So ist mein Kind sicher im Straßenverkehr unterwegs

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Verkehrserziehung für Kinder
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Der Individualverkehr nimmt stetig zu und immer mehr Familien entscheiden sich aus beruflichen Gründen für ein Leben in großen Städten. Verkehrserziehung für Kinder ist deshalb zum wichtigen und unerlässlichen Thema geworden, möchten Mütter und Väter nicht in ständiger Sorge um ihre Sprösslinge leben.

Je früher, desto besser: Verkehrserziehung im Kindergarten

Um Verkehrsschilder zu verstehen, müssen Kinder nicht zwingend lesen und schreiben können. Eltern sollten alltagsnah erklären, was welche Zeichen bedeuten und dies auch immer wieder abfragen. Verkehrserziehung im Kindergarten darf sich ausschließlich auf das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern beziehen. Eltern können sich dafür auch gerne musikalische Unterstützung suchen. Rolf Zuckowski hat mit seiner Schulweg-Hitparade ein lustiges und gleichzeitig lehrreiches Liedsammelsurium kreiert, das sich der Verkehrserziehung für Kinder widmet.

Wie funktioniert ein Zebrastreifen? Warum ist es gut leuchtendgelbe oder knalligorange Kleidungsstücke zu tragen und weshalb muss bei Rotlicht vor der Ampel gehalten werden? Gemeinsam singt die Familie die Verkehrserziehungssongs und die Botschaft dahinter prägt sich unweigerlich in den Geist der Sprösslinge ein! Auch wenn die Kinder noch nicht alleine auf den Straßen unterwegs sein dürfen, wird bei der Verkehrserziehung im Kindergarten die Basis für ein später hoffentlich umsichtiges Verhalten geschaffen.

Video: Kinder im Strassenverkehr

Auf Gefahren hinweisen, aber keine Angst machen

Kleinkinder müssen sich auf das verlassen, was ihnen Mama und Papa sagen. Erst mit zunehmendem Alter hinterfragen sie elterliche Anweisungen. Wer mit erhobenem Zeigefinger Verkehrserziehung Kinder betreibt, schießt nicht selten übers Ziel hinaus. Kinder, die sich selbst an der Hand ihrer Eltern nicht mehr trauen eine Straße zu überqueren, sind die Folge. Daher muss behutsam vorgegangen werden. Verkehrserziehung Kinder bedeutet in diesem Zusammenhang auf potentiell gefährliche Situationen hinzuweisen und aber gleichzeitig einen Lösungsweg vorzuschlagen. Die Vorbildfunktion, die Erwachsene generell genießen ist nicht zu unterschätzen. Es nützt wenig den Kindern einzutrichtern die Unterführung zu benutzen, wenn der Sprössling anderntags bei Zeitknappheit von Mutter oder Vater über die vierspurige Fahrbahn geschleift wird. Besonnen vorzugehen und auch mitunter die eigenen Angewohnheiten zu überdenken, genießt nun oberste Priorität.

Verkehrserziehung Kinder

Verkehrserziehung für Kinder: Wieso? Weshalb? Warum?

Kinder sind neugierig. Sie einfach mit einem Das-ist-so! abzuspeisen, bewirkt bei der Verkehrsziehung Kinder zumeist nur wenig. Mit offenen Augen durch die Straßen zu spazieren und den Kleinen die Zusammenhänge zu erläutern ist gewinnbringend und beruhigt nicht zuletzt die elterlichen Nerven. Weil viele Kinder ohnehin eine Faszination für den Verkehr hegen, lohnt es sich einige Zeit die Abläufe an einer großen Kreuzung zu beobachten. Welche Spur darf wann abbiegen? Warum sollte auch bei Grün auf die Autos geachtet werden?

Eltern werden erstaunt über die vielen Fragen sein und erfahren, wie interessant so manches Geschehen auf den Straßen ist. Vielleicht lernen sie selbst noch etwas dazu. Wer begriffen hat, dass Autofahrer ein Kind, welches zwischen geparkten PKWs auf die Fahrbahn läuft, gar nicht sehen können, rennt dem Ball gewiss nicht gedankenverloren hinterher. Gleiches gilt für die Wichtigkeit der Fahrradklingel. Weshalb sie rechtzeitig betätigt werden muss, lässt sich in einem kleinen Versuch eindrucksvoll demonstrieren. Die Kleinen werden ganz schön erschrecken, schleicht sich Mama oder Papa lautlos an!

Mädchen Ratgeber

Verkehrserziehung Kinder: Alles aus Liebe!

Mama, warum ist das wichtig? Fällt Eltern spontan keine kindsgerechte Erklärung für eine Verkehrsregel ein, darf den Emotionen freien Lauf gelassen werden. Erwachsene sollten in solchen Fällen von ihrer Liebe zum Kind sprechen und es darauf hinweisen, wie traurig sie wären, würde demselben etwas zustoßen.

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Titelbild: © iStock.com/Delpixart
Textbild: © iStock.com/Click Images

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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