Was machen meine Kinder mit ihren Smartphones?

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Mutter und Kind am Smartphone
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Das Smartphone ist bei Jugendlichen nicht mehr wegzudenken und immer in ihrer Reichweite: im Bus, auf dem Laufband und selbst beim gemeinsamen Abendessen mit der Familie. Doch was machen meine Kinder eigentlich die ganze Zeit am Bildschirm? Die sozialen Medien sind vielfältig: So können sie lediglich dem Zeitvertreib dienen und für Unterhaltung sorgen, aber auch den Austausch fördern, informieren und weiterbilden.

Chatten & Videocalls

Genau wie die Jugendlichen früher lieben es auch die heutigen jungen Erwachsenen, stundenlang zu quatschen. Was damals nur Face-to-Face funktionierte, ist heute von überall und rund um die Uhr möglich.

Plattformen, wie WhatsApp oder Facebook Messenger, ermöglichen es, binnen Sekunden den neuesten Gesprächsstoff, Fotos und Videos auszutauschen.

Doch viele Erwachsene machen sich dabei Sorge um die Daten. In dem kostenlosen Social Media Guide für Eltern & Großeltern kriegen Sie einen Überblick über die derzeit populären Social Media Anwendungen und erfahren alles Wissenswerte über Datenschutz.

Alternative Messenger Apps für mehr Sicherheit sollten dabei durchaus von Eltern in Betracht gezogen werden. So ist es dadurch ebenfalls möglich, auch über lange Distanzen hinweg Kontakt zu halten und dank Anbietern, wie FaceTime oder Skype, per Videoanruf zu telefonieren.

Inhalte posten und Storys aufnehmen

Auf Instagram werden die neuesten Fotos gepostet und gelikt, auf Facebook werden aktuelle Beiträge kommentiert und geteilt. Einige soziale Medien bieten die Funktion an, eine Story aufzunehmen.

Aktuelle Situationen aus dem Alltag können in Echtzeit in Form von kleinen Videos hochgeladen werden, um seine Follower immer auf dem Laufenden zu halten. Sie verschwinden nach 24 Stunden wieder, wenn sie nicht als Highlight gespeichert werden.

Mädchen Ratgeber

YouTube Videos ansehen

Auf der Plattform YouTube kann jeder Nutzer selbst Videos zu verschiedenen Themen hochladen, egal ob Schminkvideos, Rezeptetipps oder Musikvideos.

YouTube Videos können schlichtweg der Unterhaltung dienen, neue Produkte vorstellen, aber auch Anleitungen zu (fast) allen Lebenslagen liefern: Wie wechsle ich einen Autoreifen?

Wie schneide ich einen Granatapfel? Populär auf der Plattform sind Influencer geworden, die regelmäßig Videos zu bestimmten Themen hochladen und mit Produktplatzierungen in diesen Videos Geld verdienen.

Nachrichten lesen

Schnell wird den sozialen Medien vorgeworfen, dass Kinder und Jugendliche durch sie verblöden. Doch es muss nicht heißen, dass Kinder im Netz nur ihre Zeit vertrödeln.

Dank Nachrichten Apps können auch die neuesten Geschehnisse aus aller Welt junge Menschen erreichen – und das deutlich schneller als die klassische Tageszeitung der Eltern.

Seine Meinung kundtun

Soziale Medien vereinfachen es, seine Meinung zu Umwelt, Politik und anderen aktuellen Themen zu äußern. Auch Jugendliche haben so die Möglichkeit zu partizipieren und beispielsweise mit Politikern zu diskutieren.

Klassischen Demonstrationen wird mehr Raum geboten, indem sie auch online verbreitet werden können. Ein reger Meinungsaustausch findet statt.

Video: Das Geschäft mit Kinder-Influencern auf Youtube | MrWissen2go EXKLUSIV #DarkTube

Unterhalten

Manchmal sollen die sozialen Medien auch einfach nur der Unterhaltung dienen. Auf Facebook und Instagram werden Freunde unter Memes (Bilder, die mit humoristischen Sprüchen versehen wurden) verlinkt, auf der Plattform TikTok nehmen Personen zu einem Lied eigene Tanzvideos auf und auf Snapchat werden Selbstporträts mit lustigen Filtern verschickt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.  Soziale Medien müssen nicht per se als schlecht abgestempelt werden. So wurde vor 250 Jahren noch über die Lesesucht diskutiert, heute gelten in Bücher vertiefte Menschen als gebildet. Seien Sie den sozialen Medien nicht abgeneigt, sondern bekunden Sie Interesse. Lassen Sie sich von den Jugendlichen verschiedene YouTube Videos zeigen und erkunden Sie die Instagramwelt.

So kriegen Sie einen Einblick und können besser verstehen, was Ihre Kinder im Internet machen. Zeigen Sie dabei Verständnis, um bei Problemen als vertrauenswürdiger Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Titelbild: © iStock – Kerkez

 

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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