Babybreizubereitung: Die besten Küchengeräte im Vergleich

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Wenn Kinder langsam an Beikost herangeführt werden sollen, stellt sich für Eltern schnell die Frage: Fertigbrei oder doch besser selbstgemacht? Natürlich soll das eigene Kind nur das Beste überhaupt bekommen, daher steht für viele Mütter schnell fest, dass der Babybrei selbst zubereitet wird. Verschiedene Hersteller von Küchengeräten wissen, wie mühsam es ist, kleinste Mengen von Gemüse, Fleisch und Getreide schonend zu garen und dann zu pürieren – Küchenmaschinen erledigen das alles, und am besten kann eine Maschine alle Arbeitsschritte übernehmen.

Klein muss sie sein

Da Kinder relativ schnell aus dem Gemüsebrei-Alter herauskommen und die meisten Familien nicht wirklich auf Möhrchen-und-Kohlrabi-Brei stehen, hat die Küchenmaschine für Babybrei schnell ausgedient. Für ein Kind wird sie normalerweise um die sechs Monate genutzt, bei zwei Kindern kommt man immerhin auf ein Jahr. Mehr Kinder kommen in den wenigsten Familien vor. Ein Gerät, das nur so kurze Zeit genutzt wird, sollte also erstens handlich und einfach zu bedienen sein (Denn wer liest schon 50 Seiten Gebrauchsanweisung?) und zweitens kostengünstig. Dazu kommt, dass das Gerät mehrmals täglich benutzt wird und dementsprechend auf der Arbeitsfläche stehen bleiben sollte. Ein zu großes Gerät, ein vollwertige Küchenmaschine beispielsweise, ist da eher ungünstig.

Dämpfen, schneiden, pürieren in einem Gerät

Babybrei Küchenmaschinen sind dazu da, aus normalen Lebensmitteln möglichst schonend und in wenigen Arbeitsschritten Brei für Babys zu machen. Die Maschinen müssen also schonend garen (meist dämpfen) und pürieren können. In der Regel müssen die Zutaten für den Babybrei in der gewünschten (kleinen) Menge geputzt, gewaschen und klein geschnitten in die Küchenmaschine gegeben werden. Es geht also nicht ohne Vorarbeit. Wie klein das Gemüse und das Fleisch sein müssen, damit die Maschine wirklich zuverlässig pürieren kann, ist bei den Geräten unterschiedlich. Die Geräte werden mit Wasser befüllt, sie bringen das Wasser dann zum Kochen und garen im heißen Wasserdampf die Lebensmittel. Die Mahlzeit kann in der Maschine püriert werden, ohne alles noch einmal umzufüllen.

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Normalerweise haben die Maschinen zwei Behälter, so dass einer zur Aufbewahrung genutzt werden kann. Behälter mit einem Fassungsvermögen von etwa 600 ml sind vollkommen ausreichend für Babymahlzeiten.

Das sind die besten Geräte

Normalerweise wird das Gerät Philips Avent SCF 870/20 empfohlen. Der Dampfgarer lässt sich ganz einfach bedienen, kann in der Spülmaschine gereinigt werden, ist platzsparend und schnell. Mit knapp 100 Euro ist das Gerät nicht allzu teuer. Allerdings ist es ziemlich laut und entwickelt viel Dampf, so dass man sich auch verbrühen kann.

Video: Philips Avent SCF870/20 – Dampfgarer und Mixer

Wer etwas tiefer in die Tasche greift, kann für etwa 130 Euro den Babymoov A001100 Nutribaby Zen. Auch dieses Gerät ist einfach zu bedienen und spülmaschinenfest, kann in zwei unterschiedlichen Graden pürieren (grob und fein) und hat dazu noch ein großes Fassungsvermögen. Allerdings ist das Gerät nicht platzsparend, hat ein sehr kurzes Kabel und nur kleine Püriermesser.

Die Nuvitas 1960 Baby Küchenmaschine vereint fünf sinnvolle Funktionen in einem Gerät. Das Programm Garen und Mixen ist sehr praktisch, die Bedienung ist einfach, und mit knapp 100 Euro ist das Gerät nicht zu teuer. Das Gerät ist leicht zu reinigen, kann aber immer nur eine Portion zubereiten, so dass Vorratsbildung nicht möglich ist.

Im Grunde genommen alle gleich

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Küchenmaschinen für Babybrei sind vernachlässigbar, denn in den einzelnen Programmen unterscheiden sie sich kaum. Wer Wert auf ein kleines, schnell im Schrank verstautes Gerät legt, wird sich nicht für den Babymoov entscheiden, und wer eine leise Maschine will, ist mit dem Gerät von Philips nicht gut beraten. Am Ende geht es sogar auch ganz ohne so eine Maschine: Gemüse kann man notfalls auch im Topf garen und mit der Gabel oder einem Mixstab zerkleinern. Wenn das Kind nicht ohnehin mehr auf Fingerfood steht.

Titelbild: © istock.com – Ivanko_Brnjakovic

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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