Familienalbum einmal anders

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Familie im sozialen Netzwerk
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Für viele Eltern gibt es kaum etwas Schöneres, als das Aufwachsen ihrer Kinder zu dokumentieren und ihre Freude über jeden einzelnen Entwicklungsschritt mit Anderen zu teilen. Das lässt sich deutlich an der wachsenden Anzahl von Fotos in sozialen Netzwerken ablesen, die bemalte Schwangerschaftsbäuche, neugeborene Säuglinge oder Kleinkinder bei ihren ersten Schritten zeigen. Kein Wunder ist es doch überaus praktisch, den oftmals weit verstreuten Freundes- und Bekanntenkreis so auf dem Laufenden zu halten.

Flüchtige Eindrücke bewahren

So weit, so gut. Doch der Nachteil an sozialen Netzwerken ist, dass die Bilder, Geschichten und Anekdoten, die man darüber verbreitet, schnell in Vergessenheit geraten und dann ungeordnet in der riesigen Ansammlung von Daten untergehen. Für entfernte Freunde und Bekannte mag dies nicht weiter tragisch sein. Für sie reicht es aus, sich kurz auf den aktuellen Stand zu bringen und hin und wieder über kleine Alltäglichkeiten zu erfreuen.

Auf Eltern, Verwandte und enge Freunde trifft jedoch in den meisten Fällen das Gegenteil zu. Sie wollen jedes Foto, jeden noch so kleinen Schnipsel aus dem Leben des Nachwuchses aufbewahren. Die flüchtigen Eindrücke zu wichtigen Erinnerungsstücken machen, um sich später immer wieder an die unbeschwerte Zeit zurückerinnern zu können.

Eigenen Rahmen für Erinnerungen schaffen

Vor nicht allzu langer Zeit wurde zu diesem Zweck ein Familienalbum oder ein eigenes Fotoalbum für jedes Kind angelegt, doch in Zeiten der Digitalisierung erscheinen die Möglichkeiten des Teilens solcher Alben viel zu eingeschränkt. Eine gute Alternative bietet die Gestaltung einer eigenen Homepage, die auch für Privatpersonen ohne Programmierkenntnisse geeignet ist. Eine davon wird von 1und1 angeboten und ermöglicht mithilfe eines Homepage-Baukastens, die Seite ganz nach den eigenen Wünschen einzurichten und mit Inhalten zu füllen.

Video: Schwangerschafts Blog

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Informationen gezielt auswählen

Auf welche Weise die Seite dann genutzt wird, dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Einige werdende oder frischgebackene Mütter halten mit Blogs über die Schwangerschaft und die Veränderungen ihre Freunde auf dem Laufenden. Man kann jedoch auch von größeren Ereignissen wie Hochzeiten, Taufen oder Einschulungen berichten. Freunde, die nicht anwesend sein konnten, können so doch noch teilhaben.

Wieder andere nutzen die Seite auf eine künstlerische Art, indem sie Fotos auf flickr.com veröffentlichen, die ihre Familie in besonders stimmungsvollen Situationen zeigen oder sich auf lustige Schnappschüsse ihrer Kinder beschränken.

Worauf auch immer der Schwerpunkt der Homepage liegt, man sollte jedoch nie vergessen, dass die Fotos und Texte für alle Welt zugänglich sind und deshalb sorgfältig überlegen, welche Informationen seiner Kinder man online stellen will. Bekanntermaßen vergisst das Internet nichts, nur Nutzer vergessen viel zu oft, dass wesentlich mehr Menschen auf eine Seite zugreifen, als es die Anzahl von Kommentaren oder Interaktionen ahnen lässt.

Mädchen Ratgeber

Immer auf die Privatsphäre achten!

Deshalb sollte man niemals verantwortungslos mit der Privatsphäre seiner Kinder umgehen und gegebenenfalls lieber einmal mehr von der Funktion Gebrauch machen, bestimmte Bereiche der Homepage mit einem Passwort zu schützen und so nur ausgewählten Personen zugänglich zu machen.

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Bildquelle: shutterstock.com – wavebreakmedia

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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