Boxspringbett – der neue Trend in Schlafzimmern?

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Hund auf Boxspringbett
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Boxspringbetten sind in den USA bereits seit Jahrzehnten bekannt und beliebt. Inzwischen steigt auch in Deutschland die Nachfrage nach den großen Polsterbetten, die mit ihrer üppigen Optik für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Doch was genau ist ein Boxspringbett eigentlich, und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Schicht über Schicht: der Aufbau eines Boxspringbetts

Während konventionelle Betten über eine Kombination aus Lattenrost und Matratze verfügen, besteht das Boxspringbett aus drei Schichten. Als Basis dient ein Holzrahmen mit Federkern. Dieser sogenannte Boxspring – kurz einfach „Box“ genannt – ist circa 20 bis 30 Zentimeter hoch und erfüllt im Wesentlichen die Funktionen eines Lattenrosts. Auf dem Boxspring liegt die Matratze auf – in der Regel eine Kaltschaum- oder Taschenfederkernmatratze.

Ganz oben folgt ein Topper, also eine Auflage aus Kalt- oder Viskoseschaum, die acht bis zehn Zentimeter hoch ist und den Liegekomfort zusätzlich verbessert. Durch den mehrschichtigen Aufbau kann die Luft besonders gut zirkulieren. Wasser (zum Beispiel Schweiß) dringt nicht in die Matratze ein, sodass ein Höchstmaß an Hygiene gewährleistet ist. Dennoch ist es empfehlenswert, das Schlafzimmer morgens gründlich zu lüften und die Matratze dabei nicht abzudecken, damit die Feuchtigkeit vollständig entweichen kann.

Video: Trend in deutschen Schlafzimmern: Boxspringbetten | Galileo Lunch Break

Die Vorteile des Boxspringbetts

Liebhaber des trendigen Bettes wissen vor allem den guten Stützeffekt zu schätzen. Sowohl leichte als auch größere Personen profitieren von einem hohen Schlafkomfort, denn Boxspringbetten sind weder zu hart, noch zu weich. Das Bett ist somit sehr rückenfreundlich und eignet sich daher hervorragend für all jene, die unter Problemen mit den Bandscheiben leiden oder Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule haben. Da die Einstiegshöhe mit 60 bis 70 Zentimetern vergleichsweise hoch ist, gestaltet sich der Ein- und Ausstieg sehr leicht, sodass auch ältere Personen mit einem Boxspringbett die richtige Wahl treffen.

Des Weiteren wird die Matratze nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen wie eine Matratze, die auf einem Lattenrost aufliegt. Da auch der Unterbau sehr robust ist, sind Boxspringbetten sehr langlebig. Nicht zuletzt begeistern die Polsterbetten durch eine tolle Optik, die in jedem Schlafzimmer ein gemütliches Ambiente verbreitet.

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Hier noch einmal die Vorteile auf einen Blick:

  • rückenfreundlich
  • leichter Ein- und Ausstieg
  • gute Luftzirkulation
  • langlebig
  • moderne Optik

Tipps für den Kauf

Wer von all den Vorteilen eines Boxspringbetts profitieren möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass Box, Matratze und Topper optimal zu den individuellen Bedürfnissen und Schlafgewohnheiten passen. Besonders dann, wenn zwei Personen in dem Bett schlafen sollen, ist es zudem ratsam, zu einem Modell mit zweigeteilter Matratze zu greifen, denn nur dann kann das Bett bei Bedarf mit zwei Matratzen in unterschiedlichen Härtegraden ausgestattet werden. Des Weiteren kann es sich lohnen, ein Boxspringbett mit austauschbarer Matratze zu kaufen.

Denn: Für gewöhnlich hat eine Matratze nach acht bis zehn Jahren ausgedient. Ist der Austausch nicht möglich, muss womöglich gleich ein komplett neues Bett gekauft werden.

Matratzen, Betten und alle weiteren Bestandteile für Boxspringbetten können Sie in diversen Online-Shops, zum Beispiel bei dormando.de, kaufen.

Gemütlich, rückenfreundlich, komfortabel

Boxspringbetten halten nicht ohne Grund Einzug in immer mehr deutsche Schlafzimmer. Die bequemen Polsterbetten sind nicht nur rückenfreundlich, sie überzeugen auch durch eine ansprechende Optik. Wer auf der Suche nach einem modernen Bett ist, das sich auf angenehme Weise von konventionellen Betten unterscheidet, macht mit einem Boxspringbett also garantiert nichts falsch.

Titelbild: ©istock.com – JFsPic

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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