsteht. Die Angst der Schüler vor Versagen oder vor der Reaktion ihrer Eltern ist zum Teil so hoch, dass das Gehirn, selbst wenn der Lernstoff durchaus „sitzt“, dass alles Erlernte schlichtweg vergessen wird. Viele gute Gründe also, um entsprechende Veränderungen anzugehen. So sind Eltern unbedingt in der Pflicht, ihren Sprösslingen das „ungute Gefühl“ zu nehmen, indem sie ihnen unter anderem veranschaulichen, dass eine 5 oder 6 kein Weltuntergang ist bzw. dass keine entsprechenden Konsequenzen zu erwarten sind. Zudem bietet es sich an, einen speziell konzeptionierten Lernplan zu erstellen, welcher dabei helfen soll, den Stoff effektiver zu erlernen und dabei zugleich die Angst vor der Klassenarbeit zu reduzieren.

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Lampenfieber ist normal, aber…

Angst an sich ist bekanntermaßen eine Art Schutzfunktion, die mit Blick auf steinzeitliche Gegebenheiten den Menschen vor Unheil bewahren soll. Von diesem Standpunkt aus ist die Prüfungsangst als solche also nicht nur sinnlos, sondern noch dazu hemmend, wenn es um das erfolgreiche Vorankommen in der Schule geht. Diesbezüglich empfiehlt es sich, das Lampenfieber, das sich vor der Mathe- oder Englisch-Arbeit einstellt, zu akzeptieren, sich aber davon nicht übermannen zu lassen. Durch veränderte Lernstrategien kann es durchaus gelingen, der Prüfungsangst Herr zu werden. Es zeigt sich, dass es hilfreich ist, das Lernpensum mit dem einfachsten Stoff zu beginnen und sich erst danach auf den schwierigeren Part einzulassen.

Mädchen Ratgeber
Sitzt der Stoff, so ist es für den Schüler motivierender, weiterzugehen und die schwerwiegenderen Bereiche anzugehen. Eltern sollten unbedingt unterstützend für ihr Kind da sein und es nicht etwa mit „Wenn nicht, dann…“-Drohungen einschüchtern. Denn unter solchen Voraussetzungen ist es nicht verwunderlich, wenn die Prüfungsangst mit aller Macht über die jungen Leute hereinbricht.

Auf die moderne Art

Einerseits sind die Eltern dringend gefragt, ihr Kind nicht zu be-, sondern zu entlasten, wenn es ums Lernen geht. Andererseits können auch speziell konzipierte Entspannungs- und Beruhigungstechniken dazu beitragen, Prüfungsängste zu bekämpfen. Yoga, Akkupunktur sowie besondere Atemübungen sind überaus hilfreich, Ängste oder innere Unruhe zu bekämpfen, sodass sich Blackouts gar nicht erst einstellen.

  • Veränderte Lerntechniken
  • weniger Druck von außen
  • sowie mehr Entspannung

Das sind die wesentlichen Aspekte, auf die es ankommt, wenn es darum geht, Prüfungsängste zu bekämpfen. Insbesondere in Zeiten, in denen der Druck, der auf den Schülern lastet, immer größer wird, ist es wichtig, neue Wege zu gehen.

Bessere Noten durch weniger Prüfungsangst

Gut gerüstet und ohne Angst in die Klassenarbeit: Egal, ob Mathe, Englisch, Deutsch oder Chemie – Prüfungsängste können jeden treffen. Fakt ist aber auch, dass jeder Mensch aktiv etwas dagegen tun kann. Und zwar ohne großen Aufwand. Es ist an der Zeit, neue Wege zu gehen. Aber wie bei paradisi.de ersichtlich, gibt es durchaus Hilfe bei Prüfungsangst.

Titelbild: © istock.com – KatarzynaBialasiewicz

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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