Leckere Herbstrezepte für die ganze Familie

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Herbst ist Gemüsezeit. Jetzt, gegen Ende des Sommers, wird unglaublich viel geerntet, und das meiste davon schmeckt frisch am Besten. Bunte Kürbisse, verschiedene Kohlsorten, Kartoffeln, Zwiebeln und Lauch sowie Möhren aller Art verführen dazu, den Tisch so bunt leuchten zu lassen wie es der Herbstwald tut. Und dann ist da auch noch das viele Obst … Trauben, Äpfel, verschiedene Beeren, Birnen und mehr verführen zum Schlemmen.

Bunt gedeckter Tisch mit einfachen, aber leckeren Gerichten

Herbstrezepte, die der ganzen Familie schmecken, müssen nicht kompliziert sein. Von einem bunten Flammkuchen, mit roten Zwiebeln belegt, sind auch Kinder begeistert. Selbst belegte Pizza, die belegt wird mit dem, was der Garten an Gemüse gerade so her gibt, kommt auch immer gut an. Jetzt im Herbst sind das frische Tomaten, vielleicht Möhren, Zucchini, Kürbis und Paprika. Oder vielleicht darf es auch eine süße Pizza sein? Wer den Teig mit verschiedenen Käsesorten und Walnüssen belegt, kann nach dem Backen etwas Honig darüber geben: Sehr lecker, und vor allem eine volle Mahlzeit.

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Das in Riesling gegarte Hühnchen (Coq au Riesling) ist dann eher etwas für die Erwachsenen – aber Oma und Opa gehören schließlich auch zur Familie. Für die Kinder darf es anstelle des Weins Traubensaft sein. Es gibt viele Rezepte, die für erwachsene Esser Wein oder Federweißen verlangen: In der Regel lässt sich der Alkohol beim Kochen durch frischen Traubensaft ersetzen. Denn auch den gibt es im Herbst beim Winzer, und er schmeckt sehr viel anders als der Traubensaft aus dem Supermarkt.

Deftige Küche für kühlere Tage

Die leichten Gerichte des Sommers müssen nun nicht mehr auf den Tisch kommen. Wenn die Tage etwas kühler und regnerischer werden, es abends empfindlich kalt wird und der Herbstwind um das Haus pfeift, wärmt deftiges Essen die Seele. Zum Beispiel eine Pfanne aus Sauerkraut, Spätzle und Leberkäse. Ähnlich reichhaltig werden Gnocchi, die feinen italienischen Kartoffelklösschen, wenn sie in einer Gorgonzola-Pfeffersoße daherkommen.

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Frische Trauben schmecken in dieser Mischung ganz hervorragend. Ebenfalls recht deftig, aber mit einer leicht süßen Note sind gebackene Äpfel und Süßzwiebeln, die mit einer Hackfleisch-Tomatenmischung gefüllt werden. Jetzt beginnt auch langsam die Zeit der Eintopfgerichte: Schwere Gemüsemischungen, die mit großen Fleischstücken als Suppe oder Stew gereicht werden.

Schlaraffenland für Süßschnuten und Naschkatzen

Der Herbst bringt auch für Freunde von süßen Gerichten viele Verführungen. Frische Kartoffelreibekuchen mit selbstgerechtem Apfelmus sind zwar zeitaufwendig, schmecken aber großen und kleinen Naschkatzen sehr gut. Und wenn von dem Apfelmus noch etwas übrig ist, darf das mit Quark gemischt noch ein Abendessen oder einen Nachtisch geben. Apfel-Brombeer-Crumble ist dagegen die etwas feinere Art zu naschen.

Gebackener Camembert sollte im Herbst nicht mit der handelsüblichen Preiselbeersoße gegessen werden – ein frisches Apfelchutney dazu verleiht dem Klassiker Flügel. Und schließlich lassen sich Kinder immer gerne von einer Fliederbeersuppe mit Grießklösschen verführen. Wenn Erwachsene jetzt naschen, verlieren sie sich vielleicht bei Weißbrot und Gewürztraminer in Käseplatten, die mit erntefrischen Trauben und Oliven, mit Walnüssen aus der neuen Ernte und etwas Honig locken.

Abwechslungsreicher Genuss für jeden Geschmack

Es ist wahrscheinlich schon deutlich geworden: Kaum eine Jahreszeit bietet so abwechslungsreiche frische Küche wie der Herbst. Obst, Gemüse und Nüsse kommen frisch in die Küche, bevor sie für den Winter eingelagert werden. Ein paar späte Sommersorten sind immer noch verfügbar, und dazu kommt, dass zumindest in ländlichen Gegenden im Herbst noch einmal Schlachtfest gefeiert wird. Das sind frische Nahrungsmittel im Überfluss, die früher natürlich sofort verarbeitet und haltbar gemacht werden mussten. Heute ist es Luxus, wenn man Obst und Gemüse selbst einlegt oder einlagert, Marmeladen und Säfte kocht.

Titelbild: © istock.com – Karisssa

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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