Erfüllung des Kinderwunsches: Moderne Methoden können unterstützen

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Bauch einer Schwangeren
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Etwa jedes sechste Paar hat Schwierigkeiten ein Kind zu zeugen – zwei Jahre und länger benötigen sie bis die Schwangerschaft eintritt; manchen gelingt es überhaupt nicht. Glücklicherweise hält die Medizin Verfahren bereit, die dabei helfen, den Traum vom eigenen Nachwuchs zu realisieren.

Wenn das Timing schwierig ist

Viele Frauen haben Probleme, ihren Eisprung exakt zu bestimmen. Die Mär, dass jener stets in der Mitte des Zyklus stattfindet und das selbiger unverrückbar 28 Tage dauert, hat sich in den Köpfen festgesetzt. Dies stimmt nur bedingt. Manche haben ihren Follikelsprung bereits am achten Tag nach dem Einsetzen der letzten Periode, andere erst am 15. oder gar 18. Tag. Entscheidend ist, dass zwischen Ovulation und dem nächsten Zyklusbeginn ausreichend Zeit liegt. Fällt die Hormonkurve zu rasch und tritt daraufhin die Blutung ein, ist das Aufrechterhalten einer Schwangerschaft nahezu unmöglich.

In solchen Fällen verschreiben Ärzte Progesteron. Das Hormon verschafft einer eventuell befruchteten Eizelle genügend Zeit, sich in die Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Wird sich in die Obhut einer Kinderwunschklinik begeben, beobachten die Ärzte die Follikelreifung, die Wanderung desselben und erkennen kurz nach der Ovulation, ob eine Befruchtung stattgefunden hat oder nicht. Mittels Bluttest ist die Schwangerschaft nach acht bis zehn Tagen sichtbar.

Eine Insemination nimmt schwere Lasten

Hegt ein Paar seit Jahren einen unerfüllten Kinderwunsch und sind beide Partner nach umfangreicher medizinischer Überprüfung als gesund anzusehen, greifen Ärzte zur Insemination. Welche Checks vorab durchgeführt werden, lässt sich beispielsweise unter https://www.kinderwunschzentrum-erlangen.de/ nachlesen. Dazu muss der Papa in spe sein Spermium abgeben und der Eisprung der zukünftigen Mama wird so exakt wie möglich bestimmt. Mehrfach überprüfen die Mediziner das Ejakulat auf seine Beweglichkeit und Menge.

Mädchen Ratgeber

Ist alles in Ordnung, beginnt die Prozedur. Der in einem verschlossenen und auf Körpertemperatur gehaltenen Becher lagernde Samen wird per Inseminationsschlauch in die Vagina eingeführt und von dort auf die Reise gen Follikel geschickt. Durch die ärztliche Kontrolle und die genaue Bestimmung des Eisprungmoments berichten unzählige Paare davon, dass sie den Druck von sich abfallen fühlten. Alleine dieser Umstand vermag die Erfüllung des Kinderwunsches positiv zu beeinflussen.

Künstliche Befruchtung: Wenn eines der beiden Elternteile unfruchtbar ist

Künstliche Befruchtung im LaborWurde von medizinischer Seite her ausgeschlossen, dass das Paar jemals Kinder miteinander zeugen können würde, darf zur Methode der künstlichen Befruchtung gegriffen werden. Liegt die Problematik an der Qualität der männlichen Spermien, entscheiden sich die beiden Partner für einen Samenspender. Der Zeugungsweg verläuft ähnlich einer Insemination, nur dass der soziale Vater des Kindes natürlich nicht der biologische sein wird. Auf Wunsch kann die Zeugung aber auch außerhalb des Körpers erfolgen.

Resultiert die Kinderlosigkeit aus einem medizinischen Problem der Frau, werden selbiger Eizellen entnommen und die Zeugung findet im Labor statt. Dazu setzt der Arzt mehrere befruchtete Follikel in die Gebärmutterschleimhaut ein. Insgesamt handelt es sich in der Regel um vier Stück. Die Chance ist groß, dass sich eine der vier Schwangerschaften fortsetzt und die Frau ein gesundes Kind zur Welt bringt. Auch bei einer Eispende müssen die Mediziner die Zeugung unter dem Mikroskop vornehmen.

Jeder hat ein Recht auf ein Kind!

Nachwuchs zu bekommen gehört zu den intimsten und selbstverständlichsten Sehnsüchten eines Menschen. Dank Forschung und moderner Medizin erfüllen sich auch Paare, die einen scheinbar aussichtslosen Kampf gefochten haben, ihren Herzenswunsch. Die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig; die unterschiedlichen Behandlungsoptionen aber mittlerweile auch!

Titelbild: © istock.com -Issaurinko

Textbild: © istock.com – zysman

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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