Mehr Möglichkeiten für Diabetker

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Diabetiker haben immer mehr Möglichkeiten sich normal zu ernähren
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Vor wenigen Jahrzehnten war für Diabetiker von Genuss beim Essen kaum eine Rede. Viele Produkte standen auf einem ungeschriebenen Index, der für sie verbotene Nahrungsmittel enthielt. Dank richtungsweisender Ideen und einer ungebremsten Kreativität der Lebensmittel verarbeitenden Industrie können Diabetiker im Alltag heute wieder genießen.

Schluss mit Diabetiker-Lebensmitteln und auch der Fructose

Noch bis vor wenigen Jahren gab es die „für Diabetiker geeignet“ beschrifteten Lebensmittel in den Regalen der Supermärkte. Sie sind bereits seit 2012 verschwunden. Warum?

Studien haben belegt, dass in der normalen Ernährung spezielle Nahrungsmittel nicht notwendig sind. Vielmehr hat die Fructose negativen Auswirkungen auf den Organismus. In der Vergangenheit gern als Zuckeraustauschstoff verwendet, ist die vermehrte Aufnahme von Fructose mitverantwortlich für Fettleibigkeit und dem metabolischen Syndrom. Darüber hinaus birgt es eine erhöhte Gefahr für Bluthochdruck oder die Gefahr einer Gicht.

Video: Diabetiker-Lebensmittel sind überflüssig geworden

Das Ende der Fructose

Aufgenommenes Fett wird durch hohen Konsum von Fructose also in der Leber eingelagert und verschlimmert im Grunde die Situation für den Diabetiker. Das bedeutet, die künstliche Fructose sollte an erster Stelle von Diabetikern aber auch von jedem anderen Menschen drastisch reduziert werden. Günstig dagegen ist die natürliche Fructose, wie sie in Obst enthalten ist. Der hier enthaltene Fruchtzucker wirkt sich nicht nachteilig auf den Organismus aus.

Wohin geht die Reise für den Diabetiker? Schlicht und einfach gesagt: Zu einer gesunden und abwechslungsreichen Kost, die für jeden Menschen gilt. Denn die einzigen, die Vorteile an der Fructose haben, sind Unternehmen, deren Transportkosten sich positiv auf die Logistik auswirken.

Umfrage in Deutschland zum Konsum von Diabetikerlebensmitteln bis 2014

Anzahl der Personen in Deutschland, die innerhalb der letzten 14 Tage Diabetikerlebensmittel gekauft haben, von 2012 bis 2014 (in Millionen)
2012 2.43
2013 2.31
2014 2.26

Quelle: © IfD Allensbach / www.statista.de

Auch für Diabetiker gilt – Zurück zur Natur und der gesunden Kost

Es hat sich herausgestellt, dass eine abwechslungsreiche Kost für Diabetiker im Alltag genauso gut geeignet ist. Doch was kann man als Diabetiker kochen? Wichtig hierbei sind komplexe Kohlenhydrate, wie sie beispielsweise in Kartoffeln enthalten sind.

Einfache Kohlenhydrate sind in Zucker und Weißmehl zu finden – also genau dort, wo Diabetiker ohnehin selten zugreifen sollten. Die gute, alte Kartoffel bleibt also erhalten. Nur das weiße Frühstücksbrötchen wird durch ein Vollkornbrot oder einen frischen Früchtequark ersetzt.

Gesunde Ernährung für DiabetikerDoch längst hat die Realität in Bezug auf Weißmehl eine ganze Generation von gesundheitsbewussten Menschen erfasst. Die kohlenhydratarme Kost wird heute allgemein bevorzugt. Andere Studien wiederum belegten, dass Weißmehlprodukte den Insulinspiegel von Diabetikern noch schneller in die Höhe schießen lassen wie der verbotene Zucker.

Gesund mit frischen Lebensmitteln – Für jeden, auch den Diabetiker

Die alten Weisheiten von gestern sind heute überholt. In Bezug auf Diabetiker Lebensmittel dürfen Menschen mit der Zuckerkrankheit genauso maßvoll essen wie Menschen ohne Diabetes. Natürliche und selbst zubereitete Lebensmittel eignen sich dabei fast immer.

Einmal mehr zeigt sich gerade bei Diabetikern, dass Eigenverantwortung im Umgang mit Lebensmitteln die bessere Alternative ist als ein Aufdruck auf diversen Lebensmitteln. Selbst Schokolade und Kuchen können von Menschen mit Diabetes genüsslich verspeist werden, wenn sie nicht mehr als 10% des gesamten Kalorienbedarfs täglich ausmachen.

Mädchen Ratgeber
Außer Zucker und Weißmehlprodukten können Diabetiker heute beinahe alle Lebensmittel ohne umständliches Rechnen genießen. Die Diabetiker geeigneten Lebensmittel haben ausgedient. Wir wünschen guten Appetit!

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Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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