Alternativen zu Plastikflaschen? Worauf beim Trinkflaschenkauf für Kinder geachtet werden sollte

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Kind hält Apfel und Trinkflasche in den Händen
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Sie soll nicht nur BPA-frei, sondern auch langlebig und trendig sein: die richtige Kindertrinkflasche. Diese umweltfreundlichen Alternativen zu Plastikflaschen sind besonders empfehlenswert! 

Trinkflaschen für Kinder – ohne Schadstoffe und Weichmacher

Grundsätzlich gilt: Wer bei der Trinkflasche das falsche Material kauft, kann seiner Gesundheit schaden. Gerade bei Kindertrinkflaschen sollten deshalb die Inhaltsstoffe genau unter die Lupe genommen werden. Besonders die Chemikalie Bisphenol A (BPA) gilt als gesundheitsschädigend und wird oftmals für PET-Einwegflaschen verwendet. BPA befindet sich meist in Weichmachern, welche für die Herstellung zahlreicher Kunststoffe (z.B. Plastik) verwendet werden und steht im Verdacht, negativ auf den menschlichen Hormonhaushalt zu wirken. Außerdem verändern in einer Plastikflasche aufbewahrte Getränke bereits nach einiger Zeit ihren Geschmack.

Tipp: Bei sämtlichen Gegenständen aus Kunststoff, mit denen ihre Kinder in Berührung kommen, sollten Eltern unbedingt darauf achten, dass sie kein Bisphenol A enthalten. Das gilt für Schnuller und Spielzeug ebenso wie für alle Trinkflaschen.

Kindertrinkflasche – das ist beim Kauf entscheidend

Fakt ist: Egal ob beim Sport, im Kindergarten oder in der Schule – Trinkflaschen sind über viele Jahre hinweg ein ständiger Begleiter von Kindern. Schadstoffe und Weichmacher haben in Kindertrinkflaschen nichts verloren. Bei der Anschaffung sollte daher unbedingt auf qualitativ hochwertige Flaschen gesetzt werden.

Sie sind eindeutig die besseren Alternativen zu Plastikflaschenwiederbefüllbare und BPA-freie Trinkflaschen für Kinder. Im breiten Angebot führt die Suche nach der richtigen Kindertrinkflasche meist schnell zu der Frage nach dem geeigneten Material. Zum einen sollte die Flasche nämlich möglichst leicht sein, sodass sie sich optimal transportieren lässt. Außerdem ist es von großem Vorteil, wenn sich die Trinkflasche auch in der Spülmaschine reinigen lässt. Und ganz wichtig: Die Trinkflasche für Kinder sollte möglichst auch sehr langlebig sein und muss absolut dicht halten. Dies sollte auch für kohlensäurehaltige Getränke gelten. Und: Keinesfalls darf das eingefüllte Getränk, ob Tee, Fruchtsaft oder Schorle, das Material der Flasche angreifen können.

Diese Alternativen zu Plastikflaschen gibt es

  • Glas: Trinkflaschen aus Glas sind zwar schick, aber auch schwer und unterwegs ist die Bruchgefahr recht groß. Tipp: Bestimmte Hüllen schützen die Flasche bei eventuellen Stürzen. Die Glasflasche weist auch einige Vorteile auf, denn sie ist nicht nur geschmacksneutral und hält ihren Inhalt lange frisch, sie ist zudem auch leicht in der Spülmaschine zu reinigen. Ein empfehlenswerter Hersteller hier wäre Emil.
  • Aluminium: Alu-Trinkflaschen sind zwar wunderbar leicht in der Handhabung, sie sind jedoch nicht völlig geschmacksneutral und stehen aufgrund ihrer empfindlichen Innenbeschichtung im Verdacht, gesundheitlich bedenkliches Aluminium freizusetzen.
  • Tritan: Dieser besondere Kunststoff ist frei von BPA und gilt daher als gesundheitlich unbedenklich. Trinkflaschen aus Tritansind nicht nur leicht, robust und geschmacksneutral, sondern auch spülmaschinenfest. Einziges Manko: Tritan besteht aus umweltschädlichem Kunststoff und gilt aus ökologischer Sicht betrachtet nicht als das Material der ersten Wahl.
  • Edelstahl: Sie gelten als der Allrounder in Sachen Trinkflaschen für Kinder: Modelle aus Edelstahl. Sie sind sehr leicht, außerordentlich stabil und absolut geruchs– und geschmacksneutral. Auch Edelstahl-Trinkflaschen lassen sich problemlos in der Spülmaschine reinigen. Zudem gibt es hier auch Thermoflaschen-Varianten, die die Getränke lange warm oder kalt halten. Vor allem im Sommer ist dies ein wesentlicher Vorteil. Empfehlenswerte Anbieter sind hier Klean Kanteen, Pura oder Kivanta.

Trinkflaschen für Babys und Kleinkinder verfügen oft über einen zusätzlichen Sauger, der in der Regel immer auch aus Plastik ist. Nachhaltige Anbieter, wie Klean Kanteen oder Emil, die oft auch in Europa produzieren, bieten diese jedoch ohne Weichmacher an. Deckel von Kindertrinkflaschen haben außerdem oft einen Silikonring, der die Flüssigkeit vor dem Austreten schützt. Dieser ist jedoch nicht für die Spülmaschine geeignet, da er dort schneller verschleißt oder verloren gehen kann. Einige Hersteller bieten aber auch Ersartzringe an. Wer komplett auf Plastik verzichten möchte, kann auch auf Alternativen aus Bambus oder Korkdeckel zurückgreifen. Bei diesen Varianten ist dann lediglich der Abdichtungsring aus Silikon.

Weichmacher &. Co.? Nein danke!

Kindertrinkflaschen müssen lange halten und zudem komplett frei von jeglichen Schadstoffen sein. Plastik ist weder nachhaltig noch gesund, weshalb unbedingt auf BPA-freie Trinkflaschen für Kinder zurückgegriffen werden sollte.

Ob aus Glas, Tritan oder auch aus Edelstahl, eines haben die Alternativen zu Plastikflaschen gemeinsam: Sie sind definitiv besser als Einweg!

Titelbild: ©iStock.com – romrodinka

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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