Kinder zum Lesen bringen – Mit diesen Tipps macht das Lesen Ihrem Kind künftig Spaß!

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Mutter mit ihrem Sohn am Lesen
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Mit zunehmender Popularität von Videospielen und Fernsehen werden auch immer mehr Kinder Lesemuffel. Eltern sehen das nicht unbedingt gern – sie können es aber ändern. Die wichtigsten Tipps und Tricks zur Leseförderung sind hier zusammengestellt.

Kleine Lesemuffel als Elternteil inspirieren

Eltern können beim Lesen wichtige Vorbilder sein. Wenn sie davon erzählen, was sie gerade lesen und wie viel Freude ihnen das bereitet, macht es die Kinder vielleicht neugierig und sie möchten es selbst probieren.

Dazu sollten die Eltern auch stets offen vor dem Nachwuchs lesen statt nur verborgen im Schlafzimmer, wenn die Kinder ohnehin schon schlafen.

Die Lesemotivation steigt außerdem, wenn das Kind erkennt, wie wichtig Lesen ist und dass es etwas bringt.

Dazu können Eltern die Sprösslinge im Alltag vorlesen lassen, zum Beispiel beim gemeinsamen Kochen oder in der Stadt: „Kannst du lesen, was da auf dem Schild steht? Ich erkenne es von hier nicht.“ So wächst beim Junior der Wunsch, lesen zu lernen.

Am besten dürfen die Kinder die Bücher selbst aussuchen, wenn sie ihre Eltern in die Bibliothek oder Buchhandlung begleiten.

Ist ein passendes Buch gefunden, können die Eltern den Cliffhanger-Trick einsetzen: Das Vorlesen wird an einer spannenden Stelle beendet und das Buch offen liegen gelassen. Vielleicht packt die Neugier das Kind ja so sehr, dass es selbst zum Buch greift und weiterliest?

Video: Montessori Pädagogik – wie Kinder lesen lernen | MONTESSORI.AT 💚

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Kinder zum Lesen bringen mit dem richtigen Buch

Oft sind die Bücher nicht altersgerecht ausgewählt. Zu wenige Bilder oder zu kleine Schrift verderben den Kindern dann den Spaß am Lesen.

Für dieses Problem gibt es Bücher für Leseanfänger, die nach Lesekompetenz und Altersstufe unterteilt sind. Auch Bücher, bei denen sich Teile zum Vorlesen und Teile zum Selbstlesen abwechseln, sind hilfreich.

Wer noch nach einem passenden Buch sucht, ist mit den Buchversionen von Filmen und Serien, die dem Nachwuchs gefallen haben, gut beraten.

Das Gleiche gilt für Reihen. Sie motivieren zum Weiterlesen und machen vielleicht noch eine echte Leseratte aus dem Kind. Beliebte Kinderbuchreihen sind zum Beispiel

  • „Harry Potter“,
  • „Das magische Baumhaus“ oder
  • „Gregs Tagebuch“.

Eine gute Idee sind auch interaktive Geschichten. Hier tauchen immer wieder Konflikte auf, bei denen das Kind selbst entscheiden muss, wie die Handlung weitergeht.

Je nach Entscheidung liest es dann an einer bestimmten Stelle weiter. Das macht das Leseerlebnis für das Kind persönlicher und spannender.

Leseförderung durch die richtige Atmosphäre

Eltern sollten das Lesen mit dem Kind schon früh zu einem Ritual werden lassen. Das bleibt im Kopf und lässt den Sprössling ein Gefühl von Geborgenheit, Wärme und Entspannung mit dem Lesen verbinden. Gut geeignet sind solche Rituale für den Abend vor dem Schlafengehen.

Manchmal hat das Kind auch bloß noch nicht den richtigen Ort zum Lesen gefunden. Das kann das Sofa sein, aber auch der Teppich auf dem Fußboden, eine Wiese oder das Bett.

Gern können die Eltern auch eine besondere Leseecke einrichten: ein Baldachin, bunte Lichter und schöne Kissen machen das Lesen viel schöner.

Wenn das Kind partout nicht lesen will, sind Belohnungen eine gute Idee. Die Eltern können Punkte für das Lesen vergeben, die irgendwann für einen Kinobesuch oder Schwimmen eingelöst werden können.

Auch eine tolle Belohnung kann ein eigener Bibliotheksausweis für das Kind sein: So bekommt es ein verantwortungsvolles, erwachsenes Gefühl und kann gleich lernen, wie man mit ausgeliehenen Büchern umgeht.

Mädchen Ratgeber

Fazit: Die Lesekompetenz und -lust fördern

Eltern sollten für ihre Kinder ein Vorbild sein. Dazu gehört, offen vor ihnen zu lesen und Freude dabei zu zeigen. Außerdem kann es helfen, wenn die Kinder ihre Bücher selbst aussuchen. Geeignet sind dafür Buchreihen, interaktive Bücher und Geschichten zum gemeinsamen Lesen. Als Tricks können Eltern auch Belohnungen oder einen Vorlese-Cliffhanger einsetzen.

Titelbild: © iStock – LightFieldStudios

 

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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