Modernisierung des Kinderzimmers – Mit welchem Geld?

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Ein Kinderzimmer ist kein Raum für die Ewigkeit. Denn die Kleinen werden groß, benötigen größere Möbel, sind mit dem Design nicht mehr zufrieden, oder die alten Möbel (oft genug von älteren Geschwistern übernommen) sind einfach kaputt. Neue Einrichtungen kosten aber Geld, und das ist gerade bei Familien mit Kindern öfters mal knapp.

Muss es wirklich neu sein?

Kinderzimmer sollten immer up-to-date sein, damit sich die kleinen Bewohner und Bewohnerinnen auch wirklich wohl fühlen. Möbel, die nicht genutzt werden, sind schließlich sinnlos. Aber muss es deshalb unbedingt eine komplette neue Einrichtung sein? Gerade dann, wenn das Geld knapp ist, kann die alte Ausstattung vielleicht doch noch einmal aufgearbeitet werden, oder es finden sich andere Lösungen:

  • eine Einrichtung vom Flohmarkt (vor allem Jugendliche stehen oft auf Möbel „mit Geschichte“)
  • Omas Dachboden durchforsten – da lagern manchmal wahre Schätze
  • alte Möbel erweitern, umbauen, abschleifen, neu streichen und neu kombinieren
  • die bestehende Einrichtung mit ein bisschen Holz aus dem Baumarkt ergänzen

Finanzierungsmöglichkeiten für das Kinderzimmer

Wenn es auch mit vielen Tricks und Rechnerei nicht hinhaut, muss es eben doch irgendwann die teure neue Einrichtung sein. Die kann man entweder finanzieren, indem man schlicht Möbel auf Raten kauft, oder man nimmt einen Online-Kredit, zum Beispiel bei www.smava.de/kredit, auf. Zusätzlich vergeben Banken für Familien, Auszubildende, Studierende und andere Menschen in schwierigen Situationen recht günstige und zuverlässige Kredite, die auch für die Einrichtung eines Kinderzimmers genutzt werden können.

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Einfach mal tauschen!

Und schließlich kann man auch versuchen, die alte Einrichtung über ein Tauschportal im Internet gegen eine andere zu tauschen. Die ist zwar nicht neu im Sinne des Produktionsdatums, aber doch immerhin up-to-date und damit für die Kinder etwas Neues. Übrigens können über derartige Tauschportale auch handwerkliche Dienste, einzelne Möbelstücke, Restposten Tapeten und ähnliches vertauscht werden.

Schlicht bleibt länger schön

Natürlich muss die neue Einrichtung in erster Linie den Kindern gefallen, die in dem Zimmer wohnen sollen. Das Design hängt also auch von deren Geschmack ab. Wer auf das Geld achten muss, sollte aber ein paar Kleinigkeiten beherzigen: Kindermöbel müssen nicht kindisch aussehen. Es reicht, wenn das Kinderzimmer mit Postern und Vorhängen im Wunschdesign dekoriert ist. Neutrale Möbel in naturbelassenem Holz halten oft viele Jahre und gefallen dann immer noch.

Das sind auch die Möbel, die mit in die erste eigene Wohnung umziehen, die vielleicht irgendwann an die eigenen Kinder vererbt werden. Naturbelassenes Holz ist zeitlos, passt in jede Wohnung, und die „Basics“ (offene Regale, Schreibtisch, Bett und Kommode) lassen sich wirklich in allen nur erdenklichen Formen und Stilen kombinieren. Und im Zweifelsfall kann man die Möbel später immer noch farbig streichen. Auf lange Sicht spart so ein einfaches Design Geld. Beim Auf- um Umbau sollten alle mit anpacken: Profis für Transport und Aufbau kosten oft extra.

Video: TIPI Zelt DIY | Wir haben gewerkelt | Kinderzimmer IDEEN

Modernisieren ist immer Gemeinschaftsarbeit

Der eine kann gut tapezieren, der andere ist ein Ass im Möbel(-auf-)bau, die dritte kann Vorhänge nähen, und Oma hat noch viele coole Spitzendeckchen, die per Airbrush das Muster auf dem Dielenfußboden hergeben. Wird das Kinderzimmer zum Jugendzimmer, sind viele Fähigkeiten gefragt. Von der Stange ist langweilig – warum also alles fertig aus dem Möbelkatalog bestellen? Wenn das Zimmer die Seele der Bewohner/-in widerspiegeln soll, muss sich der- oder diejenige auch mit etwas Arbeit und Kreativität einbringen. Das kann letzten Endes richtig viel Geld sparen.

Titelbild: © istock.com – KatarzynaBialasiewicz

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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