Babywunsch: So klappt es am Schnellsten

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Ein Kind zu bekommen ist eine der aufregendsten und schönsten Sachen, die das Leben bereithält. Damit sich die Sehnsucht nach einem niedlichen Sohn, einer süßen Tochter auch baldmöglichst erfüllt, lohnt es sich für werdende Eltern in spe folgende Tipps zu beherzigen.

Den Zyklus im Auge behalten

Plant das Paar demnächst mit der „Produktionsphase“ zu beginnen, führt es bestenfalls in gemeinschaftlicher Arbeit ein Zyklustagebuch. Wird über drei bis vier Monate genau vermerkt, wann die Frau ihre Regelblutung bekommt und wie viele Tage zwischen den beiden Zyklusflüssen liegen, lassen sich Unregelmäßigkeiten erkennen. Um festzustellen, wann ungefähr der Eisprung stattfindet, gibt es drei Möglichkeiten: Temperaturmessung, Ovulationstest und Schleimbeobachtung. Zwischen Eisprung und Tage steigt die Körpertemperatur vaginal um bis zu 0,5 Grad. Tritt diese Erhöhung ein, hat vermutlich in den letzten 24 Stunden die Ovulation stattgefunden. Auch die Streifen eines Eisprungtests geben Auskünfte. Das deutlichste und preiswerteste Kontrollprinzip repräsentiert indes die Inaugenscheinnahme des sogenannten Zervixschleims.

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In den Tagen vor dem Eisprung produziert die Scheide deutlich mehr Schleim. Die Menge baut sich kontinuierlich auf und das Erscheinungsbild ist zunächst milchig-weiß und eher dickflüssig. Wird der Schleim klarer, dünner und sprinnbar, ist es soweit.

Ohne Stress zum Wunschkind

Weil sämtliche Kontrollmechanismen eine gewisse Unentspanntheit mit sich bringen und Eltern unter Erfolgsdruck setzen, kann sich auch komplett gegen Schleimbeobachtung, Test und Thermometer entschieden werden. Die Frau sollte sich nur einen groben Überblick über ihren Zyklus verschaffen, um das fruchtbare Zeitfenster einigermaßen eingrenzen zu können. Kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Ovulation vermutlich irgendwann zwischen dem 11. und 15. Tage ihrer Regel stattfindet, empfiehlt sich eine ganz einfache Methode: Liebe. Weil die Spermien rund vier Tage problemlos in der Vagina „überleben“ können, fängt das Paar bestenfalls einige Tage vor der kritischen Phase damit an, regelmäßig miteinander zu schlafen. Um beim zuvor genannten Beispiel zu bleiben, schlafen die beiden ab dem 9. Tag circa alle 48 Stunden miteinander. Und dies bestenfalls bis einschließlich zum 17. Tag. Dann sind sämtliche fruchtbare Momente garantiert abgedeckt. Warum nur jeden zweiten Tag? Weil die Spermien auf diese Weise eine hohe Qualität behalten. Ein Zuoft würde ihren Anteil im Ejakulat verringern.

Auch gute medizinische Voraussetzungen schaffen

Manchmal vereiteln kleine, hormonelle Störungen eine Schwangerschaft. Wer befürchtet, unter einer ebensolchen zu leiden, geht zum Gynäkologen und lässt abklären, ob überhaupt ein Eisprung stattfindet. Keine Ovulation zu haben ist dieser Tage völlig unproblematisch – Progestantabletten oder -zäpfen schaffen Abhilfe. Übrigens: Auch Männer können unter einem ebensolchen Hormonmangel leiden. Ist ihr Wert zu niedrig, wird die Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt. Eine nur geringe Dosis des Präparats wirkt diesem Störfaktor gezielt entgegen. Ein weiterer Beweglichkeitsförderer für Samenzellen kommt in Gestalt von Magnesium daher. Auch wer keine Mangelerscheinungen an sich feststellt, kann mit ausreichend Sojamilch, Nüssen, Linsen und Kleie den Aktivitätsradius der Spermien erhöhen und sich so bessere Voraussetzungen für die Erfüllung des Kinderwunsches schaffen. Die Forschung hat herausgefunden, dass Amalgamfüllungen die Fruchtbarkeit einschränken und Eisprünge verhindern. Gehen beide rechtzeitig zum Zahnarzt und lassen sie die Plombe ersetzen, wölbt sich vielleicht schon bald das Babybäuchlein.

Video: Schwangerschaft: Schnell schwanger werden!

Kleine Maßnahmen, große Wirkung – auch psychologisch

Das Gefühl alles für den Kinderwunsch getan zu haben, lässt viel lockerer an die Zeugung des Sprösslings herangehen. Nicht selten vereitelt nämlich ein zu voller Geist den Erfolg. Sind sich werdende Eltern ihrer Sache sicher, wirkt sich dies äußerst positiv aus!

Titelbild: © istock.com – gpointstudio

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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