Fliegen mit der ganzen Familie: Tipps für eine reibungslose Reise

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Familie steht am Flughafen vor dem Fenster und schaut sich ein fliegendes Flugzeug an
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Eine Flugreise kann zuweilen recht anstrengend sein, ganz besonders, wenn die ganze Familie mit an Bord ist. Doch gut vorbereitet kann der Flug sowohl ein spannendes Abenteuer für die Kinder, als auch ein entspannter Trip für die Eltern werden.

Vor dem Flug – Auf die richtige Planung kommt es an

Schon vor der Reise gilt es, einige Tipps zu beherzigen, wenn der Flug mit Kind und Kegel so reibungslos und stressfrei, wie möglich verlaufen soll.

Bereits bei der Buchung sollte darauf geachtet werden, dass der Flug möglichst mit wenigen Zwischenstopps zum Reiseziel führt.

Gerade auf Langstrecken und mit kleinen Kindern kann Umsteigen zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit werden.

Ebenso sollten die Abflugzeiten gecheckt werden. Oft sind Nachtflüge zwar preislich günstiger, dennoch ist es nicht empfehlenswert, mit übermüdeten oder überdrehten Kindern in den Flieger zu steigen.

Das Gleiche gilt auch für übermäßig lange Wartezeiten, beispielsweise bei Verspätungen.

Reisende können nachträglich ohne großen bürokratischen Aufwand über die Plattform Airhelp eine Entschädigung einfordern bei Flugverspätung. Kinder, die noch nie geflogen sind, sollten vor der Reise von den Eltern genau informiert werden, was sie erwartet.

Ein schönes Buch über das Fliegen oder Videos aus dem Internet können eine gute Vorbereitung sein. Auch eine Überraschung, die dann vor dem Flug ausgepackt wird, wirkt oft Wunder.

Video: JETZT GEHTS LOS | FLIEGEN MIT KINDERN | TRAVEL VLOG | THE SASS FAMILY

Checkliste – Was sollte mit an Bord?

Damit der Flug mit der ganzen Familie so kurzweilig und angenehm wie möglich verläuft sollten einige Utensilien im Handgepäck nicht fehlen.

  1. Die richtige Kleidung
    Wichtig für einen entspannten Flug ist zunächst einmal die richtige Kleidung, diese sollte vorrangig bequem sein. Oftmals liegt das Reiseziel in einer wärmeren Klimazone, während es am Abflugort wesentlich kälter ist. Hier empfiehlt sich ein Outfit im sogenannten „Zwiebel-Look„. Angefangen von dünnem Shirt bis hin zur Winterjacke, ist man im Flieger perfekt ausgestattet.
  2. Abwechslung an Bord
    Da die meisten Airlines Ihr Unterhaltungsprogramm eher auf die Erwachsenen zuschneiden, ist es empfehlenswert, selbst etwas für die Bespaßung der Kinder mitzunehmen. So gelten kleine Activity Spiele, Rätselhefte, ein Tablet oder etwas zum Malen oder Lesen als perfekter Zeitvertreib während der Reise.
  3. Snacks & Co.
    Da oft die Bordverpflegung eine ganze Weile nach dem Abflug serviert wird,lohnt es sich kleine Snacks oder einige Süßigkeiten im Handgepäck dabei zu haben. Satte Kinder neigen weniger zum Quengeln.
  4. Kindersitz oder Babyschale
    Experten raten, den Kindersitz aus dem Auto mit an Bord zu nehmen, damit das Kind bequem und in gewohnter Haltung sitzen kann. Dazu sollte allerdings der Kindersitz mit dem Vermerk „For use in Aircraft“ versehen sein. Wer unsicher ist, ober der Sitz geeignet ist, kann auch auf der Homepage der jeweiligen Fluggesellschaft erfahren, welche Modelle erlaubt sind.

Gerüstet sein für alle Fälle

Bei Start und Landung kann es sein, dass Kinder besonders auf den Druck in der Kabine reagieren. Als gute Helfer beim Druckausgleich gelten:
  • Schnuller
  • Kaugummi
  • Gummibären

Ebenso empfehlenswert sind Reisetabletten oder Fiebermittel. Ist ein Kind erkältet, sollte an ein Nasenspray und Ohrentropfen gedacht werden. Wichtig ist zudem, dass spezielle Nahrung für Babys, Babybetten oder Kost für Allergiker vorab bei der Fluggesellschaft bestellt werden müssen.

Mädchen Ratgeber

So vergeht die Zeit wie im Fluge

Eine Familien-Flugreise verläuft meist am entspanntesten, wenn sich die Eltern selbst nicht aus der Ruhe bringen lassen. Oft reagieren Mitreisende mit Unverständnis, wenn das Kind mal quengelt. Hier gilt es , Gelassenheit zu bewahren, denn diese überträgt sich auch auf die Kleinen.

Titelbild: © iStock – Vasyl Dolmatov

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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