Zweisamkeit: Wenn das Eheleben zu kurz kommt.

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Der Bund der Ehe hält zwei Liebende durch ein unsichtbares Band zusammen. Traute Zweisamkeit ist schön, solange beide Partner sie genießen und füreinander da sind. Nicht selten stellt sich bald der Alltag ein und das Eheleben tritt einen Schritt zurück – die Gründe sind unterschiedlich, Lösungen gibt es viele.

Das Eheleben kommt zu kurz – diese Gründe liegen vor

Für viele Menschen ist eine Hochzeit der schönste Tag im Leben, die Flitterwochen komplettieren den wahr gewordenen Traum. Doch irgendwann kehrt das Paar in den Alltag zurück und die Ehe scheint nichts Besonderes mehr zu sein. Zu schnell gewöhnen sich die Eheleute an den Ring am Finger, weil die Abwechslung fehlt oder vielmehr die Zeit dafür.

Größtenteils nimmt das Arbeitsleben die Menschen sehr ein, sodass nach Feierabend vor allem Ruhe angesagt ist. Den Abend auf dem Sofa verbringen die Eheleute noch zusammen, bevor sie einschlafen.

Am Wochenende nehmen sich die Partner oft getrennt Zeit für ihre Hobbies, gemeinsame Unternehmungen kommen zu kurz. Wer Kinder hat, schraubt seine Interessen automatisch zurück. Kurz gesagt: Zeitmangel gilt als Hauptgrund für unerfülltes Eheleben. Ein Paar, das seine Beziehung beleben möchte, kann auf unterschiedliche Weisen vorgehen.

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Tipps, um der Ehe auf die Sprünge zu helfen

Am Anfang jeder funktionierenden Ehe steht ein ruhiges Gespräch unter vier Augen. Das heißt, es muss ausreichend Zeit für ein zielführendes Gespräch eingeplant werden. Beide Partner müssen Vorschläge bringen, was sich zukünftig im Eheleben ändern soll. Viele Paare nehmen sich jede Woche Zeit für gemeinsame Unternehmungen.

Ein Kinobesuch, essen im Restaurant oder ein romantischer Spaziergang kann positive Änderungen bringen. Essenzieller Bestandteil des Gesprächs ist Kooperation. Den Vorhaben müssen beide Partner zustimmen

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Oft glauben Paare, dass gemeinsame Zeit wegen der Kinder kaum möglich ist. Es besteht die Möglichkeit, den Nachwuchs für den Abend von Familienangehörigen oder einem engagierten Sitter beaufsichtigen zu lassen (im Netz finden sich passenden Anzeigen).

Für das Gespräch und in der Ehe allgemein sind Ehrlichkeit und Offenheit unumgänglich. Manchmal fällt es schwer, die Meinung zu sagen, jedoch geht es um die zukünftige Harmonie in der Ehe. Zudem ist der Partner eine Vertrauensperson, mit der alle Anliegen problemlos geklärt werden können.

Weiterhin beleben kleine Überraschungen die Beziehung: Ein spontan gebuchtes Dinner, die Lieblingspralinen oder eine Massage bereiten Freude. Wege zur besseren Ehe sind verschieden und lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ehrlichkeit und Offenheit
  • klärende Gespräche
  • gezielt Zeit zu zweit nehmen
  • Kinder können betreut werden
  • spontane, unvorhergesehene Überraschungen
  • Tage für Unternehmungen festlegen

Niemand trägt die Schuld an ehelicher Eintönigkeit

Es ist immer leicht, jemandem die Schuld für eine unerfüllte Ehe zu geben. Schuldzuweisungen führen jedoch zu nichts und verschlimmern die Situation. Niemand darf vergessen, dass beide Eheleute möglicherweise einen stressigen Alltag meistern und abends Ruhe suchen.

Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis füreinander ebnen den Weg zum Glück. Wer sich am Partner interessiert zeigt, erweist sich bereits als emotionale Stütz und trägt zum Wohlergehen des Partners bei. Es empfiehlt sich, mit dem Partner über den vergangenen Tag zu reden. Das Gespräch baut Stress für beide Seiten ab und fördert das Gemeinschaftsgefühl.

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Die schönen Momente der Zweisamkeit müssen gefördert werden

Einnehmende Arbeit, ein straffer Terminplan und Kindererziehung strengen an und lassen die traute Zweisamkeit in den Hintergrund rücken. Um die Harmonie zu sichern und mehr Zeit füreinander zu finden, sollten Ehepaare Gespräche führen und als Kollektiv wirken.

Titelbild: © istock.com –  cybrain

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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