Schlafsack für Kinder: Worauf kommt es beim Kauf an?

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Mutter gibt ihrem lachendem Baby im Strampler einen Kuss auf den Kopf
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Er sorgt für einen sicheren, gesunden und ruhigen Schlaf: der Schlafsack für Kinder. Um sicherzustellen, dass die Einschlafhilfe gleichzeitig auch eine optimale Sicherheit bietet, sollten Eltern beim Kauf des Kinderschlafsackes einige wichtige Punkte beachten.

Der Schlafsack als Alternative zur Decke

Dass Babys und Kleinkinder sich im Schlaf wälzen und strampeln, ist völlig normal. Auf diese Weise verarbeiten die Kleinen die Eindrücke des vergangenen Tages. Fakt ist: Keine Schlafdecke bleibt hier lange an ihrem Platz. Die Lösung: Der richtige Schlafsack, in dem das Kind weder friert noch schwitzt und dadurch die Gefahr einer Überhitzung minimiert wird. Studien zufolge besteht ein Zusammenhang zwischen der Bettdecke und dem plötzlichen Kindstod. Besonders in den ersten Lebensmonaten ist deshalb ein gut sitzender Schlafsack wichtig, der als Alternative zur schweren Bettdecke für einen ruhigen Schlaf sorgt, und dem Baby dennoch genug Platz zum Strampeln lässt. Zudem hat die Verwendung eines Schlafsacks den Vorteil, dass das Baby sich nicht so leicht in die risikoreiche Bauchlage drehen kann.

Den passenden Schlafsack finden – für jede Jahreszeit

Das Kind benötigt einen passenden Schlafsack für jede Jahreszeit. Eltern können dabei zwischen Varianten für Frühjahr und Sommer sowie für die kalten Herbst- und Wintermonate wählen. Auch die individuelle Raumtemperatur spielt eine Rolle bei der Wahl des passenden Schlafsacks. Bleibt diese über das Jahr hinweg konstant, ist eine einheitliche Wärmeleistung des Materials völlig ausreichend. Allerdings sagt die Dicke des Schlafsacks allein noch recht wenig über dessen tatsächliche Wärmeleistung aus. Diese wird in TOG-Werten angegeben: Je größer der Wert, desto höher ist die Leistung. Ein Produkt mit einem TOG-Wert von 3,5 ist optimal für eine Raumtemperatur unter 18 Grad Celsius geeignet, während der Wert für warme Temperaturen jenseits von 24 Grad Celsius bei 0,5 liegen sollte.

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Tipp: Sehr praktisch sind die im Handel erhältlichen zweiteiligen Modelle, die über einen zusätzlichen Innensack verfügen. Dieser spendet im Winter wohlige Wärme und wird bei hohen Temperaturen im Sommer einfach weggelassen.

Schlafsack für Kinder – das richtige Modell finden

Wichtig: Eltern sollten beim Shopping nichts überstürzen und die verschiedenen Modelle hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit genau unter die Lupe nehmen:

  • Der Preis: Hochwertige Schlafsäcke sind meist leider auch recht teuer. Tipp: Auf einem Basar lässt sich durchaus ein qualitativ hochwertiges Schnäppchen machen. Auch Ganzjahresschlafsäcke und längenverstellbare Varianten schonen den Geldbeutel.
  • Die Größe: Um die richtige Größe des Schlafsacks zu ermitteln, sollten Eltern zur Größe des Kindes immer etwa 15 Zentimeter dazu addieren.
  • Der Verschluss: Klettverschlüsse oder ein Reißverschluss mit Schutz an der Halspartie sind immer eine gute Wahl. Wichtig: Der Schlafsack muss am Arm- und Halsausschnitt so eng sein, dass das Kind nicht mit dem Kopf in den Schlafsack rutschen kann.
  • Das Material: Im Gegensatz zu Varianten aus Wolle, kann ein Schlafsack aus Baumwolle heißer gewaschen werden. Viele Modelle verfügen mittlerweile über eine luftdurchlässige Polyester Füllung. Wichtig: Den Schlafsack beim Kauf auf Temperaturregulierung und Atmungsaktivität überprüfen.
  • Die Pflege: Der Schlafsack für Kinder sollte auf jeden Fall waschbar und für den Trockner geeignet sein!

Der richtige Schlafsack – Qualität statt Quantität

Dünn oder gefüttert? Kurze Ärmel oder lange Ärmel? Geht es um den passenden Schlafsack für Kinder, stehen Eltern nicht selten vor einer unüberschaubaren Vielfalt. Hier gilt es ein paar grundlegende Tipps zu beherzigen, die nicht nur den Kauf selbst einfacher machen, sondern auch für einen gesunden Schlaf sorgen – im qualitativ hochwertigen Kinderschlafsack.

Video: Schlummersack Fußsack getestet mit dem kleinen Liam

© Titelbild: iStock.com – alexandr_1958

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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