Alltagshelfer, die das Leben erleichtern

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Lieferant liefert eine Lebensmittelbestellung direkt zur Haustür, an der eine Frau die Lieferung entgegen nimmt.
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Der Alltag kann schon anstrengend sein. Einkäufe, Haushaltsführung, Kinder und Arbeitsalltag halten wirklich auf Trab. Gut, wenn es da ein paar Helfer gibt, die das Leben erleichtern. Es geht hier nicht um Dosenöffner und den Kaffeebecherhalter am Kinderwagen, sondern um echte Erleichterungen im Alltag.

Kurz aufgezählt: Das nervt!

Im Haushalt gibt es viele verschiedene Dinge, die durch Haushaltshelfer erleichtert werden können. Ich Folgenden findet sich eine Auflistung der Dinge, die nervig sind und auf welche passende Erleichterung dafür zurückgegriffen werden kann.

  • Schwere Getränkekisten schleppen. Die Lösung: Die Getränke bequem nach Hause liefern lassen, zum Beispiel vom Anbieter Trinkkiste.
  • Gemüse frisch einkaufen. Die Lösung: Gemüsekiste vom Bauern.
  • Abwechslungsreiche Obstsorten aussuchen. Die Lösung: Obst liefern lassen.
  • Jeden Tag ein neues Menü für die Familie ausdenken. Die Lösung: Basics immer zu Hause haben und spontan sein.
  • Hemden bügeln fürs Büro. Die Lösung: Bügelhilfen oder Wäscherei.
  • Medizin und pflegerische Einrichtungen aufsuchen zu müssen. Die Lösung: Hausbesuche.
  • Stundenlang durch die Buchhandlung stöbern und immer noch keine gute Lektüre finden. Die Lösung: Büchertauschzirkel.
  • Keine Termine beim Handwerker kriegen. Die Lösung: Tauschportale im Internet.
  • Mit den Kindern Hausaufgaben machen. Die Lösung: Mit Schulfreunden zusammen lernen lassen.
  • Windeln kaufen oder Stoffwindeln waschen. Die Lösung: Windelservice.

Video: Top 7 „Alltagshelfer“

Einkaufshilfen sind gar nicht so abwegig

Es klingt schon etwas absurd, wenn der wöchentliche Getränke- und Lebensmitteleinkauf nicht mehr auf dem Markt oder im Supermarkt stattfinden soll, sondern man alles nach Hause geliefert bekommt. Dabei ist das gar nicht so abwegig, wenn man das vom ökonomischen Standpunkt aus betrachtet: Der Lieferant hat seine Bestellung, fährt die Route ab und liefert die Getränke eines Stadtviertels bis vor die Haustür. Wenn die Getränke stattdessen im Getränkemarkt landen würden und jeder sie dort eigens mit dem Auto abholen muss, ist erstens die Umweltbelastung größer und zweitens wird es auch nicht billiger. Das gilt für Obst und Gemüse in ähnlicher Art: Wer direkt beim Bauern bestellt, kann sich seine Wochenration Obst und Gemüse nach Angebot garantiert frisch und regional und dazu noch aus vertrauenswürdiger Landwirtschaft zusammenstellen. Viele Bauern und Initiativen bieten an, die Kisten schon fertig inklusive Rezepte für eine bestimmte Anzahl Mahlzeiten zu packen, manchmal gibt es Honig, Milchprodukte, Säfte oder Eier dazu, und sogar Metzgereien und Käsereien bieten einen solchen Service inzwischen an.

Immer die Kinder … so wenig Zeit und so viel zu tun

Für Singles ist der Alltag meist noch leicht zu bewältigen. Wer aber zwei oder mehr Kinder zu betreuen hat, die unter Umständen noch in den Windeln sind oder schon zur Schule gehen, muss sich manchmal wirklich zerreißen. Dabei gibt es so viele Dienstleister, die Arbeit abnehmen, Wege sparen helfen und damit den Alltag erleichtern! Der Windelservice bringt die Windeln nach Hause, so dass die großen Pakete nicht mehr geschleppt werden müssen.

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In vielen Städten gibt es den Dienst auch für stoffgewickelte Babies: Windeln und Zubehör werden nur geliehen, die Reinigung und Auslieferung übernimmt der Dienst.

Hemden müssen nicht zu Hause gebügelt werden, für Büromenschen bieten Wäschereien das Hemdenpaket an (kostengünstige Zehnerpacks). Und wer Fußpflege, Massagen, Krankengymnastik oder ärztliche Beratung benötigt, kann selbstverständlich immer um Hausbesuche bitten. Nicht alle Mediziner und Therapeuten bieten das an, aber grundsätzlich ist es möglich. Bleiben noch die Schulkinder … Hausaufgaben sind doof, und die werden in den wenigsten Fällen freiwillig und zügig erledigt. Meist geht der halbe Nachmittag drauf, und Mama muss dabei sitzen und immer wieder zum disziplinierten Arbeiten ermahnen. Einfacher ist das, wenn man sich mit den Freunden abspricht: Im Wechseln besuchen sich die Kinder gegenseitig zu Hause, machen gemeinsam Hausaufgaben und können danach noch miteinander spielen. Das hilft nicht nur gegen Hausaufgabenfrust bei den Eltern, sondern macht dem Nachwuchs obendrein noch Spaß und regt zum selbstorganisierten Arbeiten im Freundeskreis an.

Mit ein bisschen Fantasie geht viel

Wer flexibel ist und sich denn Alltag organisiert, anstatt alles selbst zu machen, hat meist mehr vom Leben. Es geht dabei nicht nur um die eventuell gewonnen Freizeit oder das eingesparte Geld, sondern ganz subjektiv um das Gefühl, etwas getan zu haben, ein Problem gelöst zu haben. Die besprochenen Alltagshelfer sind allesamt keine große Sache, machen in der Masse aber doch eine Menge aus.

Titelbild: © istockphoto – Highwaystarz-Photography

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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