Familienurlaub im Hotel: Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen

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Ferien zu verleben sollte allen Beteiligten Spaß machen. Deshalb muss das erwählte Hotel die Bedürfnisse sämtlicher Familienmitglieder befriedigen können – Eltern stehen daher besonders in der Pflicht, entscheiden sie doch für ihre Kinder, wo die Reise hingeht.

Verortung: für Familien günstig gelegene Hotels

Wer auf eine Ferieninsel wie Teneriffa, Mallorca oder Sardinien fliegt, hat dafür Sorge zu tragen, dass die Fahrt vom Flughafen zum Hotel nicht zur Tortur wird. Die heißen Temperaturen in südlichen Ländern steigern die Laune der Kleinen nicht gerade, so dass es von Vorteil ist, in einem Haus einzuchecken, dass nur maximal 30 Minuten vom Airport entfernt liegt. Kinder lieben die Natur. Deshalb sollte die Unterkunft umgeben von weitläufigen Stränden, satten Almwiesen oder dichten Wäldern angesiedelt sein.

So können die Sprösslinge unmittelbar nach dem Frühstück zum Toben in die nähere Umgebung aufbrechen. Außerdem lohnt es, sich um ein Zimmer in einem Resort zu bemühen, dass eine Vielzahl von Freizeit- und Sportoptionen bietet. Gleich neben dem Haus liegende Fahrradwege, Seen oder Berggipfel ersparen die lästige Anfahrt mit Bus, Bahn oder Auto. Befindet sich ein Freizeitpark, Märchenwald, Zoo oder Erlebnisbad in der Nähe – umso besser.

Video: XXL Urlaubs – Vlog #3 // Tagesablauf im Urlaub

Ausstattung und Service: diese Anforderungen sollte das Hotel erfüllen

Damit der Nachwuchs sich wohlfühlt aber auch Mama und Papa nicht zu kurz kommen, hat das Urlaubsdomizil folgende Attribute aufzuweisen:

– es wird ein Kinderanimationsprogramm geboten
– die stundenweise Betreuung der lieben Kleinen erfolgt im integrierten Kidsclub
– die Speisekarte beinhaltet auch Menüs für die Jüngsten und setzt dabei vor allem auf gesunde Kost
Beistellbetten, Hochstühle und Flaschenwärmer stehen bereit
– ein Spielplatz gehört zum Haus
– das Hotel verfügt über sportliche Gerätschaften, beispielsweise Tischtennisplatten, Tretroller, Billardtische etc.
– der Poolbereich wartet zusätzlich mit einem Baby- beziehungsweise Kinderbecken auf und ist damit auch für Schwimmflügelträger nutzbar

Spezielle Kinderhotels verfügen über eine Ausstattung, die weit über die oben angeführten Beispiele hinausgeht. Doch auch immer mehr „normale“ Resorts ziehen nach und versuchen es ihren kleinen Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Bei aller Kinderfreundlichkeit bemühen sich Familienhotels, auch den elterlichen Wünschen nachzukommen. Die gleichzeitige Buchung von Wellnessanwendungen und Kids-Betreuungsprogrammen sei hierfür als Beispiel angeführt.

Babys vs. Teenager: altersbedingte Unterschiede

Was den Allerkleinsten Freude bereitet, finden Jugendliche oft langweilig. Gehört zur Familie eine quirlige Dreieinhalbjährige und ein 13-jähriger Teen, stehen Eltern vor einer organisatorischen Herausforderung. Weil zahlreiche Hotels dieses Problem erkannt haben, werden die Betreuungs- und Animationsprogramme in Altersgruppen gestaffelt. Während die Babys und Kleinkinder den Indoor-Spielplatz unsicher machen und im Bällebad herumtollen, geht es mit den Vier- bis Sechsjährigen hinaus an den Pool oder auf den Barfußpfad. Zwischen sieben und elf Jahren machen Schnitzeljagden, Malwettbewerbe und Schwimmwettstreite Spaß. Die Größeren sehnen sich hingegen nach Abenteuern und Adrenalinkicks.

Mädchen Ratgeber
Kinderhotels, die die Belange von Teenagern mit ins Konzept einbeziehen, offerieren Raftingkurse oder Survivalcamps im nahegelegenen Hotelwald. Am Mittelmeer werden Schnorchelausflüge veranstaltet und abends treffen sich alle in der Teenie-Disko und tanzen zu den aktuell erfolgreichen Songs ab. Je breiter das Spektrum der vom Club angebotenen Freizeitoptionen, desto größer darf der Altersunterscheid der (Stief-)Geschwisterkinder sein.

Die Vorabinformation ist das entscheidende Moment!

Mütter und Väter erkundigen sich vor der Buchung über den familienfreundlichen Service des Hotels und behalten dabei stets die Bespaßung ihrer Kinder im Hinterkopf. Denn: die Kleinen gut beschäftigt und aufgehoben zu wissen, lässt Eltern viel Freiraum für zweisame Entspannung und romantische Momente in der Wellnessoase.

Titelbild: © istock.com – Nadezhda1906

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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