Camping-Urlaub mit Kindern: Checkliste für Anfänger

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Die Anhängerschar der Campingfreunde hat enormen Zuwachs erfahren und gerade junge Familien wollen Ferien in der freien Natur genießen, wissen aber ob ihrer Unerfahrenheit nicht, welche Dinge dazu nötig sind. Die nachfolgende Auflistung versucht Klarheit zu schaffen.

Auch Camper wollen es bequem: Das Schlafgemach

    • Sind Kleinkinder mit an Bord, braucht es im Zelt einen speziellen Schlafplatz für sie. Babys können in einem Reisebettchen untergebracht werden oder aber Mama und Papa legen den Säugling in der Tragetasche des Kinderwagens schlafen.
    • Junge Camper jenseits des 2. Lebensjahres dürfen problemlos auf einer Isomatte in einem Schlafsack übernachten. Selbstaufblasbare Exemplare halten schön warm. Zu bedenken gilt vor allem, dass der Kopf im Schlaf nur von unten gegen Wärmeverlust geschützt ist. Deshalb: unbedingt Mützen einpacken!
    • Mumienschlafsäcke mögen im Hochgebirge praktisch sein, in einem qualitativ hochwertigen und damit wasserdichten Zelt sind sie allerdings überflüssig. Lieber ein eierförmiges Exemplar kaufen.
Mädchen Ratgeber
Es gibt auch extra für Kinder designte Schlafsäcke. Eltern, die den Kostenmehraufwand scheuen sei geraten, einen ganz normalen und für Erwachsene konzipierten Schlafsack zu verwenden. Damit die Kleinen nicht auskühlen, einfach am Fußende einmal umschlagen.
  • Geht nachts hin und wieder etwas daneben, empfiehlt sich der Kauf eines Schlafsacks mit Kunstfaserfüllung. Diese trocknen schneller und können problemlos gewaschen werden.

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Das Zelt und dessen Fläche

  • Für jeden Zelt-Übernachter muss eine Grundfläche von mindestens 55 auf 190 Zentimetern zur Verfügung stehen. Lieber eine Nummer größer kaufen, denn das überschüssige Areal kann als Stauraum genutzt werden.
  • Wer mit Grundschulkindern reist, sollte ein Zelt mit zwei separaten Schlafkammern erwerben. Diese meinen Rückzugsräume für beide Generationen und schaffen Privatsphäre.
  • Camping heißt permanent draußen zu sein. Damit bei den ersten Regentropfen nicht gleich der große Katzenjammer ertönt, benötigen Familien ein Zelt mit Aufenthaltsraum. Dort kann gespielt, gemalt und sich unterhalten werden.
  • Eine vielseitig verwendbare Plastikplane hält beispielsweise den Boden vorm Zelteingang sauber. Auch als Sonnensegel macht sie eine gute Figur.
  • Beim Zeltkauf ist auf die sogenannte Wassersäule zu achten. Jene sollte mindestens 5000 bestenfalls 8000 Millimeter betragen, um alles schön trocken zu halten.
  • Bietet der Campingplatz keine Küche, braucht es einen standfesten Gaskocher. Heißes Wasser für das Babygläschen hält hingegen die Thermoskanne warm.

Video: Wohnmobil Urlaub: Bretagne Normandie Belgien

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Kleidung, Accessoires und Spielzeug

  • Auch im Hochsommer ist ein wärmender Kinderschlafanzug Pflicht.
  • Ein Campingurlaub in südlichen Ländern verlangt nach effektivem Sonnenschutz, der mehrmals täglich und auch ohne dass sich am Strand aufgehalten wird, angewendet werden muss.
  • Weil Windjacken zu viel Nässe durchlassen, sollten Öljacken oder doch wenigsten sogenannte Matschanzüge eingepackt werden. Gummistiefel sind ebenfalls sinnvoll.
  • Wird zu Hause ein Nachttöpfchen benutzt, muss jenes auch auf dem Campingplatz dabei sein. Der Weg zur Toilette kann für die kurzen Beinchen manchmal zu lange erscheinen.
  • Spielsachen, die durch Nässeeinwirkung kaputt gehen könnten, lassen Eltern besser zu Hause. Abwaschbare und pflegeleichte Dinge sind hingegen zu empfehlen.
  • Sogenannte Gartenclogs symbolisieren echte Allroundgenies: Sie schützen vor spitzen Steinen, können unter der Dusche den Fußpilz abwehren und sind schnell angezogen – ideal für alle Beteiligten.
  • Leichtes, wieder verwendbares Plastikgeschirr, mehrere griffbereit platzierte Taschenlampen und praktische Stapelboxen sorgen für Ordnung.

Wohnmobile als komfortable Alternative

Die Vorteile von Wohnmobilen und Wohnwagen sind vor Allem, dass man ein festes Dach über dem Kopf hat und Küche und WC immer dabei sind. Ein kuscheliges Bett auf Reisen ist vielen Familien genauso wichtig wie spontan und frei täglich das Ziel neu bestimmen können.

Im Zelt oder Wohnmobil zu übernachten ist eine spannende Sache und gefällt Groß und Klein gleichermaßen. Jede Familie wird schon nach den ersten Gehversuchen auf dem Campingplatz realisieren, was an der Ausrüstung wichtig, praktisch oder eher lästig ist. Bis dahin heißt es improvisieren und die gemeinsame Zeit genießen!

Bildquelle: © istock.com – monkeybusinessimages

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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