Zahnerkrankungen bei Kindern – Symptome, Ursachen & Behandlung

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Kleines Mädchen welches Zahnschmerzen hat
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Die Zahnpflege bei Kindern ist ein wichtiges Thema, da bereits in den ersten Lebensjahren die Basis einer gesunden Mundhygiene gelegt wird. Dennoch kann es zu Problemen kommen, welche im Folgenden näher erläutert werden.

Karies als typische Erkrankungen in der kindlichen Zahnentwicklung

Nach einer Erkältung ist Zahnverfall nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Teenagern und älteren Erwachsenen in den Vereinigten Staaten von Amerika die häufigste Krankheit. Dieses Problem wird auch als Karies bezeichnet und wird durch die Ansammlung von Plaque auf den Zähnen verursacht.

Plaque ist ein klebriger Film, der eine Beschichtung über den Zähnen bildet. Es wird durch die Kombination von Bakterien und der Säure gebildet, die bei der Verdauung von Zucker, Nahrungspartikeln und Speichel im Laufe der Zeit freigesetzt wird.

Bei Nichtbeachtung erodiert der Belag den Zahnschmelz und bildet winzige Löcher. Wenn das Problem weiter ignoriert wird, beginnt sich der Zahnschmelz abzunutzen und die Bakterien dringen tiefer in die Zähne ein, was schließlich zu der Pulpa führt, die Nerven und Blutgefäße enthält.

Zu diesem Zeitpunkt verursacht die Krankheit starke Zahnschmerzen, erhöhte Empfindlichkeit, insbesondere beim Essen oder Trinken von Nahrungsmitteln, und Bildung von Eiter.

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Parodontitis stellt die Weiterführung von Karies dar

Die Infektion des Zahnfleisches, auch Parodontitis genannt, beginnt mit der Bildung von Plaque. Obwohl das Zähneputzen diesen klebrigen Film von den Zähnen entfernt, wiederholt er sich innerhalb von 24 Stunden. Und wenn es länger als 2 oder 3 Tage bleibt, verwandelt es sich in eine hartnäckigere Verkrustung, die sich unter dem Zahnfleischrand bildet.

Dies ist als Zahnstein bekannt und kann nur durch Zahnreinigung und nicht durch einfaches Bürsten oder Reinigen mit Zahnseide entfernt werden. Da Zahnstein ein Nährboden für Bakterien ist, verursacht er mit der Zeit Entzündungen der Gingiva.

Die Erkrankung nennt sich Gingivitis. Wenn das Problem übersehen wird, führt die Krankheit zur Bildung von Lücken zwischen Zahnfleisch und Zähnen, die schließlich in das Zahnfleisch eindringen. Hauptsymptome sind zartes und entzündetes Zahnfleisch, lose Zähne, Verlust von Gewebe und Knochen, Mundgeruch usw.

Melanodontie als ungefährliche Erscheinung bei Zähnen von Kindern

Schwarze Zähne, auch genannt Melanodontie oder „Black Stain“ sind eine besondere Erscheinung bei Kindern. An den Zähnen und vor allem am Zahnfleischrand finden sich dunkel gefärbte Rückstände. Schwarze Zähne können nicht selbstständig behandelt werden. Zwar schadet gutes Zähneputzen nicht, doch kann eine effektive Entfernung der Verfärbung nur eine professionelle Reinigung durch einen Zahnarzt ermöglichen.

Aus medizinischer Sicht ist Melanodontie völlig ungefährlich. Anders als bei Plaque, schaden die schwarzen Rückstände weder Zähnen noch Zahnfleisch. Die Ursache vom „Black Stain“ sind chromogene, also färbende Bakterien auf den Zähnen.

Sie produzieren einen Farbstoff, welcher sich an den Zahnfleischrand absetzt und dunkel aussieht. Die Mikroorganismen bilden verschiedene Metabolite aus den Speichelbestandteilen. Diese enthalten Eisen, welche zu Eisensulfid umgewandelt werden und schwarz sind.

Insgesamt besitzen nur wenige Menschen diese außergewöhnlichen Bakterien, welche für die Gesundheit unbedenklich sind. Dennoch sehen die Verfärbungen für Mitmenschen bedenklich aus, weswegen eine Entfernung empfohlen wird.

Zahnerkrankungen bei Kindern sind die Folge mangelnder Mundhygiene

Die meisten dentalen Zahnkrankheiten sind bedingt durch Bakterien und Beläge. Durch tägliches Putzen der kindlichen Zähne kann eine Ansammlung dieser Komponenten verhindert werden. Nur bei mangelnder Zahnhygiene ist es Mikroorganismen überhaupt möglich, eine schädliche Menge anzunehmen. Aus diesem Grund sollten Eltern dieses Thema ernst nehmen und eine optimale Mundversorgung beim Nachwuchs gewährleisten.

Titelbild: © iStock – AaronAmat

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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