Israel – Trotz der Ausschreitungen immer noch ein beliebtes Reiseziel

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Haifa in Israel
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Obwohl aktuell Kampfhandlungen aufgeflammt sind und das Land in Vorderasien immer wieder von Selbstmordattentaten und Raketenangriffen erschüttert wird meint Israel eine ungebrochen begehrte Urlaubsdestination. Als Zentrum dreier Weltreligionen ist vor allem Jerusalem über sämtliche Querelen der Jetztzeit erhaben.

Ein Streifzug durch die Heilige Stadt – Jerusalem entdecken

Alle Attentate und militärischen Vergeltungsschläge können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Israel zu den sehenswertesten Ländern der Erde gehört. Seit Jahrtausenden pilgern Gläubige nach Palästina. Nach den Kreuzzügen geschützt von den Tempel Rittern, dieser Tage unter der Obhut erfahrener Reiseveranstalter. Damals wie heute wissen die Organisatoren, welche Orte und Bauwerke von den Auseinandersetzungen verschont bleiben.

Der Felsendom meint den ältesten Sakralbau des Islams. Die goldene Kuppel ist schon aus der Ferne gut zu erkennen und erhebt sich unmittelbar neben der Klagemauer. Sie gilt den Juden als heilig, gehörte sie doch zur zweiten Tempelanlage, die vermutlich unter König Herodes in der Zeit um 20 vor Christus erbaut wurde. Der Zugang zur Klagemauer gelingt beispielsweise durch das Dungtor. Es ist Teil der alten Jerusalemer Stadtbefestigung und wurde bereits in der Bibel namentlich erwähnt. Gleich nebenan reckt sich die Grabeskirche gen Himmel. Jesus soll an dieser Stelle beigesetzt worden sein.
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Video: Am heiligen Fluss – Eine Reise durch das Jordantal

Gute Infrastruktur und viele Sehenswürdigkeiten – Israel

Obwohl das Land zwischen Rotem Meer und See Genezareth immer wieder von Unruhen gerüttelt wird, gehört es zu den reichsten Industrienationen der Erde. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass Touristen auf hervorragend ausgebaute Straßen und luxuriöse Hotels treffen. Wer auf den Spuren Jesu Christi wandeln und Bethlehem, Nazareth oder den Jordan besuchen möchte hat allzeit dazu Gelegenheit.

Bethlehem wurde schon im Alten Testament erwähnt und erlangte mit der Geburt Christi weltweite Berühmtheit. Schon im 2. Jahrhundert pilgerten Gläubige in eine kleine Höhle, die als wahrscheinlicher Geburtsort des „Sohn Davids“ angesehen wurde. Auf der Grotte steht nun die Geburtskirche.

Doch auch wer nicht aus religiösen Motiven durch Israel reist wird viel Spannendes entdecken. Die Höhlen von Rosh HaNiqra begeistern Freizeit-Botaniker und das Panorama des Toten Meeres erfreut Romantiker und Sonnenhungrige. Der Holocaust ist eines der düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte. In der nationalen Gedenkstätte Yad Vashem erfahren Interessierte bewegendes über die Opfer des Nazi-Wahns.

Tel Aviv Skyline

„Die Schöne“ und das Meer – an Israels Küste

Dieser Tage ist Jaffa nur mehr ein Stadtteil Tel Avivs. Doch wer genau hinsieht erkennt darin die Keimzelle der heute pulsierenden Hafenstadt. Jaffa meint das historische Zentrum der City und ist nachweislich seit 5500 Jahren permanent besiedelt. Der Name bedeutet Die Schöne und spazieren Besucher entlang der hübschen Fassaden, verstehen sie warum. Bei einem Bummel durch die verschlungenen Altstadtgassen von Jaffa inhalieren Reisende einen herrlichen Blick auf die schneeweißen Strände der Stadt.

Am kilometerlangen Gordon-Beach tummeln sich Badegäste aus aller Welt. Das Meer ist wohltemperiert und die Wässer präsentieren sich blitzblau. In einem der gemütlichen Strandcafés sitzen und den angeblich stimmungsvollsten Sonnenuntergang des Erdkreises genießen – in Tel Aviv wird dies täglich geboten, denn: Die Küste blickt konsequent gen Westen und die Sonne versinkt allabendlich wie ein glutroter Feuerball in den Wogen der mediterranen See.

Mädchen Ratgeber

Natur, Kultur und der Glaube

Eine Reise durch Israel lässt Geschichte verstehen, religiöse Toleranz wachsen und eröffnet herrliche Landschaften. Egal welchem Glauben die Reisenden anhängen – wer sich durch dieses kleine und dennoch so bedeutsame Land bewegt erfühlt gelebte Historie und uralte Erzählungen verstecken sich an allen Ecken und Enden!

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Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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