„Meine beste Freundin ist schwanger“ – Wie Sie Ihrer Freundin etwas Gutes tun können

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Bild mit Tieren zur Begrüßung für ein Neugeborenes
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Die beste Freundin nimmt einen ganz besondern Rang ein: Mit ihr teilt frau jedes Geheimnis, mit ihr spricht sie über ihren tiefsten Wünsche und Sehnsüchte. Sie ist der Mensch, mit dem man durch dick und dünn geht. Und mit dem das süße Geheimnis zuerst geteilt wird. Was wird jetzt erwartet? Nun, vermutlich nichts außer ganz viel Freude. Trotzdem: Wer der besten Freundin etwas Gutes tun will, findet hier Tipps!

Vom Ratgeber über den Strampler bis hin zur Party

Auch während der Schwangerschaft sollte die beste Freundin die erste Ansprechpartnerin einer Frau bleiben. Denn das jahrelang aufgebaute Vertrauen wird sich trotz aller Veränderungen, die mit der Schwangerschaft einhergehen, nicht einfach verflüchtigen. Das können Freundinnen füreinander tun:

  • Ein offenes Ohr für alle Probleme haben
  • Sich Zeit für lange Gespräche nehmen
  • Gemeinsam auch etwas ruhiger in der Freizeit aktiv werden, vor allem alkoholfrei
  • Eine Babyparty mit der passenden Deko, den liebsten Freunden und tollen Geschenken organisieren – die ursprünglich amerikanische Tradition („Baby Shower“) erfreut sich auch in anderen Ländern wachsender Beliebtheit
  • Um den Geburtstermin herum auf Abruf bereit stehen: als Babysitter für ältere Kinder, Köchin, Putzfrau oder seelischer Beistand

In allen Phasen beistehen

Schwangere Frauen verändern sich. Aufgrund der stark veränderten hormonellen Lage kann es gut sein, dass die beste Freundin plötzlich so ganz anders ist als man sie kennt. Keine Panik: Das ist normal. Und die Freundin ist spätestens mit einjährigem Kind auch wieder normal. Eine Schwangerschaft mitsamt hormonellen Veränderungen kann einer Freundschaft zwar zusetzen, aber zerstören wird sie sie nicht.

Schwangere Frauen benötigen vor allem eines: Beistand in allen Lagen.

Während der ersten drei Monate kann das etwas schwierig werden, denn jetzt fahren erst einmal die Gefühle Karussell. Auch eher ruhige Frauen werden jetzt zu temperamentvollen Furien, sie stürzen von einem Stimmungshoch durchs Tief direkt ins nächste Hoch. Launisch schwierig – und die jetzt schlimmste Schwangerschaftsübelkeit trägt auch nicht gerade zu einem ausgeglichenen Gefühlsleben bei.

Entspannung tut Not. Leichtes Essen, viele trostreiche Gespräche und lange gemeinsame Spaziergänge, eventuell Sauna- und Schwimmbadbesuche sind das, was Frauen in der Frühschwangerschaft am ehesten entspannt.

Das zweite Trimester ist entspannter

Sind die ersten drei Monate überstanden, geht es der Freundin normalerweise wieder besser. Und sie ist auch eher wieder sie selbst. Die Launen pendeln sich etwas ein, die Übelkeit ist normalerweise weg, und vielleicht wird jetzt schon etwas Bauch sichtbar. Ab jetzt darf gefeiert werden: Die Schwangerschaft ist vermutlich stabil. Viele Frauen werden, vor allem in der ersten Schwangerschaft, jetzt neugierig: Was tut sich da eigentlich im Bauch? Und was kommt da in ein paar Monaten auf sie zu?

Mädchen Ratgeber
Ratgeberliteratur zu Schwangerschaft, Geburt, Säuglingsentwicklung und Kinderpflege ist jetzt genauso angesagt wie die gemeinsame Einkaufstour: Die Hosen werden eng. Frauen gehen erfahrungsgemäß gerne gemeinsam einkaufen, und wenn der Stadtbummel bei einem alkoholfreien Cocktail und langen Gesprächen ausklingt, umso besser.

Video: Geburt: Die richtige Vorbereitung – Chefarzt Prof. Markus Schmidt

Endspurt! Jetzt ist das Baby wichtig

Im letzten Trimester der Schwangerschaft sind anstrengende Unternehmungen tabu. Die werdende Mutter sollte sich körperlich eher schonen und sich geistig auf die Geburt vorbereiten. Die meisten Frauen tun das ohnehin. Gemeinsame Schwimmbadbesuche und leichte Aquagymnastik, Spaziergänge und lange Erzählnachmittage sind aber immer noch möglich.

Übrigens wünschen sich manche Frauen durchaus, bei der Geburt von ihrer besten Freundin begleitet zu werden – zusätzlich oder anstelle des werdenden Vaters. Solche Wünsche sind durchaus legitim, aber es ist auch legitim, sie mit einer guten Begründung abzulehnen. Immerhin geht es hier um einen ganz intimen Bereich, beste Freundin oder nicht. Sachliche Informationen zur Geburt und zur ersten Zeit danach sowie einige Gegenstände für die Erstausstattung sind jetzt willkommen.

Titelbild: ©istock – fireflamenco

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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