Festival mit Kindern: Darauf sollten Eltern achten

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Festivals und Kinder haben viele Dinge gemeinsam: Jede Menge Lärm, schlaflose Nächte und Unordnung gehören einfach dazu. Wieso nicht einmal ein Festival mit Kindern besuchen? Bei entsprechender Auswahl und Vorbereitung wird das durchaus möglich.

Was wird für den Nachwuchs geboten?

Beim Rock am Ring oder zwischen den kreischenden Fans des Hurricane haben Kinder auf jeden Fall nichts zu suchen. Es gibt auch Veranstaltungen, die zum gelungenen Festival mit Kindern werden können. Nicht jede Veranstaltung eignet sich für den Nachwuchs, letztendlich muss sich jede Familie selbst entscheiden wie der Familienurlaub ablaufen soll. Der Austausch mit Eltern, die schon einmal mit Kindern auf Festivals waren, hilft da sehr.

  1.  Kleine, übersichtliche und entspannte Veranstaltungen können zum gelungenen Festival mit Kindern werden. Schon die Anreise sollte ruhig vonstatten gehen. Familienurlaub mit Auto geht besser, weil es keinen Gepäck- und Umsteigestress gibt.
  2.  Einige Events haben sich sogar auf Kinder eingerichtet. Dort gibt es Familienzeltplätze und ein Kinderprogramm. Manchmal befindet sich der Familienzeltplatz sogar abseits des geschlossenen Festivalareals. Das ist besonders günstig.
  3.  Große Festivals bieten mitunter ein Kinderbetreuungsteam und besondere Bereiche für den Nachwuchs. Diese können manchmal unübersichtlich sein.
  4.  Wer auf ein Festival mit Kindern gehen möchte, muss sich vorher umfassend darüber informieren, was für sie möglich wird. Langeweile macht eine Veranstaltung für jedes Kind zur Last.

Mit anderen Eltern, Kindern und Betreuungspersonen reisen

Ein alleinerziehendes Elternteil mit Kind wird das Festival nicht richtig genießen können. Deshalb wäre eine Teilnahme in der Gruppe anzuraten, vielleicht mit einer guten Freundin oder anderen Bekannten. Diese passen dann mit auf das Kind auf. Noch besser wäre es jedoch, andere Kinder und ihre Erziehungsberechtigten mit dabei zu haben. So kommt garantiert keine Langeweile auf, ein Spielpartner ist vorhanden. Die Eltern wechseln sich gegenseitig bei der Betreuung ab. Wird der „Kinderdienst“ im Vorfeld eingeteilt, gibt es keine Querelen.

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Grundregel:

Das Festival mit Kindern bedeutet ein anderes Feiern. Das Wohlergehen des Nachwuchses steht im Zentrum. Tagsüber kann dieser mitgenommen werden. Mit Gehörschutz ausgestattet, tanzen die Kleinen gern mal auf ihre Weise zur Musik. Workshops, bei denen Kinder mitmachen können, sind für alle Beteiligten tolle Erlebnisse. Diese bleiben ein ganzes Leben lang.

Ein gut ausgestattetes Gepäck

Neben dem obligatorischen Gepäck, zu welchem Zelt, Schlafsack und Isomatten gehören, darf bei kleineren Kindern das Töpfchen nicht vergessen werden. Das hilft, wenn es mal schnell gehen muss. Wer mit dem Auto fährt, kann eine Campingtoilette mitnehmen. Decken zum Hinsetzen dürfen nicht fehlen. Ein wenig Spielzeug und Bücher überbrücken eventuelle Langeweile. Viel muss es nicht sein, der Festivaltrubel lenkt gut ab. Ansonsten gilt die übliche Checkliste für den Familienurlaub.

Dichte Regensachen, Gummistiefel, Regenjacken und Regenhosen lassen die Festivalteilnehmer feuchte Tage und den nicht zu unterschätzenden Morgentau überstehen. Gesunde Essenssachen, wie Müsli, Snacks und Obst sichern eine gute Ernährung. Gaskocher und mitgebrachte Lebensmittel halten den eigenen Geldbeutel prall. Ein Kindergehörschutz filtert Lärm und Bässe. Ohrstöpsel halten den Lärm in der Nacht vollkommen fern. Ein Notfallarmband sichert im Extremfall die Identität des Kindes, sollte es im Trubel verlorengehen. Die Handynummer auf dem Kinderarm erfüllt einen ähnlichen Zweck.

Video: Mit Kindern auf Festivals – Kidzapalooza im Test

Das Kind in den Mittelpunkt stellen

Wer mit dem Nachwuchs am Festival teilnimmt, muss dessen Wohlergehen an die erste Stelle setzen. Vor dem Event muss geschaut werden, ob dieses überhaupt für Kinder geeignet ist. Ein Vorteil besteht, wenn mehrere Erwachsene mit Kindern gemeinsam reisen und sich bei der Betreuung abwechseln können.

 

Titelbild: ©iStock.com – Halfpoint

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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