Kinder sicher transportieren: Empfehlungen für Auto und Fahrradfahrer

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Kind im Kindersitz im Auto
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Damit der Nachwuchs sicher im Auto oder auf dem Fahrrad mitgenommen werden kann, gibt es einiges zu beachten. Wer sein Kind im Straßenverkehr dabei hat, kommt um Vorschriften und wichtige Sicherheitsvorkehrungen nicht herum.

Auto oder Fahrrad mit dem Kind unterwegs

Wer lange Strecken zurück legen muss, fährt mit dem Auto, wer nur einen kurzen Weg hat oder Staus und dichten Verkehr leichter umgehen möchte, wählt lieber das Fahrrad.

Im Auto herrscht natürlich die Kindersitzpflicht, doch gibt es so etwas auch für das Fahrrad? Natürlich muss ein Kind auch auf dem Fahrrad angeschnallt werden und sicher sein, also gibt es auch hier die Pflicht zur korrekten Sitzgelegenheit.

Wird diese nicht eingehalten egal ob im Auto oder auf dem Fahrrad so drohen empfindliche Bußgelder bis zu einer Höhe von 60 EUR und auch ein Punkt in Flensburg ist fällig, wenn Kinder komplett ohne Sicherung transportiert werden.

Wie im Auto gibt es auch auf dem Drahtesel verschiedene Möglichkeiten, wo das Kind sitzen kann. Egal für welche Variante man sich entscheidet, es ist immer ratsam, vor dem Kauf die Kindersitze für Auto und Fahrrad zu vergleichen, auf das Prüfsiegel zu achten und schlussendlich auch die persönlichen Vorlieben mit einzubeziehen.

Ein Prüfsiegel muss auf jedem Kindersitz angebracht sein und gibt Auskunft über:

  • die Prüfnorm
  • die Gewichtsklasse
  • ob der Sitz fahrzeugspezifisch ist oder für jedes Fahrzeug gilt
  • das Land in dem der Sitz geprüft wurde
  • die Prüfnummer
  • den Hersteller

Kindersitze für das Auto

Ein Kind im Auto ist nur in einem entsprechenden Kindersitz sicher geschützt bei Unfällen. Ganz kleine Kinder, deren Schultermuskulatur noch nicht genug ausgeprägt ist, fahren entgegengesetzt der Fahrrichtung.

Größere Kinder dürfen mit dem Blick nach vorn mitfahren und wollen dann auch meist so viel wie möglich von ihrer Umgebung sehen. Eine Babyschale für den Anfang und ein mitwachsender Kindersitz für Kleinkinder sind das gängige Modell in Sachen Kindersitze.

Fährt der Nachwuchs auf dem Beifahrersitz mit, so muss der Beifahrerairbag ausgeschaltet werden. Entweder ist das Fahrzeug bereits mit einem entsprechenden Schalter hierfür ausgerüstet, oder kann nachgerüstet werden. Teilweise kann der Airbag auch in der Werkstatt deaktiviert werden.

Sicherer ist es für Kinder auf der Rückbank des Fahrzeuges, was jedoch nicht jedes Kind mag und vor allem wenn Mama oder Papa mit dem Baby allein unterwegs ist, ist es praktischer das Kind auf dem Beifahrersitz zu transportieren.

Video: Kindersicherheit im Auto – Teil 3

Kindersitze für das Fahrrad

Auch beim Fahrrad gibt es verschiedenen Möglichkeiten, wo der Sitz angebracht werden kann. Klassischerweise wird er hinten am Gepäckträger befestigt und verfügt natürlich über Sicherheitsgurte.

Ältere Varianten können auch vor dem Lenker an der Lenkstange befestigt werden. Viele Eltern erachten Kindersitze, die zwischen ihnen und dem Lenker befestigt werden, als am sichersten. Jedoch ist dann auch die Bewegungsfreiheit des Radfahrers stark eingeschränkt. Sitze, die direkt am Fahrrad befestigt werden, müssen zu diesem passen, also heißt es Rad mitnehmen, wenn so ein Kindersitz gekauft wird.

Am bequemsten für Mama, Papa und Kinder ist ein Wagen, der mittels eines Adapters am hinteren Rad befestigt wird und über zwei eigene Luftreifen verfügt. Viele Kinder mögen auch den Höhlencharakter, den solch ein Radanhänger bietet und außerdem ist in so einem Wagen auch Platz für das Geschwisterchen oder den besten Freund.

Der Fahrtwind bläst nicht ins Gesicht und auch bei Regen muss die Radfahrt im rundum geschlossenen Wagen nicht ausfallen.
Übrigens: Helmpflicht besteht auf dem Fahrrad für Kinder immer, egal ob im Sitz oder im Wagen.

Mädchen Ratgeber

Kindersitze sind immer Pflicht

Und zwar nicht, um die Eltern zu gängeln oder um die Wirtschaft anzukurbeln, sondern um die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr zu gewährleisten. Bei einer Neuanschaffung sollte lieber etwas mehr investiert werden, man bekommt dafür auch eine entsprechende Qualität.

Titelbild: © iStock – Halfpoint

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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