Gesundes Naschen – Ist das überhaupt möglich?

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Das Bedürfnis, Süßes zu naschen ist völlig normal und gehört zum Leben. Niemand sollte ständig auf die Lust auf Eis oder Schokolade verzichten müssen. Und da Gummibärchen, Schokoriegel oder Marshmellows bekanntlich weder gesund noch förderlich für die Figur sind, ist gesundes Naschen wohl die bessere Lösung. Nehmen wir Plan B für das heiß geliebte Gummibärchen doch einmal unter die Lupe.

Kalorienbomben durch natürliche Stoffe ersetzen

Das Hauptproblem unter den Süßigkeiten: Sie enthalten zu viel Zucker, Weizenmehl und Fett oder bestehen in ihren Inhaltsstoffen zum großen Teil aus diesen Zutaten. Pure Kalorien, die sich sofort auf die Hüfte legen und enorme Effekte auf den Körper haben. Zucker, Fett und Weißmehlprodukte sind nicht nur Vitaminfresser, sie fördern vor allem die Übersäuerung des Organismus, was Folgekrankheiten nach sich zieht. Doch niemand muss auf Süßes verzichten, denn die Natur bietet jede Menge köstlicher Naschereien, die mindestens genauso lecker schmecken und die Gesundheit positiv beeinflussen.

Die Zubereitung der Speisen wird jetzt geändert!

Gesunde Ernährung bei KindernGetrocknete Datteln zum Beispiel sind ein hervorragender Ersatz für Zucker. Datteln sind das ganze Jahr über preiswert erhältlich und können leicht verarbeitet werden. Nussmehle schmecken mindestens genauso gut als selbst gebackener Keks. Sie enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren und sind gute Energielieferanten. Als Snack für unterwegs oder am Abend eignen sie sich in jedem Falle. Ähnliches gilt für Trockenfrüchte. Wer den köstlichen Geschmack von Trockenfrüchten noch nicht probiert hat, sollte es schnell nachholen. Wichtig ist, die Früchte über Nacht in Wasser einzulegen. Am nächsten Morgen sind sie weich und überzeugen mit intensivem Geschmack. Dann können sie in einen Smoothie, das Joghurt oder Müsli gemischt werden.

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Neue Produkte im Supermarkt testen

Schokoladenliebhaber aufgepasst! Schokoladen mit einem Mindestgehalt von 70% Schokolade bewegen sich im grünen Bereich der Naschereien. Der hohe Anteil an Schokolade ist sogar gesund! Sie enthält weniger Zucker und natürliche Fettsäuren. Hier gilt einfach: Weniger ist mehr. Hochwertige Sorten oder Schokolade aus dem Fair Trade Handel schmilzt auf der Zunge und hinterlässt eine Geschmacksexplosion an bestem Kakao.

Dank kreativer Lebensmitteldesigner gibt es hier heute die köstlichsten Sorten an dunkler Schokolade. Schon beim Verzehr von einem Stück Schokolade mit 70 oder 85% Kakao ist die Lust auf Süßes bereits getilgt. Die Lebensmittel verarbeitende Industrie reagiert bereits mit einem umfangreichen Sortiment auf den gesundheitsbewussten Trend nach Süßigkeiten. Nach einem jahrelangen Kampf darf der natürliche Süßstoff Stevia nun in Lebensmitteln verarbeitet werden.

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Pure Süße ohne Übersäuerung des Organismus oder das Risiko, die Zähne zu schädigen und obendrauf ohne eine einzige Kalorie. Jetzt schmeckt der gut gekühlte Sirup mit Stevia oder ­ein frischer Fruchtbonbon gleich noch mal so gut. Die ersten Produkte mit der intensiven Süße aus Stevia stehen längst in den Regalen der Supermärkte. Die kleine, unscheinbare Pflanze kann sogar im eigenen Garten angebaut und deren Blätter zum Süßen von Tee genutzt werden.

Süß und doch gesund

Für den ersten Schritt braucht es den Willen, die verlockend bunten Tütchen stehen zu lassen und durch andere Produkte auszutauschen. Schon ein frisch angemachter Naturjoghurt mit gemahlenen Nüssen und einigen Trockenfrüchten ist ein herrliches Dessert oder der süße Snack am Abend. Doch auch die kommerzielle Produktlandschaft hat den Wunsch nach weniger Zucker verstanden und verarbeitet heute schon Fruchtbonbons oder Getränke mit Stevia – ganz ohne Kalorien. Der Gesundheitseffekt: Die Übersäuerung des Körpers kann radikal reduziert werden und die Waage zeigt nach einigen Wochen vielleicht weniger Kilo an.

Hier weiterlesen: Früchte statt Süßigkeiten – wie man Kinder vom gesunden Naschen überzeugt
Bildquelle: ©iStock.com/naumoid, ©iStock.com/sam74100

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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