Babykleidung: Secondhand oder Neu?

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Werdende Eltern stehen spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft vor der Frage: Kaufen wir neue Babykleidung für unseren Nachwuchs oder greifen wir bei der Erstausstattung zu Sachen aus zweiter Hand? Für beides gibt es gute Argumente.

Vorfreude pur – Erstausstattung fürs Baby

Was gibt es Schöneres, als Kleidung fürs Baby zu shoppen? Entspannt durch Geschäfte bummeln oder sich bequem von zu Hause aus in Onlineshops umschauen, macht werdenden Mamas und Papas Spaß. Das große Angebot an Babykleidung hat Vor- und Nachteile. Einerseits gibt es quasi alles was das Herz begehrt, andererseits stehen Eltern so oft vor der Qual der Wahl. Soll es hochwertige Markenkleidung sein oder muss auf den Preis geachtet werden? Kommt nur Bekleidung aus biologisch angebauten Rohstoffen infrage oder sind modische Aspekte wichtiger?

Ein guter Anhaltspunkt für den Kauf der Erstausstattung sind Listen von erfahrenen Müttern, die genau wissen, welche Teile in den ersten Monaten wirklich gebraucht werden. Eine Checkliste findet sich zum Beispiel im Internet, aber auch Hebammen oder Läden mit Babybekleidung können damit weiterhelfen.

Video: Basics für Babys Erstausstattung

Das spricht für neue Babykleidung

Klamottenberg mit babyDie riesige Auswahl an Mode für Babys sorgt – gerade bei Mamas in spe – oft für leuchtende Augen. Die kleinen Bodys, Strampler, Jäckchen und Mützchen sind einfach zu niedlich. Wer sich für neue Bekleidung entscheidet, kann schon die Kleinsten nach Wunsch modisch ausstatten und bei Farben, Formen und Mustern immer mit dem Trend gehen. Einen guten Überblick darüber, was gerade angesagt ist, bieten Onlineshops wie babywalz.de. Müssen die Eltern auf den Preis achten, bietet es sich an, im Sale nach reduzierten Schnäppchen zu stöbern.

Eine weitere Möglichkeit, Geld bei der Anschaffung von Babykleidung zu sparen, sind günstige Modeketten mit Babysortiment oder Sonderangebote von Discountern. Manchmal lohnt es sich, etwas mehr auszugeben, nämlich bei Biokleidung. Bei der Herstellung wird besonderer Wert auf beste Verträglichkeit gelegt, das gute Gewissen gibt es inklusive.

Kleidung für Babys secondhand kaufen

Die bewusste Entscheidung, Babykleidung gebraucht zu kaufen hat nicht zwangsläufig etwas mit Sparsamkeit zu tun. Das Thema Nachhaltigkeit spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein weiterer Pluspunkt, der für Babybekleidung aus zweiter Hand spricht: Die Sachen wurden schon mehrfach gewaschen und sind dadurch frei von Schadstoffen und Rückständen, die bei Neuware gegebenenfalls empfindliche Babyhaut reizen könnten.

Da Säuglinge in ihrem ersten Lebensjahr sehr schnell wachsen und ständig an Gewicht zulegen, passen die Kleidungsstücke ihnen meistens nur sehr kurze Zeit. Die Kleinen sind nach wenigen Monaten, bei Wachstumsschüben sogar nach wenigen Wochen, einfach herausgewachsen. Manchmal passiert es sogar, dass ein Kleidungsstück gar nicht zum Einsatz kommt; es wurde nie getragen und ist trotzdem über Nacht zu klein. Fast unbenutzte Babykleidung in gutem Zustand ist natürlich viel zu schade zum Wegwerfen.

Mädchen Ratgeber
Insofern ist in Secondhandshops und auf Flohmärkten ein großes Angebot an günstiger Mode für Babys zu finden. Die Preise liegen oft nur bei einem Bruchteil des Neupreises, also werden sowohl Geldbeutel als auch Ressourcen geschont. Eine weitere Alternative für Eltern, die die Umwelt schützen möchten: Babykleidung leihen statt kaufen. Online gibt es entsprechende Angebote.

Neu oder gebraucht, Hauptsache es passt und gefällt

Im ersten Lebensjahr wächst ein Baby schneller aus seinen Sachen heraus, als man gucken kann. Eltern brauchen dementsprechend viel Babykleidung in mehreren Größen. Meist läuft es auf einen Mix aus neu und secondhand hinaus, da beides seine Vorteile hat. Noch ein genereller Tipp für den Kauf von Kinderkleidung: Auf gute Pflegeeigenschaften achten. Ideal sind Stücke, die bei hohen Temperaturen gewaschen werden können und trocknergeeignet sind. So haben Flecken und hohe Wäscheberge keine Chance.

Titelbild: © istock.com – YelenaYemchuk
Textbild: © istock.com – Nomadsoul1

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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