Baby-Entwicklung im 1. Monat: Erholung nach der Geburt

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Auch wenn die Geburt eines Babys schon ein aufregendes Erlebnis war, geht es um nichts weniger spannend weiter. Denn Die Baby-Entwicklung im 1. Monat ist vielschichtig, nicht zuletzt müssen sich Eltern und Kind an die neue Lebenssituation gewöhnen. Neben deutlichen physischen Veränderungen werden Mutter und Vater aber auch erste Wesenszüge des Nachwuchses ausgeprägt erleben können.

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Muskulatur stärkt sich und bildet sich weiter aus

Die Entwicklung des Kindes nimmt schon nach dem ersten Tag seiner Geburt seinen Lauf, wobei natürlich auch einmal die Eingewöhnungsphase für alle Beteiligten im Vordergrund steht. Die Mutter muss sich zudem von den Anstrengungen der Geburtssituation erholen, was in Kombination mit den Ansprüchen des neuen Erdenbürgers durchaus eine Herausforderung sein kann. Im 1. Monat wird die Nackenmuskulatur des Babys deutlich kräftiger als noch bei der Geburt.

Meist beginnt es dann schon, den Kopf zu heben und durchaus schon für einige Zeit hoch zu halten. Auch Drehbewegungen sind möglich, wenn das Baby auf dem Bauch liegt. Auch in einem Kindersitz oder im Kinderwagen wird es immer wieder das Köpfchen aufrecht halten, besonders wenn eine Kopflehne als zusätzliche Hilfe und Stütze vorhanden ist. Eltern werden aber auch eine andere deutliche Baby-Entwicklung erkenne.

Denn das Baby beginnt seinen Körper zu erforschen. Es entdeckt Hände und Füße und beginnt vielleicht schon die Ärmchen über den Kopf zu halten oder aber seine Finger an einer Hand genau in Augenschein zu nehmen.

Sinnesorgane werden nun entscheidend geschärft

Die Baby-Entwicklung im ersten Monat zeigt aber auch, dass die Sinnesorgane nun deutlich geschärft werden. Auch wenn das Kleine die Eltern bereits wahr genommen hat, wird es erst gegen Ende des 1. Monat dies auch deutlich zeigen können. Knapp die Hälfte aller Säuglinge zeigt in dieser Entwicklungsstufe Anzeichen von Wiedererkennen.

Sie reagieren auf Mama und Papa einfach anders als auf Fremde, indem es durchaus schon mal Augenkontakt aufnimmt oder sogar schon Mimik wie Lächeln zeigt. In dieser Phase beginnt das Baby auch zu krähen oder zu summen, um seine Gefühle auszudrücken. Die Eltern tun nun gut daran, dies dadurch zu fördern, dass sie beim Blick zum Baby ebenfalls krähen oder mit ihm sprechen. Es ist nun einfach wichtig, dass die Stimme der Eltern bewusst wahr genommen wird.

Video: Elternfilm 1 (deutsch): Wie Babys sich entwickeln – Signale

Entwicklung nun gezielt fördern

Das Baby reagiert nun visuell und akustisch auf Laute und Töne. Deshalb ist diese Phase der Entwicklung auch gut geeignet, diese Sinne weiter zu schärfen. Etwa in dem die Eltern Kinderlieder vorsingen oder ihm einfach Musik vorspielen, es wird schnell feststellbar sein, welche Wirkung diese Töne und Laute auf das Baby haben. Je größer die Variationsbreite ist, desto stärker reagiert es vermutlich und zeigt ganz deutlich, was ihm gefällt.

Da sich auch das Greifen und Tasten stark entwickelt in dieser Phase, kann dies entsprechend gefördert werden. Dazu braucht es aber nicht unbedingt teures Spielzeug, auch alltägliche Dinge aus dem Haushalt sind hier gut geeignet. Etwa wenn man langsam ein Stück Alufolie oder eine Schöpfkelle vor dem Gesicht des Säuglings schwenkt. Das weckt das Interesse des Babys und es wird mit den Augen der Bewegung folgen, auch wenn in senkrechter Richtung erst ab dem dritten Monat möglich ist.

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Auf Individualität beim Baby Rücksicht nehmen

Eltern sollten sich bereits ab dieser Phase der Entwicklung klar sein, dass manche schneller sind, neue Sachen zu entdecken und umzusetzen als andere. Generelle Aussagen betreffen daher immer nur wozu das Baby grundsätzlich in der Lage sein sollte, auch wenn dies noch nicht unmittelbar der Fall ist. Vor allem wenn es sich um eine Frühgeburt handelt, sollte der Zeitfaktor weiter gefasst werden, um sowohl Mutter als auch Kind genügend Zeit zur Erholung zu geben.

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Bildquelle: Copyright Evgeny Atamanenko – shutterstock.com

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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