5 Ideen gegen Langeweile in der Schwangerschaft

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Schwangere Frau sieht aus dem Fenster
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Egal, ob Beschäftigungsverbot oder Mutterschutz – darf, kann oder soll eine werdende Mama nicht mehr arbeiten, weiß sie oft nicht, wie die Zeit bis zur Geburt zu überbrücken ist. Nachfolgend ein paar Tipps, die die Langeweile einschränken und eventuell sogar auf die Aufgabe als Mutti vorbereiten!

1. Ausgiebiges Jogging fürs Gehirn

Um die Langeweile in der Schwangerschaft einzudämmen, gerade dann wenn noch kein älteres Geschwisterkind versorgt werden muss, lohnt es sich einen Volkshochschulkurs zu belegen. Bevor die Schwangere vollauf mit dem Erziehen beschäftigt ist, kann die viele Freizeit genutzt werden, um noch Französisch, Italienisch, Gitarre spielen oder Töpfern zu lernen.

Außerdem halten die Volkshochschulkataloge auch Kurse speziell für angehende Mütter bereit. Schwangerschaftsyoga sei diesbezüglich als Beispiel angeführt.

2. Ehrenamtliche, wenig anstrengende Tätigkeiten

  • Senioren,
  • Kinder,
  • körperlich gehandicapte
  • oder sozial benachteiligte Personen

brauchen Hilfe. Weiß die Schwangere nicht wohin mit der vielen, neuen Freiheit, sei ihr ans Herz gelegt, sich ehrenamtlich zu beschäftigen. Bei der Tafel Lebensmittelkisten zu schleppen, ist zwar sicherlich nicht das Richtige aber mit einer im Altersheim lebenden Dame Brettspiele zu spielen oder spazieren zu gehen schon. Auch können unbegleitete Flüchtlingskinder beim Erledigen der Hausaufgaben betreut oder im Kinderheim Märchen vorgelesen werden. Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, vertreibt garantiert die Langeweile in der Schwangerschaft.

3. Mit Gleichgesinnten kommunizieren – auf vielfältige Weise

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Lebensphase. Viele Mamas in spe haben das Bedürfnis sich auszutauschen. In beinahe allen Regionen existieren, zumeist von Hebammen organisiert, „Schwangerenstammtische“. Die Frauen treffen sich in regelmäßigen Abständen in einem Café und besprechen Sorgen, Probleme und Ängste.

Das Internet bietet diesbezüglich ebenfalls mannigfaltige Optionen. Auf ausgewiesenen Foren meldet sich die Schwangere je nach Geburtstermin bei den Juni-, Februar- oder November-Mamas an und bekommt damit die Gelegenheit geboten, mit Menschen zu korrespondieren, die in der ungefähr gleichen Woche und damit in ähnlicher Lage sind.

4. Die „Das-wollte-ich-immer-schon-machen“-Liste abarbeiten

Ist das Baby erst einmal da, bleibt nur wenig Möglichkeit für die Umsetzung eigener Wünsche. So lange eine Frau schwanger ist, sollte sie die Zeit deswegen nutzen. Wollte sie schon seit Langem ein bestimmtes Museum, eine gewisse Stadt oder eine spezielle Ausstellung besuchen, ist nun der perfekte Moment dazu.

Auch sich mit Freunden und Verwandten zu treffen, für die im Alltagsleben wenig Zeit bleibt, hilft gegen die Langeweile in der Schwangerschaft und beschenkt darüber hinaus mit fröhlichen Stunden. Obwohl Dinge wie Bungee-Jumping oder Kitesurfen in der Gestation natürlich nicht möglich sind, lassen sich sicherlich genügend Aktivitäten, die die Frau unbedingt machen und erleben möchte, finden.

5. Sich auf den neuen Erdenbürger vorbereiten

Ist es um die 20. Woche soweit, kann die Mama ihre Freizeit nutzen und auf Shoppingtour gehen. Das Kinderzimmer einrichten, die Wände streichen, Kleidung kaufen und Lampen aufhängen – für all jene Erledigungen hat sie nun Lust und Muse. Diesen sogenannten „Nestbautrieb“ zu leben und nicht alle Babyartikel nebenher zu kaufen, lässt die Langeweile in der Schwangerschaft verschwinden.

Mädchen Ratgeber

Lassen Sie sich Zeit

Unter Schwangeren existiert das ungeschriebene Gesetz, dass bevor der kleine Bauchbewohner nicht gespürt wird, keine Babyartikel zu kaufen sind.

Genießen und nicht langweilen

Jede Schwangerschaftswoche ganz bewusst zu erleben und sinnvoll zu füllen, steigert die Vorfreude aufs Baby. Außerdem wird es in den nächsten Monaten und Jahren nur noch selten genügend Zeit geben, die eigenen Interessen zu befriedigen! Nutzen und nicht sinnlos verstreichen lassen, lautet also die Divise!

Video: Babyzimmer einrichten

Titelbild: ©istock.com – kjekol

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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