Wann Kinder bekommen? Biologische Uhr kontra Karriere

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Es ist eine der folgenreichsten Entscheidungen im Leben: eigene Kinder bekommen. Doch viele potentielle Mütter sehen sich in der Zwickmühle. Karriere und Freiheit werden gesellschaftlich immer mehr in den Vordergrund gestellt. Gleichzeitig tickt die biologische Uhr und Frauen nähern sich mit jedem kinderlosen Jahr der „Risikoschwangerschaft“. Wann also ist der richtige Zeitpunkt zum Kinder bekommen? 

Das Durchschnittsalter bei Frauen für das erste Kind liegt bei 29 Jahren. Hinter dieser allgemeinen Statistik gibt es aber erhebliche Abweichungen. Frauen im Alter von 20 Jahren erleben das Kinderkriegen anders als Frauen, die erst mit 40 schwanger werden. Heutzutage steht bei vielen Frauen die Karriere bzw. die finanzielle Sicherheit im Vordergrund. Man steht in der heutigen Zeit unter einem enormen gesellschaftlichen Druck.

Dennoch sollte und darf das Kinderkriegen und die Erziehung für viele Frauen nicht zum Tabu-Thema werden. Schließlich handelt es sich um die von Senioren übereinstimmend genannte „schönste Zeit des Lebens“. Aber wie lässt sich das Leben als Karrierefrau und Mutter vereinbaren? Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Kinderkriegen?

Der richtige Zeitpunkt

Paar testet einen Schwangerschaftstest

Ein kleiner Streifen, der über das gesamte zukünftige Leben entscheidet. Allerdings lassen es viele Frauen gar nicht erst dazu kommen um „der Karriere gerecht zu werden“.

Wenn man den beruflichen Werdegang einer Frau betrachtet, ist es so, dass man mit 18 oder 19 das Abitur macht, danach folgt entweder ein Studium von 3 bis 4 Jahren oder eine Berufsausbildung. Hat meinen seinen Abschluss in der Tasche, ist man etwa 22 oder 23 Jahre alt und findet meist nicht gleich im Anschluss den Weg in die Arbeitswelt, da viele Betriebe Berufserfahrungen verlangen.

Daher entscheiden sich die meisten für einen Masterstudiengang mit einer Dauer von 2 Jahren oder wer einen Berufsabschluss erlangt hat, entscheidet sich 3 oder 4 Jahre zu studieren, weil viele denken, so ist man wenigstens über die Jahre noch versorgt und ein weiterführender Abschluss kann ja nicht schaden. Mit diversen Praktika hat man dann vielleicht im Alter von 25 bis 27 seinen endgültigen Abschluss erreicht, es sei denn man strebt als Frau noch einen Doktor- oder Professorentitel an, dann sind die meisten Frauen 30 oder älter.

Man möchte dann natürlich in die Arbeitswelt einsteigen und dann wenigstens erst einmal 1 bis 2 Jahre oder länger arbeiten, da es sicherlich keinen guten Eindruck beim Arbeitgeber hinterlässt, nach ein paar Monaten im Job, das Unternehmen wieder zu verlassen. So werden die ersten Kinder erst im Frauenalter von 30 Jahren oder älter geboren.

Mädchen Ratgeber
Die Deutsche Rentenversicherung zahlt für die Erziehungszeiten einen beträchtlichen Anteil in die Rentenversicherung des hauptsächlich Erziehungsberechtigten (in den meisten Fällen die Frau) ein. Das Argument, man müsse Rentenversicherungbeiträge aufbauen und daher vollzeit berufstätig sein, ist somit ziemlich schnell entkräftet.

Nichts desto trotz entscheiden sich aber auch viele junge Frauen nach Beendigung des Studiums oder gar während des Studiums für ein Kind, da man in dieser Zeit noch flexibel sein kann und z.B. Urlaubssemester nehmen und sich den Stundenplan bzw. die Prüfungen selber einteilen kann. Außerdem denken viele Studentinnen, wenn sie ihr Studium beendet haben und das Kind dann 2 oder 3 Jahre alt ist, dass sie frei sind für ihre berufliche Karriere.

Privatleben, Familienleben, Berufsleben

Party mit Alkohol und Freiheit

Neben dem Beruf begründen Kinderlose ihre bisherige Entscheidung auch mit der „Freiheit im Privatleben“. Parties, Alkohol und Flirts verschwinden mit der Geburt eines Kindes von der Bildfläche, so die Sorge.

Andererseits ist die Studienzeit mit enormen Stress verbunden, Studentenpartys müssen daher ausfallen. Tatsächlich ist aber die Zahl der jungen Akademikerinnen mit Kindern gesunken. Waren es im Jahr 2003 sechs Prozent, ist die Zahl 2009 auf fünf Prozent gesunken. Familienminister fordern ja immer wieder dazu auf möglichst früh Kinder zu bekommen, am besten mit 20 Jahren. Frauen können ja Karrieretechnisch später alles nachholen. Um aber realistisch zu bleiben ist es kaum möglich mit 20 Mutter zu werden, um mit 40 Junior Managerin in einem großen Unternehmen zu werden.

Aber auch Männer wünschen sich laut einer Statistik nicht allzu früh Kinder. Viele junge Männer können mit der frühen Verantwortung mit den Kindern nicht umgehen. Sie brauchen meist ihre Zeit zum „Austoben“, denn der Elternjob ist ein Full-time Job, Partys und Konzerte sind tabu.

In einem Land mit Zukunft sollten Frauen keine Hemmungen haben bzw. sich keine Gedanken machen, wann denn der richtige Zeitpunkt in Abhängigkeit der beruflichen Karriere zum Kinderkriegen ist. Warum haben Berufseinsteiger Angst Kinder zu bekommen? Warum heißt ein Kind gleich Karriereknick bei den Frauen? Moderne Unternehmen sollten Frauen mit Kindern willkommen heißen und ihnen jede Möglichkeit einer Karrierechance eröffnen.

Skandinavische Länder bieten bessere Möglichkeiten als Deutschland

In Norwegen zum Beispiel wurde die 33 Stunden Woche eingeführt. Sowohl Frauen als auch Männer verlassen um vier Uhr nachmittags ihren Arbeitsplatz um sich danach ganz ihrer Familie zu widmen. Nichts desto trotz haben 40 % der norwegischen Frauen eine leitende Stelle. In Deutschland sieht dies anders aus. Hier werden Frauen weites gehend von Führungspositionen ausgeschlossen, obwohl viele junge Akademikerinnen einen qualifizierten Abschluss erreichen.

Falls sie es aber doch in einer Führungsebene schaffen, haben dann aber auch nur sehr wenige Kinder. Laut einer Statistik werden in Deutschland pro Frau 1,4 Kinder geboren. Dabei ist festzustellen je höher der qualifizierte Berufsabschluss, desto später werden Kinder gezeugt und falls doch, dann meist nur ein Kind.

Förderungen nicht gerade üppig

Eltern müssen sich sehr genau ausrechen welche Förderungen sie erwarten

Im Gegensatz zu Skandinavien sind die Förderungen für Familien auf einem niedrigen Niveau. Im weltweiten Vergleich sind sie paradiesisch.

Im Vergleich zu Dänemark zahlt der deutsche Staat recht wenig für zum Beispiel Studierende mit Kind. Zusätzlich zum Elterngeld wird das Bafög-Kinderbetreuungsgeld in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind bezahlt. In Dänemark erhalten Studentinnen doppelt so viel Geld und dazu noch unabhängig vom Vermögen der Eltern.

Außerdem gelten junge Frauen mit Anfang 30 als noch nicht zu alt für den Berufseinstieg. Außerdem ist das Arbeitstempo ein anderes als hier in Deutschland. Meistens startet der Tag um 6 oder 7 Uhr morgens und die Arbeit ist am Nachmittag gegen 14:30 Uhr oder 16:00 Uhr getan. Auch ist es in unserem Nachbarland Dänemark nicht so, dass alleine der Mann das Geld verdient. Nahezu 80 Prozent der Frauen sind Vollzeit erwerbstätig. Des Weiteren sind die Mittagspausen kurz gehalten.

Der ewige Druck in der Arbeitswelt: Burnout und fehlender Mut zur Kinderplanung

Es ist schon fast eine Zumutung, dass vor allem Frauen befristete Arbeitsverträge bekommen, häufiger als Männer. Probezeiten von 2 Jahren sind keine Seltenheit. Dies lädt natürlich nicht dazu ein, Kinder zu bekommen. Viele Arbeitgeber bieten fast nur noch befristete Arbeitsverträge an, mit 2,7 Millionen wurde 2011 der Höchststand erreicht. Politiker sollten befristete Arbeitsverträge für Berufseinsteiger ein Ende setzen.

Ohne Festanstellung denken viele Frauen erst gar nicht an eine Kinderplanung, nicht nur weil durch feste Arbeitsverträge der Anteil des Elterngeldes erhöht wird, sondern auch weil für viele Frauen der Wiedereinstieg nach der Elternzeit sehr wichtig ist. Ist dies der Fall geht der ganze Stress meist noch weiter. In vielen Teilen von Deutschland fehlt es an Kindergartenplätzen, meist muss man diesen schon während den ersten Monaten der Schwangerschaft beantragen.

Video: Mirja Boes – Biologische Uhr (lustig)

Betreuungsgeld nur ein Ruhigsteller

Die Frauenquote bei Managerinnen ist immernoch diskutabel

Rufe nach einer Frauenquote in Unternehmen werden mit Jahr zu Jahr lauter. Doch bereits erfolgreiche Frauen stört dies: schließlich mussten sie ihr Privatleben zurückstellen, um ihre jetztige Position zu erreichen.

Die Medien sprechen immer wieder vom Betreuungsgeld für daheimbleibende Mütter. Bleibt man aber realistisch wird der Mangel an Krippenplätzen nicht damit behoben. Ausreichend qualifizierte Kindergärtner braucht das Land. Fakt ist, wenn man mit 20 Mutter wird und sich danach seiner Karriere widmet, studieren geht und mit 40 auf eine Führungsposition hofft, wird nur selten Erfolg haben.

Vielleicht hat sich das schon als festes Gesetz des Wirtschaftslebens etabliert. Doch einige Personalchefs setzen sich für die Frauenquote in Führungspositionen ein, z.B. der Konzern Henkel oder die Telekom. Würde die Frauenquote noch stärker durchgesetzt werden, hätten auch die Männer die Gelegenheit sich voll und ganz der Vaterrolle zu widmen.

Wie bereits schon erwähnt, entscheiden sich auch viele Männer gegen eine Kinderplanung, da es meist auch eine finanzielle Frage ist. Die Frau kann nicht voll arbeiten gehen, weil es keine Kindergartenplätze gibt und Arbeitszeiten bis 18 Uhr normal sind. Die Väter machen dagegen Überstunden um den finanziellen Verlust aufzuholen.

Die Mütter werden unzufriedener weil sich der Mann zu wenig um das Kind kümmert, die Beziehung der Eltern verändert sich, man lebt sich auseinander und nicht selten kommt es zu Scheidungen. Männer sollten keine biologischen Zeuger sein, sondern liebevoller Partner. Um wieder einen Vergleich mit Dänemark herzustellen, wird hier in einigen Unternehmen vier Monate das volle Gehalt gezahlt. Laut einer aktuellen Studie wurden die Dänen zum glücklichsten Land Europas gewählt.

Deutschland sollte endlich erkennen das berufliche Überlastung Burnout produziert und genau das Gegenteil für eine Kinderplanung bewirkt.

Wie Frauen zum Kinderkriegen ermutigen?

Der Kardinal Joachim Meisner äußerte heftige Kritik an unsere Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel. „Die heutige Zeit erinnert mich an die DDR“ so sein Kommentar. Sie sollte die Frauen in Deutschland ermutigen zuhause zu bleiben und 3 bis 4 Kinder zu bekommen anstatt die Zuwanderung in den Mittelpunkt zu stellen. Herr Meisner wirft der Bundeskanzlerin eine falsche politische Strategie in der Bevölkerung vor.

Es sollten öffentliche, familienpolitische Signale gesetzt werden. Doch wie lassen sich junge Frauen ermutigen, nicht zu lange mit der Kinderplanung zu warten? Man sollte als junger Mensch auch in die Zukunft schauen, wenn man im Alter von 60 oder 70 Jahren ganz alleine ist, der Partner ist vielleicht schon verstorben, ist man froh wenn man Kinder und vielleicht noch Enkelkinder hat.

„Sinn des Lebens“

Familie ist der Sinn des Lebens

Die Gefühlswelt von Eltern für ihre Kinder ist etwas sehr besonderes. Viele Frauen sehnen sich daher nach einer eigenen Familie. Auch um sich selbst zu verwirklichen.

Außerdem empfinden viele Paare als ein wahres Glück und eine Art Lebenserfüllung, die Kinder aufwachsen zu sehen und stolz zu sein, was man „geschaffen“ hat, wenn zum Beispiel das Kind beim Mathe- oder Lesewettbewerb gewinnt oder erfolgreich das Abitur bestanden hat. Auch können sich junge Mütter, die schon mit 20 ihr Kind bekommen haben, besser in der späteren schwierigen Phase des Erwachsenwerdens des Kindes in der Pubertät hinein versetzten.

Einige Eltern berichten zudem über eine massive Verbesserung der Lebensqualität, weil auf Rauchen und Alkohol zugunsten der Kinder stärker verzichtet wird. Ebenso geht mit der Einführung neuer Familienmitglieder ein Umdenken in Sachen Ernährung einher. Fast Food wird von selbstgekochten Gerichten abgelöst. Die Vorbildfunktion wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Eltern aus.

Wenn das Kind 15 oder 16 Jahre alt ist, sind die Mütter 35 oder 36. In diesem Alter haben Eltern meist noch die Nervenstärke dieses schwierige Alter des Kindes zu meistern, wohingegen man mit Mitte 40 oder gar 50 nicht mehr unbedingt diese Nervenstärke hat. Außerdem sollte man sich keine allzu großen Gedanken machen, vielleicht den Arbeitsplatz zu verlieren bzw. die finanzielle Situation nicht meistern zu können.

Natürlich muss man sich etwas einschränken und der jährliche Urlaub muss vielleicht erst einmal ausbleiben. Man sollte monatliche fixe Zahlungen flexibler gestalten, Kleidung und Ausstattung gebraucht kaufen, günstige Abschlüsse für Strom, Gas und Internet wählen. Wir Deutsche stellen meistens zu hohe Ansprüche im Leben.

Risikoschwangerschaften: Fehlgeburten und Behinderungen

Kinderlosigkeit und Fehlgeburten berühren den Menschen

„Es raubt Dir den Atmen, die Lebensenergie. Alles ist für immer belanglos.“ schreibt Philippe Pozzo di Borgo über die vom Protagonisten erlittenen Fehlgeburten im Roman „Le second souffle“ (dt. unter dem Namen „Ziemlich beste Freunde“ erschienen).

Gesundheitsexperten raten nicht zu lange mit dem Kinderkriegen zu warten, denn die Chance schwanger zu werden sinkt mit Anfang 30, vor allem wenn man plant mehrere Kinder zu bekommen. Außerdem steigt die Gefahr mit Mitte 30 auf Fehlgeburten und anderen Komplikationen. Dr. Goldfarb, der jeden Tag in seiner Klinik Paare mit Fruchtbarkeitsproblemen kämpfen sieht, zieht die Statistik heran: „Die Chance auf eine Schwangerschaft lässt ganz deutlich zwischen dem 29. und dem 35. Lebensjahr nach, trotzdem hat die Mehrheit der über 35-jährigen Frauen kein Problem damit. Aber mit 38 oder 39 Jahren wird es deutlich schwieriger.“

Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Unfruchtbarkeit vieler Frauen dar bzw. das viele Frauen meistens bis zu 5 Jahre brauchen, bis es endlich mit der Schwangerschaft klappt. Hierfür geht wieder sehr viel Zeit verloren. Ein Grund dafür könnte die zu frühe Verschreibung der Pille sein, meinen einige Frauenärzte. In der heutigen Zeit nimmt man schon im Jugendalter von 14 Jahren die Pille, dies kann eine Schwangerschaft im Alter von Mitte 20 behindern.

Bessere berufliche Möglichkeiten für Frauen anbieten

Wenn Frauen planen Kinder zu bekommen, sollten sie sich nicht völlig von der Arbeitswelt entfernen, man sollte am wirtschaftlichen Geschehen dran bleiben, regelmäßig die Arbeitskollegen besuchen und sich über Neuigkeiten im Unternehmen informieren, evtl. Weiterbildungsmaßnahmen von zu Hause aus starten. Einige wenige Unternehmen bieten sogar Home-Office Tätigkeiten während der Elternzeit an.

Diese Möglichkeit sollte sich noch weiter ausbreiten, denn so wird das Kinderkriegen attraktiver gemacht, denn die größte Befürchtung der Frauen ist es die finanzielle Situation nicht meistern zu können. Außerdem ist eine Schwangerschaft bzw. die Elternzeit auch eine gute Gelegenheit sich beruflich neu zu orientieren, eine Umschulung o.ä. zu machen. Doch nach wie vor scheiden sich die Geister. Der Erfolgsdruck der modernen Konsum- und Leistungsgesellschaft ist präsent und viele Menschen beugen sich vor ihm.

Mit der gesamten Thematik hat sich das SWR Nachtcafe ebenfalls beschäftigt:

Bildquellen: J.Mittenzwey, Mirko Raatz, Kzenon, Fotowerk, Francesco Ridolfi, Drubig-Photo und Bonin Foto – Fotolia

Und Sie? Wie sind Ihre Erfahrungen, was sind Ihre Ängste? Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an einer Diskussion zu diesem Thema in den Kommentaren!

Passend zu diesem Thema: Schwangerschaftsanzeichen – bin ich schwanger?

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

5 comments

  1. Silke Henriks 16 Juli, 2013 at 16:21 Antworten

    Guten Tag Frau Lieber, ich habe Ihren Artikel aufmerksam gelesen und bin entrüstet über viel besseren Umstände in Skandinavien. Warum bekommt die deutsche Politik das nicht hin? Wieso werden Gelder in solch viele andere (unwichtigere) Felder gesteckt? MfG, Silke Henriks

  2. michaeLA 17 Juli, 2013 at 14:09 Antworten

    war mit 19 das 1. mal schwanger und hab abgetrieben. jetzt hab ich mit 28 zwei kleine engel. bereu das damals. bin in den paar jahren auch nich weitergekommen beruflih

    • Ann-Marie 28 August, 2013 at 20:23 Antworten

      Ja, ich weiß wovon du sprichst: Ich habe meinen Jungen mit 22 bekommen und war im dritten Lehrjahr. Der Berufseinstieg war danach echt happig…

  3. Ann-Marie 28 August, 2013 at 20:22 Antworten

    Meiner Meinung nach:
    Frauen zwischen 25-30 Jahren.
    Männer zwischen 28 – 35 Jahren. 🙂

    Ich habe meins mit 22 bekommen und weiß jetzt, dass es (für mich) definitiv zu früh war 🙂

  4. Jenny 7 September, 2015 at 15:54 Antworten

    Liebe Leute,
    Ich bin 24, verheiratet, schwanger und wünsche mir schon seit zwei Jahren ein Kind.
    Wir haben noch ein wenig gewartet aber ich bin mir sicher dass ich nicht zu jung für Kinder bin!
    Ob man diesen Schritt mit 18, 20 oder 30 geht ist oft so egal, denn die Erfahrungen sind ganz andere. Wenn man sich der Tragweite bewusst ist und es nicht einfach so macht, was spricht dann dagegen? Ich kenne 19 jährige Mütter die das ganz toll machen. Und die sind noch lange flexibel und frisch für ihre Kinder da. Da mache ich mir bei meiner 40 jährigen Kollegin eher Sorgen, wenn sie fast 60 ist wenn ihr Kind auszieht von daheim…..
    Habt den Mut das zu machen was euch wichtig ist: Frauen die keine Kinder wollen sollten auch keine bekommen. Und andersrum darf man auch den Mut haben!

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