Baby-Entwicklung im 7. Monat: Bewegungsdrang entwickelt sich

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Sechs volle Monate sind nun seit der Geburt des Babys vergangen. Auch der 7. Monat ist von einer weiteren Baby-Entwicklung geprägt. Welche Freuden Eltern jetzt erwarten, lesen Sie im folgenden Artikel.

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Bewegung macht dem Kind viel Freude

Das Baby verbringt nun viel Zeit damit, auf dem Bauch zu liegen, sich mit den Händen abzustützen und die Umgebung neugierig zu entdecken. Innerhalb seiner Entwicklung wird das Kind nun probieren, mit einer Hand naheliegende Spielzeuge zu greifen. Auch das Drehen vom Bauch- in die Rückenlage oder umgekehrt findet immer mehr Sicherheit. Während des Spiels erfreut das Baby im 7. Monat an Geräuschen und wird mit seinen erworbenen Fähigkeiten deshalb gern die angebotenen Spielzeuge im Laufgitter greifen.

Weiche Bälle, die im Inneren ein kleines Glöckchen haben oder die klassische Rassel sind hervorragend dazu geeignet, dem Kind vergnügliche Unterhaltung zu bieten. Mit der abstützenden Bauchlage und der Beweglichkeit der Arme ist die Basis für das Vorwärtsbewegen gegeben.

Die Baby-Entwicklung geht nun schnell voran

Die Kleinen sind im 7. Monat nun bestrebt, sich durch das Robben nach vorn zu bewegen. Mit viel Freude finden Mutter und Kind diese Art der Bewegung heraus, daher sollte dem Baby viel Möglichkeit zum Robben gegeben werden. Die Kinder lieben jetzt Bewegungen aller Art! Aus der Bauchlage ­heraus, bringt sich das Kind nun in den Vierfüßerstand. Zuerst wird es vor und zurück schaukeln und große Freude dabei haben.

Auf den Knien robbend lernt es langsam, dass es sich auch in dieser Art fortbewegen kann. Dem Bewegungsdrang sind nun keine Grenzen mehr gesetzt! Nach dem Spiel funktioniert auch das Sitzen nun ohne Hilfe. In dieser Phase der Baby-Entwicklung ist bequeme Kleidung mit verstärkten Knien optimal, um die Lust an der Bewegung nicht einzuengen. Um seine Entwicklung zu fördern, helfen ermutigende Worte das Spielzeug mit robbenden Bewegungen zu erreichen. Manche Kinder schreien, wenn sie die gewünschten Gegenstände nicht erreichen. Hier ist die Ermutigung immer besser, als ihm einfach das Spielzeug zu geben. Nur so wird es schnell die richtigen Bewegungen zur Fortbewegung erlernen und Selbstsicherheit gewinnen.

Video: Babys in Bewegung – Folge 7: Krabbeln, robben und rutschen

Die kleinen Zähnchen sind zu sehen!

Je nach individueller Entwicklung sind vielleicht die ersten Schneidezähne schon zu sehen. In kürzeren Abständen wächst nun ein Zahn nach dem anderen aus dem Zahnfleisch. Diese Phase kann unter Umständen sehr schwierig für das Baby werden. Gegen das unangenehme Gefühl beim Zahnen helfen spezielle Beißringe. Sie werden für einige Stunden in den Kühlschrank gelegt. Die weiche Masse im Inneren wirkt wie ein Kühlgel. In dieser Phase nimmt das Baby viele seiner Spielzeuge in den Mund, sodass der Beißring wohltuend kühlt und das Kind beschäftigt.

Mit den Zähnen hat das Kind nun auch ein größeres Interesse an fester Nahrung. Nun kann als Zwischenmahlzeit Obst-Brei zugefüttert werden. Die zugegebene Nahrung sollte in jedem Falle als Brei und nicht in Stücken gegeben werden. Solange sich die Zähne noch nicht vollständig entwickelt haben, kann das Baby nicht beißen und würde Stücke einfach nur herunterschlucken.

Mädchen Ratgeber

Jetzt wird die gesamte Umgebung erkundet

Der 7. Monat ist vom Sitzen ohne Hilfe, aber vor allem vom unermüdlichen Bewegungsdrang des Kindes geprägt. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, den Wohnraum auf die Bedürfnisse des Kindes auszurichten. Unpassende Kleinteile, aber auch Bodenvasen sollten aus der Reichweite des Kindes genommen werden. Die Umgebung ist sehr interessant, und mit den ersten robbenden Bewegungen wird es sich schnell im Raum fortbewegen.

Die Baby-Entwicklung geht mit der Motorik und einem erhöhten Energiebedarf einher. Daher können jetzt Obstbreie zugefüttert werden. Auch die Zähnchen wachsen in rasantem Tempo. Diese Phase ist für einige Kinder ziemlich kräfteraubend. Ein kühlender Beißring bringt Erleichterung und hilft beim Herausbrechen der Zähne.

Bildquelle: Copyright sashahaltam – shutterstock.com

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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