Wie wecke ich das Interesse meines Kindes Fremdsprachen zu lernen?

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Englisch lernen - Junge mit Lernbüchern vor Großbritannien Flagge
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Fremdsprachen sind das Tor zur Welt und sie zu beherrschen ist für Studium und Beruf von Vorteil. Eltern sollten daher den Nachwuchs beim Lernen unterstützen und motivieren.

Sprachreisen garantieren den Lernerfolg

Sprachreisen für Schüler nach England sind die Geheimwaffe aller Eltern, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Im Rahmen dieser Ferienaufenthalte wird ein Mix aus Englischunterricht und Aktivitäten geboten. Bei Sprachreisen für Schüler leben die Kinder in der Regel in Gastfamilien, was ihnen nicht nur ermöglicht, die Kultur des Landes hautnah mitzuerleben, sondern vor allem die Sprache praktisch anzuwenden.

Als Alternative zu den klassischen Sprachreisen bieten sich auch Sommercamps an. Hier wird der Sprachunterricht gezielt mit anderen Aktivitäten von Musik bis Sport verbunden, was den Vorteil hat, dass beim Spracherwerb auch das Hobby nicht zu kurz kommt. Ein Camp eignet sich vor allem für jüngere Kinder, Teenager hingegen profitieren am meisten von normalen Sprachreisen, die oft auch Einblicke in den regulären Schulalltag bieten und Anschluss an Gleichaltrige ermöglichen.

Fremdsprachen unkompliziert ins Familienleben integrieren

Wenn Englisch und Co. auf den Stundenplan kommen, ist der Konflikt in vielen Familien vorprogrammiert. Während viele Kinder weder Probleme mit der Grammatik noch beim Pauken von Vokabeln haben, fällt das anderen sehr schwer und sie brauchen Hilfe. Eltern haben jedoch etliche Möglichkeiten, ihr Kind zu motivieren und beim Lernen zu unterstützen. Wenn niemand in der Familie eine Fremdsprache spricht, kann zusammen gelernt werden. Es können gemeinsam Vokabeln gepaukt und nicht nur abgefragt werden. Denn der Mitlerner ist mit denselben Problemen konfrontiert und begegnet dem Kind auf Augenhöhe. Das schafft Vertrauen, gibt dem Kind unbewusst aber trotzdem das Gefühl, dass Mama oder Papa für es da sind.

Spricht ein Familienmitglied Englisch oder die zu erlernde Sprache, können, entsprechend dem Sprachniveau des Kindes, kleinere Unterhalten in der Fremdsprache geführt werden und das Kind auf diese Weise motiviert werden, das Gelernte in der Praxis anzuwenden.

Multimediales Lernen zuhause

Interesse kann mitunter schwer zu wecken sein. Doch nur wenn die Motivation von innen kommt, ist der Lernerfolg vorprogrammiert. Mit altersgerechten Apps für Smartphone oder Tablet können die Sprachkenntnisse vertieft werden. Alternativ gibt es auch verschiedene Sprachtools für den Computer, die Kinder begeistern und zum Lernen motivieren. Die Motivation kann statt digital auch analog sein, zum Beispiel, wenn Monopoly oder Memory in der Fremdsprache gespielt werden.

Wie Eltern sich den Fernseher zu Verbündeten machen

Doch als Anreiz für die englische Sprache gibt es noch einen weiteren unschlagbaren Vorteil: Englisch ist die Muttersprache der meisten Idole aus Musik und Film. Die Vorstellung, sich als Fan mit dem Star flüssig unterhalten zu können, kann ebenso inspirierend sein, wie Filme und Serien in der Originalsprache anzusehen. Viele Eltern würden den Fernseher am liebsten komplett verbannen, lenkt er doch von Hausaufgaben und Lernen ab. Doch das Gerät kann beim Spracherlernen zum Verbündeten werden. Bei den meisten Streamingdiensten ist es möglich, die Serien in der Originalsprache zu schauen. Die echten Stimmen der Stars zu hören, kann vor allem für Teenager ein Anreiz sein. Da am Anfang schnell Überforderung eintritt, können zunächst Untertitel eingeschaltet werden.

Mädchen Ratgeber

Motivation als Schlüssel zum Erfolg

Wie alles im Leben lernen sich Fremdsprachen ohne Zwang am besten. Es gibt von Spieleabenden in der Schule bis hin zu speziellen Sprachreisen für Jugendliche eine Menge Möglichkeiten, den Nachwuchs zum Erlernen und Sprechen der Fremdsprache zu motivieren. Das Interesse der Kinder zu wecken ist beim Fremdsprachenerwerb der Schlüssel zum Erfolg und deutlich leichter zu bewerkstelligen als in anderen Schulfächern.

Titelbild: ©istock.com – SerrNovik

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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