Fahrradurlaub mit Kindern – wichtige Tipps

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Familie, die eine Fahrradtour mit drei Kindern macht
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Fahrradurlaub mit Kindern klingt zunächst anstrengend, wird aber mit der richtigen Vorbereitung zu einem Vergnügen, das den Familienzusammenhalt stärkt. Die besten Tipps für die Planung und unterwegs.

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Rad fahren verleiht Kindern ein Gefühl der Unabhängigkeit, denn nun können sie auf zwei Rädern immer mehr von der Welt erobern. Während eines Fahrradurlaubs lassen sich nicht nur neue Städte, sondern auch wunderbare Landschaften abseits des alltäglichen Trubels entdecken.

Fahrradurlaub macht nicht nur Spaß, sondern ist auch pädagogisch wertvoll. Denn am Ende steht das Erreichen eines Ziels, und wenn es zwischendurch einmal anstrengend wird, weil die Steigung zu viel und das Wetter zu schlecht ist, wird nebenbei die Frustrationstoleranz neu austariert. Auch der Orientierungssinn verbessert sich, denn beim Radfahren ist ein Gespür für die Umgebung angesagt. Unterwegs lernt eine Familie, als Team zu funktionieren, was auch nach dem Urlaub den Alltag noch lange nachhaltig positiv verändern kann.

Auch wer kein Fahrrad oder tourtauglichen Drahtesel hat, muss nicht auf diese Art des Urlaubs verzichten, denn an den bekanntesten Fernradwegen gibt es immer einen Fahrradverleih wie beispielsweise Sport 2000 rent.

Die richtige Routenplanung für jede Altersgruppe

Je älter die Kinder sind, desto ausgiebiger können sie die verschiedenen Facetten und Eindrücke eines Fahrradurlaubes genießen.

Mädchen Ratgeber
Wenn der Nachwuchs zum ersten Mal radelt, darf er nicht überfordert werden. Die Länge der Etappen sollte entsprechend angepasst werden und autofreie und steigungsarme Strecken sind zu bevorzugen. Ideal ist Deutschlands Norden mit seinen Flussradwegen oder das Münsterland.

Bei Schulkindern ab zehn Jahren wird etwas mehr Action im Urlaub verlangt, deshalb empfiehlt sich eine Kombination aus Flussradwegen und leichten Mittelgebirgsetappen. Gut ist, wenn am Weg selbst noch andere Highlights wie Spaßbäder, Erlebnisbergwerke oder ein Technikmuseum liegen. Besuche dort können während anstrengender Etappen immer als Belohnung angekündigt werden.

Für die Allerkleinsten, die noch im Anhänger mitreisen, ist die Strecke weniger wichtig als die reichlich einzuplanenden Pausen. Denn der Nachwuchs braucht unterwegs auf Abenteuerspielplätzen oder an Pferdeweiden Möglichkeiten, sich auszutoben und auf Entdeckungsreise zu gehen.

Unterwegs die Motivation ankurbeln

Damit der Fahrradurlaub nicht zur Qual wird, muss die Ausrüstung stimmen.

Die Faustregel für alles, was in die Packtasche kommt lautet:

  • Leicht
  • Strapazierfähig
  • Funktional

Selbst die Allerkleinsten sollten ihren Beitrag zum Gepäcktransport leisten, auch wenn es nur eine kleine Fahrradtasche für die Regenausrüstung und die Trinkflasche ist. Wird die Ausrüstung zusammengestellt, ist es wichtig, dass die Kinder im Geschäft dabei sind, das erhöht die Spannung.

Wenn unterwegs trotzdem schlechte Laune aufkommt, müssen Eltern in die Trickkiste greifen. Einmal der Anführer sein und vorneweg zu fahren für einen Tag kann die Motivation ebenso steigern wie Übernachtungen in Baumhäusern oder Heuhotels. Auch die Leistung zu messen kann für Kinder ein Antrieb sein.
Mit einem Tacho am Rad können:

  • Tagesleistung,
  • Durchschnittsgeschwindigkeit
  • und Fahrzeiten

kontrolliert werden. In ein Fahrtenbuch eingetragen, hat man mit Fotos und Eintrittskarten hinterher eine schöne Erinnerung. Einzelkinder freuen sich, wenn sie auf die Tour einen Freund mitnehmen dürfen, denn mit Gleichaltrigen entdeckt sich Neues noch mal so schön.

Die richtige Verpflegung nicht vergessen

Ein Fahrradurlaub mit Kindern erfordert von Eltern eine gute Vorbereitung und Flexibilität, wenn unterwegs einmal etwas nicht so wie geplant abläuft. Wichtig ist, die Kinder in die Planung einzubeziehen. Neben der Streckenauswahl ist auch auf die richtige Unterkunft, reichlich Wasser und Verpflegung zu achten, bei mehrtägigen Touren muss abends für ordentlichen Kohlenhydratnachschub gesorgt werden. Unterwegs eignen sich Trockenobst, Energieriegel und Nüsse als Snacks.

Titelbild: ©iStock.com – kzenon

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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