Abnehmen nach der Schwangerschaft

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Wenn die Schwangerschaft vorüber ist, sind die meisten Mütter natürlich bestrebt, schnell wieder die alte Figur zu erlangen. Wichtig ist bei der Gewichtsreduzierung aber Geduld und so sollte man sich neun Monate bis ein Jahr zur Wiedererlangung der alten Figur geben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Gewichtsreduzierung anzugehen?

Direkt nach der Geburt sollten junge Mütter ihren Körper noch nicht mit einer sofortigen Diät strapazieren. Sechs Wochen Zeit braucht der Körper, um sich von den Wehen und der Geburt zu erholen und in diesem Zeitraum, der nicht grundlos auch als Wochenbett bezeichnet wird, macht es noch keinen Sinn, zusätzlichen Stress durch eine Gewichtsreduzierung aufzubauen.

Auch mit dem Sport sollte man nicht sofort wieder mit Höchstleistungen im Fitness-Studio beginnen.

Sanfte Rückbildungsgymnastik, die Gewöhnung an das Baby und seinen Rhythmus und gegebenenfalls auch noch das Stillen sowie flotte Spaziergänge mit dem Kinderwagen tun schon einiges, damit die unerwünschten Kilos purzeln. Zudem braucht gerade der Bauch einfach seine Zeit, um wieder straffer zu werden und mit einer zu radikalen Diät tut sich keine Mutter einen Gefallen.

Wie soll ich die Gewichtsabnahme angehen?

Wichtig für die gesunde Gewichtsabnahme ist eine ausgewogene und dabei nahrhafte Ernährung. Besonders stillende Mütter sollten hierbei auf eine gesunde Ernährung achten und bedenken, dass allein das Stillen dem Körper schon sehr viel Energie entzieht. Wichtig ist zunächst, sich auch im Babystress ausreichende Zeit für das Frühstück zu lassen. Dabei sollten Vollkornprodukte sowie Milchprodukte und Vitamine in Form von Obst oder frischem Gemüse im Angebot sein. So hat der Körper eine solide Basis für den folgenden Tag und Heißhungerattacken werden ausgeschlossen. Fünf Portionen Obst oder Gemüse, wobei eine Handvoll Obst oder Gemüse eine Mahlzeit darstellt, sollten Pflicht sein.

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Vorsicht beim Stillen!

Vorsicht beim Stillen gilt hier vor blähenden Gemüsesorten sowie stark säurehaltigem Obst, denn das sind Produkte, die dem Baby oftmals nicht gut bekommen!

Viele Ballaststoffe aus Getreide sowie Hülsenfrüchten und Obst und Gemüse sättigen dabei, ohne zusätzliche Kalorien mitzubringen. Auch Pasta- und Nudelgerichte sollten aus Naturreis und Vollkornnudeln bestehen. 10 bis 12 Gläser Wasser auf den Tag verteilt, sorgen für die nötige Flüssigkeitszufuhr und bringen ein Sättigungsgefühl. Auf Fastfood, Süßigkeiten sowie Softdrinks wie Cola und Limonaden sollte man der eigenen Figur und des Babys wegen verzichten.

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Wann sehe ich wieder wie vorher aus?

Wer beim Stillen etwa 330 Kalorien Mehrbedarf einplant – und nicht mehr – sollte sich dennoch einige Monate geben, um zur alten Figur und zum alten Gewicht zurückzukehren. Bis zu neun Monate benötigt der Körper, um sich von der Schwangerschaft zu regenerieren und diese Zeit sollten sich Mütter auch für die Gewichtsabnahme gönnen. War die Schwangerschaft sehr anstrengend und von Übelkeit und Allergien oder anderen Schwierigkeiten begleitet, kann es auch bis zu einem Jahr dauern, bis die Figur wieder zur alten Form zurückgekehrt ist.

Eine ausgewogene Ernährung, die Kontrolle der Kalorien- und Fettaufnahme sowie das Vermeiden von Crash-Diäten sind die besten Wege, um schnellstmöglich zur alten Figur zurückzukehren. Models, die bereits nach sechs Wochen wieder in alter Form auf dem Laufsteg stehen, sollten nicht das Vorbild sein!

Schnelle Lösung sind unangebracht

Eine Schwangerschaft und die Geburt sind körperliche Höchstleistungen, die Frauen anerkennen sollten. Den Körper mit schnellen Diäten zusätzlich zu strapazieren, ist sowohl für die eigene Gesundheit, die Psyche und auch das Baby nicht gut. Wer gesund lebt, sich moderat bewegt und dem Körper neun Monate bis ein Jahr gönnt, wird auch wieder zufrieden in den Spiegel schauen können.

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Bildquelle: shutterstock.com – holbox

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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