Die besten Küchenmesser für die Familie: Keramik oder Damaststahl?

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Messer damast Keramik
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Keramik oder Damast? Ein gutes Küchenmesser ist die halbe Miete beim Schneiden von Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. Priorität liegt natürlich bei einer scharfen Klinge. Ganz seicht gleicht das Messer durch Fleisch, Tomaten oder Fenchel und teilt Lebensmittel mit einem glatten Schnitt.

Damast – Die zwei Seiten einer Medaille

Das klassische Küchenmesser wird seit vielen Generationen aus Damaststahl hergestellt. Sein traditioneller Name lautet Damaszener-Stahl, der arabischer Herkunft ist und seinen Ursprung in Damaskus findet. Diese Art Stahl zeichnet sich vor allem durch die feine Maserung im Material aus.

Diese Maserung entsteht aus den verschiedenen Lagen ­des harten und weichen Stahl, der hier verarbeitet wird. Dabei werden die einzelnen Lagen aufeinandergeschichtet und immer wieder gepresst. Auch in Japan werden seit vielen Generationen Messer und Schwerter in dieser faszinierenden Weise von Hand hergestellt.

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Damast Stahl ist meist nicht rostfrei

Der große Vorteil der Damast-Küchenmesser zeigt sich hier: Aufgrund der harten und weichen Stahlarten wird die Klinge sehr elastisch, stabil und kann extrem scharf geschliffen werden. Das daraus entstehende Material für das Küchenmesser ist äußerst stabil und sehr hart. Hier sei gesagt: Original Damszener-Stahl ist meist nicht rostfrei. Nach Benutzung müssen die Messer schnell abgespült und getrocknet werden. In einem modernen Haushalt mit Kindern kann dies vielleicht ein kleiner Nachteil sein.

Auch Keramik verlangt Fürsorglichkeit

Das Keramikmesser ist die moderne Klinge für das Schneiden von Gemüse und Fleisch. Mit tollen Farben sind sie heute ein absoluter Blickfang in der Küche, mit dem man vor einigen Jahrzehnten wohl kaum gerechnet hat. Die Klingen eines Keramikmessers sind extrem scharf und schneiden mit Leichtigkeit. Hier kommen extrem sauber geschnittene Scheiben zustande, und selbst weiche Tomaten werden mit diesem Küchenmesser ohne jeglichen Druck sauber geschnitten. Das Material ist extrem hart und somit bleiben die Klingen für lange Zeit dementsprechend scharf.

Auch das Messer hat einen kleinen Nachteil, denn sind die Klingen erst einmal stumpf, müssen sie zum Hersteller eingeschickt werden, wo sie wieder geschliffen werden. Für Hobbyküche, die mehrmals täglich gesunde Gerichte für die Familie zubereiten, kann dies ein wenig zermürbend sein.

Video: Die perfekte Messerklinge

Zusätzlich ist das harte Material ziemlich empfindlich. Harte Schläge oder das Herunterfallen zu Boden bestraft das Keramikmesser mit einem Bruch oder dem Absplittern. Zuweilen kann es passieren, dass mein Hantieren in der Küche das Messer aus der Hand fällt. Sollte hier die Arbeitsplatte aus Granit bestehen, zerbricht hier gegebenenfalls die Klinge. Auch das Schneiden auf Granit ist für das Keramikmesser nicht vorteilhaft. Hart und scharf – aber leider auch spröde verträgt es keine großen Temperaturunterschiede wie Gefriergut.

Beim Kochen zählt die Liebe zum Gericht!

Beide Arten – das Keramikmesser wie das Damastmesser – haben eines gemeinsam: Hochwertiges Material ist zu einem exzellenten Küchenmesser verarbeitet. Sicherlich sind beides Liebhaberstücke, die auch dementsprechend verwendet werden sollten. Eine gute ergonomische Form ermöglicht leichtes Schneiden mit wenig körperlichem Aufwand. Beide Messer für die Küche verdienen einen sorgsamen Umgang und eine gute Pflege. So bleiben diese Küchenmesser für viele Jahre gute Begleiter in der Küche.

Letztendlich ist es eine Frage des Geschmacks. Manch einer mag den speziellen Look eines edlen und traditionellen Küchenmessers aus Damast, der andere bevorzugt die attraktive Optik eines modernen Keramikmessers. Der Gedanke um das beste Küchenmesser zeigt jedoch eindeutig die Liebe zum Kochen. Hier stehen Liebhaber exzellenter Gerichte in der Küche. Mögen beide ihre Lust am Zubereiten von Speisen für viele Jahre behalten und ihre Gäste kulinarisch verwöhnen.

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Titelbild: © Jack Frog – shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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