Spenden für die Kindernothilfe – Mit einer guten Tat ins neue Jahr starten!

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Kinder in Not
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Die meisten guten Vorsätze für das neue Jahr sind so selbstzentriert wie kurzlebig. Wer etwas von Dauer mit dem Jahresbeginn verknüpfen möchte und gerne über den eigenen Tellerrand hinausblickt, spendet für die Kindernothilfe und beschenkt damit sich und andere!

Denen helfen, die sich nicht selbst helfen können

Kriege, Naturkatastrophen, korrupte Regierungen. Überall auf der Welt gibt es humanitäre Brandherde, die sich das verwöhnte, reiche Mitteleuropa nicht mal mehr vorstellen kann. Oder noch schlimmer: Nicht möchte! Wird im Nahen Osten oder in Afrika ums nackte Überleben gekämpft, bleiben die Kinder als schwächstes Glied jeder Gesellschaft zumeist auf der Strecke. Kinder haben keine Lobby, ihre Interessen werden zwar gerne populistisch in den Vordergrund gestellt, verbessern tut sich in der Regel aber nur wenig. Organisationen wie die Kindernothilfe nehme sich der Belange der Kleinen an und kümmern sich, dass Aids-Waisen und Straßenkinder ein sicheres Dach über dem Kopf bekommen.

Dabei geht es nicht nur darum den Kindern in akuten, ausweglosen Situationen zur Seite zu stehen. Die Projekte sind langfristig angelegt und schließen das gesamte Lebensumfeld der Hilfsbedürftigen mit ein. Wer mit einer Spende behinderten Kindern in Südamerika oder Asien helfen möchte, unterstützt gleichzeitig deren Familien und Dorfgemeinschaften. Das Ansehen des kleinen Jungen oder Mädchens wächst – die Nachbarn wissen, dass wegen ihm/ihr beispielsweise der Brunnen gebaut wurde.

Video: Die Kindernothilfe-Patenschaft – Gemeinsam wirken.

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Wie ein Buch die Welt verändern kann

Die Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat bei der Preisverleihung im Osloer Rathaus deutlich angesprochen, welcher Bedeutung Bildung zukommt. Jedes weitere Kind, das Zugang zu Büchern, Stiften und Lehrern erhält, vermag die Welt zu verbessern. Darum setzt sich die Kindernothilfe gezielt gegen Kinderarbeit ein und versucht gemeinsam mit den Behörden vor Ort Schulen einzurichten. Für viele Eltern ist der Schulbesuch unbezahlbar, manche Dörfer liegen auch zu weit von den bereits vorhandenen Bildungseinrichtungen entfernt. Gruppe Kinder

Weil das allmonatlich beigesteuerte Geld der Kinder für unzählige Familien unverzichtbar ist, versucht die Organisation zunächst die finanziellen Mittel von Mutter und Vater zu stabilisieren. Den Kindern soll auf diese Weise mehr Zeit zum Lernen bleiben. Nur so können sie auf lange Sicht den gesellschaftlichen Status ihrer Familie positiv beeinflussen und später einer gutbezahlten Arbeit nachgehen. Fehlt in manchen Teilen der Erde geschlechterübergreifend die Gelegenheit für einen Schulbesuch, wird er den Mädchen vielerorts auch noch aus vermeintlich religiösen oder traditionalistischen Gründen verwehrt. Diesen Missständen entgegen zu wirken, gelingt mit einer Spende, die Online unter: https://www.kindernothilfe.de/Engagieren/Spenden/Jetzt%20spenden.html getätigt werden kann. Jede Spende hilft den Kindern dabei, ein besseres Leben führen zu können!

Aufklärung und das Miteinander schaffen Nachhaltigkeit

In Ländern wie Äthiopien, Somalia oder Eritrea kommt es noch immer zur Beschneidung von Mädchen. Wie viele andere Hilfsorganisationen setzt die Kindernothilfe seit einigen Jahren vermehrt auf die Aufklärung der Eltern sowie der dörflichen Lebensgemeinschaft. Eine alte, blutige Tradition zu beseitigen und den Mädchen zu ihrem Recht zu verhelfen, ist eine aufwändige und zeitraubende Angelegenheit. Was seit Äonen zum Alltag der Menschen gehört, lässt sich nicht binnen weniger Jahre ausmerzen oder gar verbieten.

Darum gehen die Helfer gezielt in die Dörfer und unterrichten die Väter und Mütter darüber, welchen Risiken ihr Kind durch die Beschneidung ausgesetzt ist. Das Thema Sexualität zu enttabuisieren und auf das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit hinzuweisen, hat zu einem Rückgang der Beschneidungen geführt. Gelöst ist das Problem indes noch lange nicht. Der Gedanke, mit einer einzigen Spende auch nur ein Mädchen vor dieser grausigen Prozedur bewahrt zu haben, macht sicherlich viele hilfsbereite Menschen glücklich.

Mädchen Ratgeber

Helfen macht Freude! Nicht zuletzt dem Spender

Ob mittels einem großen Betrag oder mit nur wenigen Euros – für die hilfsbedürftigen Kinder dieses Globus‘ spielt es keine Rolle wie viel jeder einzelne spendet sondern dass er oder sie es tut! Wie jedes Buch so kann auch jeder noch so kleine Geldbetrag die Welt eines Kindes verändern.

Ebenfalls interessant: Der Internationale Mädchentag 2014 im Rückblick

Titelbild: © iStock.com/karelnoppe
Textbild: © iStock.com/Milan Lipowski

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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