Ab wann spürt man Kindsbewegungen in der Schwangerschaft?

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Es ist ein unglaublich bewegendes Gefühl, wenn Schwangere zum ersten Mal die Bewegungen ihres Kindes im Bauch spüren. Ab wann das möglich ist, darüber besteht keine Einigkeit. Und das ist auch nicht so einfach zu sagen, denn es hängt von der Größe und Lage des Kindes ab, vom Körperbau der Mutter, deren Sensibilität und einigen anderen Faktoren. Ab der 25. Schwangerschaftswoche stehen die Chancen jedoch ganz gut, dass die Bewegungen des Kindes auch von außen spürbar sind.

Ab der 14. Woche oder doch erst ab der 22. Woche?

Es gibt wenige Fragen, die werdende Mütter so viel umtreiben: Ab wann spürt man Kindsbewegungen in der Schwangerschaft? Während die einen schon während der 14. Schwangerschaftswoche meinen, die ein oder andere Bewegung wahrgenommen zu haben, sind sich andere Mütter in der 22. Woche noch nicht sicher, was sie da eigentlich gespürt haben.

Sicher ist: Das Kind bewegt sich von Anfang an. Es ist also theoretisch durchaus möglich, auch in der 13. Schwangerschaftswoche schon eine Kindsbewegung zu spüren. Allerdings sind die Bewegungen der zu diesem Zeitpunkt noch sehr kleinen Kinder so zart, dass die meisten Frauen sie in der Tat nicht wahrnehmen würden.

Viele vermeintliche Kindsbewegungen in dieser frühen Phase der Schwangerschaft können sich als Verdauungsstörungen, Muskelbewegungen der Mutter oder ähnliches entpuppen. So bleibt die Frage unbeantwortet: Ab wann spürt man Kindsbewegungen?

Wo liegt die Plazenta?

Mütter, die bereits ein Kind geboren haben, spüren die Kindsbewegungen in der Regel etwas früher als Erstgebärende. Das liegt daran, das die Abläufe der Schwangerschaft bekannt sind, dass die anfängliche Unsicherheit sich zu einem Teil gelegt hat und die Frau weiß, auf welche Art von Bewegungen sie achten muss.

Allerdings hängt es auch davon ab, wo und wie die Plazenta liegt. Ab wann spürt man Kindsbewegungen, wenn das Kind groß und kräftig und die Mutter sensibel ist? Ist der Mutterkuchen zwischen Kind und Bauchdecke angewachsen, spürt die werdende Mutter die Bewegungen unter Umständen erst in der 21. bis 23. Schwangerschaftswoche, nicht früher. Auch übergewichtige Mütter spüren die Bewegungen ihres Kindes eher später.

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Ab wann spürt man Kindsbewegungen außen am Bauch?

In der Regel sind die Bewegungen von außen am Bauch ab etwa der 25. Schwangerschaftswoche zu spüren. Das Kind ist jetzt groß und kräftig genug, um beherzt zuzutreten und sich ausgiebig zu bewegen. Für Väter, Freundinnen und Omas ist das Gefühl, das Kind mit der Hand auf dem Bauch der werdenden Mutter zu spüren, ein ganz besonderes Erlebnis.

Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Umfeld die kräftigen Bewegungen nicht nur spüren, sondern unter Umständen auch sehen kann. Dabei leidet die werdende Mutter am meisten: Besonders kräftig und deutlich spürbar sind Bewegungen in Richtung Brustkorb und Rippen, zum Bauchnabel und zur Blase hin.

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Gesunde Kinder zappeln täglich spürbar

Ab der 26. Schwangerschaftswoche, heißt es, sollten Mütter täglich, unter Umständen sogar mehrmals, die Bewegungen ihres Nachwuchses spüren. Besonders deutlich spürbar werden die Zappelei im Bauch, wenn die Mutter sich entspannt und ausruht.

Eine warme Badewanne oder abendliches Ruhen auf dem Bett sind Showtime für das Kind: Jetzt geht es rund im Bauch. Wer allerdings einen stressigen Alltag hat und oft in Bewegung ist, um abends todmüde ins Bett zu fallen und sofort einzuschlafen, spürt unter Umständen weniger vom Kind.

Titelbild: ©istock – photobac

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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