DIY Regale für das Kinderzimmer

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Kinderzimmer sind nicht einfach. Sie sollen schön aussehen und die kleine Bewohner und Bewohnerinnen anregen, ihnen Geborgenheit geben und ein Zuhause. Sie sollen praktisch sein, leicht aufzuräumen und groß genug für viel Spielzeug, Lernmaterial und die Schlafstatt. Da gibt es kein System von der Stange, das muss selbst gebaut werden!

Selbst gebaut heißt nicht alleine gefertigt

Individuelle Regal- und Schranksysteme, womöglich mit integriertem Schreib- oder Maltisch, die den vorhandenen Raum optimal nutzen und auch für kleine Menschen tauglich sind, müssen nicht in jedem Fall aus dem Nichts entworfen werden.

Viele Möbelhäuser bieten Regalteile im Internet an, die individuell zusammengefügt und verbaut werden können. Höhe, Breite, Fächer und Zusatzoptionen wie Türen, Schubladen und dergleichen sind anbaubar, so dass auf jeden Fall ein gut taugliches Regalsystem dabei herauskommt.

Teuer muss das auch nicht sein, denn der Trend zu individuellen und anpassbaren Lösungen ist inzwischen auch bei den Discountern angekommen. Übersichtliche und einfach verständliche Aufbauanleitungen in Kombination mit der Lieferung bis an die Bordsteinkante und einer Hotline, die bei Problemen schnell hilft, machen diese Regalsysteme wirklich praktikabel.

Knackige Lösungen für Individualisten

Zugegeben: Vorgefertigte Regalsysteme, die nur noch nach der Größe selbst zusammengestellt und aufgebaut werden, sind doch irgendwie ein bisschen langweilig. Manche Kinder (und Väter) wollen es wirklich individuell. Dann muss man schon selbst zum Werkzeug greifen.

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, Regale selbst zu bauen und kindgerecht oder jugendgerecht zu gestalten:

  • aus Pappkarton: Wellpappe in vielen Lagen passgenau übereinanderkleben, in die gewünschte Form schneiden und als Stecksystem zusammenbauen
  • aus Holzbrettern: das klassische Regal, wird individuell bemalt
  • aus Ytongsteinen mit Brettern dazwischen: minimalistisch, aber auch eine Kleiderstange und eine Schreibtischplatte lassen sich zwischen die Steine klemmen (und Werkzeug wird nicht gebraucht)

Wem die Ideen zu solchen Projekten fehlen, kann sich im Internet oder in den entsprechenden Fachzeitschriften umsehen. Individuell nutzbare Anleitungen für Regale aus allen möglichen Baustoffen und für wenig bis enorm viel Arbeitsaufwand gibt es auch kostenlos.

Video: DIY mit Nina: Cooles Regal aus Ytong-Steinen oder Backsteinen

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Regale lassen sich aus fast allem fertigen, was man so findet. Metallrahmen, die mit Stoff individuell bespannt werden, sind dabei für Kinder genauso spannend wie die aus zersägten Europaletten hergestellten Wandregale, die mit den Helden der Kinder bemalt werden.

Wichtig ist, dass die gefundene Lösung auf das Kinderzimmer passt: Der vorhandene Raum muss gut genutzt werden, das Kind muss überall herankommen (Körpergröße beachten und eventuell eine sichere Klettermöglichkeit schaffen!), und natürlich sollten die Regale auch pflegeleicht sein. Denn gerade offene Regale stauben leicht an.

Es ist also gar nicht sinnvoll, alles im Kinderzimmer offen in Regalen zu lagern. Selten benutzte Spielsachen sind in geschlossenen Schränken oder Schubladen meist besser aufgehoben – natürlich dürfen diese im Regal integriert sein. Alles, was täglich oder doch wenigstens zweimal in der Woche angefasst wird, darf dagegen gerne in einem offenen Regal liegen.

Mädchen Ratgeber

Bausatz, Modulsystem oder ganz selbst gemacht

… spielt eigentlich keine Rolle. Solange das Regal seinen Zweck erfüllt und Spaß macht. Übrigens kann das Regal zum Eltern-Kind-Projekt werden: Niemand behauptet, dass Möbelaufbau reine Elternsache ist.

Die meisten Kinder haben viel Spaß am Basteln und Werkeln und helfen gerne mit. Werkzeug und Schrauben zureichen, einfache Arbeitsschritte ausführen und am Ende beim Saubermachen und Einräumen helfen, das können schon Dreijährige. Wer seine Möbel selbst zusammenbaut und tüchtig mithilft, ist hinterher natürlich mächtig stolz und nutzt die Stücke entsprechend gerne.

Titelbild: © istock.com –  KatarzynaBialasiewicz

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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