Die erste Brille fürs Kind – Was muss ich beim Kauf beachten?

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kleines Mädchen mit Brille
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Je früher mögliche Sehfehler bei Kindern erkannt werden, desto besser. Fakt nämlich ist, dass etwaige Beeinträchtigungen des Sehvermögens, sofern diese zu spät festgestellt werden, im schlimmsten Fall gravierende Fehlsichtigkeiten nach sich ziehen können. Idealerweise werden Sehprobleme daher in den ersten vier Lebensjahren korrigiert. Frühzeitige Untersuchungen der Augen sind folglich unerlässlich.

Die Kompetenz des Optikers – ein wesentliches Entscheidungskriterium

Mit einer Augenuntersuchung ist es nicht getan. In Anbetracht der Tatsache, dass sich eine mögliche vorhandene Fehlsichtigkeit im Laufe der Jahre durch das Wachstum des Kindes nachhaltig verändern kann, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Facharzt des Vertrauens unerlässlich. So müssen darüber hinaus auch beim Kauf der ersten Brille fürs Kind bei z.B. Fielmann wesentliche Aspekte beachtet werden.

Entsprechend zu berücksichtigen ist daher auch, dass es demzufolge vorkommen kann, dass das Kind schon nach einer gewissen Zeit möglicherweise eine neue Brille bzw. andere Gläser benötigt. Wenn es um den Kauf der ersten Brille geht, bestimmt der Optiker nach eingehender Untersuchung der Augen die passende Gläserstärke. Aber auch die optischen Aspekte spielen im Zuge dessen eine wesentliche Rolle.

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Auf die Optik kommt es an

So wichtig es ist, dass in erster Linie die Beschaffenheit der Brillengläser maßgeschneidert konzeptioniert ist, so sehr sollten Eltern darüber hinaus darauf achten, dass auch das Design der neuen Brille den individuellen Anforderungen entspricht. Fühlt sich nämlich der Sprössling mit der neuen Brille nicht wohl, weil beispielsweise die Optik nicht zusagt, dann wird es das ausgewählte Produkt ganz gewiss auch nicht tragen. Mit der Konsequenz, dass sich auch das Sehvermögen gewiss nicht verändern wird. Deshalb ist es umso wichtiger, von Anfang an die Wünsche der lieben Kleinen zu berücksichtigen.

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Leicht, funktional und perfekt angepasst

Die perfekte erste Brille fürs Kind zeichnet sich dadurch aus, dass sie kindgerecht gestaltet und noch dazu möglichst leichtgewichtig ist. Kein Kind möchte zum Beispiel beim Spielen oder Lernen et cetera ständig dieses Gefühl haben, einen Fremdkörper auf der Nase zu tragen. Nur wenn die Brille tatsächlich passgenau konzeptioniert ist, wird das Kind sie über kurz oder lang überhaupt nicht mehr spüren.

Das Nasenfahrrad gehört fortan einfach dazu. Und genau so soll es auch sein. Grundsätzlich sollte sich eine Kinderbrille folglich durch ein geringes Eigengewicht auszeichnen, aber dennoch stabil sein. Außerdem ist zu beachten, dass das Gestell nicht breiter ist, als das Gesicht des Kindes. Nicht zu vergessen ist, dass das die Mitte des Brillenglases unmittelbar vor dem Zentrum der Pupille platziert sein sollte.

Kinder müssen sich mit der neuen Brille wohlfühlen

Selbst wenn die neue Brille zu 100 Prozent den Eltern gefällt:

Der Kauf des Produktes ist von Anfang an nur wenig effizient, wenn es dem Kind nicht zusagt. Es muss sich rundum wohlfühlen, um so die Bereitschaft zu haben, die neue Brille auch möglichst regelmäßig zu tragen.

Ein guter Optiker bietet den kleinen und großen Kunden daher spezielle Eingewöhnungsphasen an. Fühlt sich die neue Kinderbrille also selbst eine Zeitlang nach dem Kauf nicht gut an, so besteht die Option, diese gegen ein anderes Modell einzutauschen. Schließlich stehen das Wohl und die Zufriedenheit der Kids in jeder Hinsicht im Fokus. Erst wenn ein Kind tatsächlich willens ist, die neue Brille regelmäßig zu tragen, werden sich erste Erfolge mit Blick auf die Qualität des Sehvermögens einstellen können. Beim Kauf der ersten Brille fürs Kind sollte demzufolge möglichst nichts dem Zufall überlassen werden.

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Bildquelle: ©iStock.com/Nastia11

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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