Kinderkrankheiten im Überblick – Diese sollten Sie kennen

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Mutter sitzt auf dem Sofa mit ihrem Kind
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Die meisten Eltern haben bei ihren Kindern wahrscheinlich genug Ohrenentzündungen, Erkältungen, Zahnschmerzen, Magenprobleme und andere Symptome erlebt, um sich als Experten zu fühlen. Über nachfolgende Kinderkrankheiten sind sie jedoch wahrscheinlich noch nicht ausreichend informiert.

Impfen erspart Kindern viele Krankheiten

Kinder lernen, ihre Spielsachen und andere Dinge zu teilen. Leider sind darunter auch auch Dinge, die sie lieber für sich behalten sollten: Krankheitskeime.

Krank zu werden ist Teil des Erwachsenwerdens. Der beste Schutz gegen Infektionen ist die Immunisierung durch Impfstoffe. Zu den gängisten Kinderkrankheiten gehören unter anderem:

Heute gibt es Impfstoffe, die vor dieser Erkrankung schützen. Weltweit leiden 10 Millionen Menschen an Masern. Diese Infektion der Atemwege kann Ausschlag auf dem ganzen Körper verursachen.

Eltern können ihrem Nachwuchs viele dieser Kinderkrankheiten ersparen, wenn sie ihr Kind mit einem Impfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln impfen lassen.

Durchfall und Erbrechen kann bei Kindern besorgniserregend sein

Durchfall und Erbrechen können durch viele verschiedene Dinge verursacht werden, wie zum Beispiel ein Virus, Magenprobleme, Lebensmittelvergiftung oder als allergische Reaktion auf ein unverträgliches Lebensmittel.
Als Durchfall wird das wiederholte Auftreten von wässerigem Stuhl bezeichnet. Erbrechen dauert bei Kindern normalerweise 1 bis 2 Tage, Durchfall kann 5 bis 7 Tage anhalten.
Besonders bei Kleinkindern sind die Symptome größer, weil diese schnell viel Flüssigkeit aus dem Körper verlieren. Eltern sollten versuchen dem Kind zusätzliche Flüssigkeit zuzuführen. Bei folgenden Symptomen sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden:
  • Fieber
  • Kind ist nicht ansprechbar
  • Blut im Kot oder Urin
  • starkes Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • wenig Urin
Ältere Kinder sollten normal essen. Lebensmittel, die reich an Kohlenhydraten sind, wie Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis, sind gut und Suppe hilft auch, Flüssigkeiten zu ersetzen.
Eine gute persönliche Hygiene ist ebenfalls wichtig. Ohne ärztliche Rat sollte einem Kind kein Mittel gegen Durchfall gegeben werden. Außerdem sollte das kranke Kind von anderen fern gehalten werden.

Video: Die häufigsten Kinderkrankheiten und was hilft | Magen-Darm, Mittelohrentzündung, Fieber, Bronchitis

Fieber und hohe Temperaturen bei Kindern

Als Fieber wird eine erhöhte Körper-Temperatur von 38 ° C oder höher bezeichnet. Fieber ist eine der Methoden, mit denen der Körper Infektionen bekämpft. Normalerweise wird Fieber von einer Krankheit verursacht, das sich über Tage entwickeln oder sehr schnell ansteigen kann. Besonders bei kleineren Kindern ist Fieber sehr häufig und verläuft in der Regel mild. Doch manchmal erfordert die Ursache des Fiebers die Aufmerksamkeit der Eltern.

Infektionen sind für Kinderkrankheiten die mit Abstand häufigste Ursache für Fieber. Die meisten davon werden durch Viren verursacht, die für Erkältungen, Infektionen der oberen Atemwege und die häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter verantwortlich sind. Diese Infektionen halten nicht lange an und müssen normalerweise nicht behandelt werden.

Einige Infektionen werden durch Bakterien verursacht und müssen mit Antibiotika behandelt werden . Dazu gehören bestimmte Hals- und Halsentzündungen, Harnwegsinfektionen, Lungenentzündungen und Blut-Infektionen. Eltern sollten einen Arzt aufsuchen, wenn sie glauben, dass ihr Kind eine dieser Infektionen hat.

Kinderkrankheiten mit Fieber sind selten schädlich. Die hohen Temperaturen können jedoch dazu führen, dass sich das Kind unwohl fühlt. Es kann schwitzen oder zittern wenn die Temperatur steigt oder wieder fällt. Kinder werden leicht dehydriert, wenn sie durch das Fieber viel Flüssigkeit verlieren und diese nicht ersetzt wird.

Fieberkrämpfe sind Anfälle, die wegen eines Fiebers auftreten. Bei Kindern zwischen 6 Monaten und 5 Jahren treten die Krämpfe bei etwa 4% auf. Fieberkrämpfe haben keine langfristigen Folgen, Eltern sollten aber mit einem Kinderarzt darüber sprechen.

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Besonders für junge Eltern gilt: Ruhe bewahren

Für Eltern gibt es nichts Schlimmeres, als ein krankes Kind. Trotzdem sollten sie nicht die Ruhe verlieren und ihrem Instinkt folgen. Dabei sollte jedoch auf alle Anzeichen von Kinderkrankheiten geachtet werden, die eine ärztliche Versorgung erfordern. Zu den Warnzeichen bei Kindern gehören Appetit-Veränderungen, extreme Aufregung, Lethargie, Atemprobleme, Hautausschlag, Nackensteifigkeit, Krampfanfälle, hohes Fieber und trockene Windeln.

Titelbild: © iStock – KatarzynaBialasiewicz

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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