Wie gesund ist Fisch wirklich?

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Wie gesund ist Fisch wirklich?
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Fisch gilt als absolut gesundes Lebensmittel. Mindestens zweimal wöchentlich empfehlen Ernährungsexperten Fisch anstelle von Fleisch auf dem Tisch – aber ist Fisch wirklich so gesund wie propagiert wird?

Gerade Seefisch fördert die Gesundheit

Fisch ist grundsätzlich ein sehr gesundes Nahrungsmittel, wobei sich die Empfehlungen für den Fischverzehr in erster Linie auf fette Seefische beziehen. Diese liefern dem Körper nämlich die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die sowohl für die Gehirngesundheit wie auch für das Nervensystem von Kindern und Erwachsenen wie auch von Ungeborenen sehr wichtig sind. Besonders der Verzehr von Kaltwasserfischen wie dem Lachs, dem Hering, der Makrele oder der Sardine ist gesundheitlich sehr förderlich und deshalb sollte eine dieser Fischarten zweimal wöchentlich im Ernährungsplan vorkommen.

Selbst Schwangere, die einen weiteren Organismus mit zu versorgen haben, können mit einer bis zwei Portionen Seefisch wöchentlich die Entwicklung des kindlichen Organismus und die eigenen Ansprüche perfekt abdecken. Bis hin zur Koordination und Feinmotorik kann der Mensch vom Seefischverzehr profitieren und bei Kindern kann hier die Entwicklung dieser beiden Fähigkeiten durch Fisch in der Ernährung nach neuesten Studien sehr gut gefördert werden. Zudem sorgen die Omega-3-Fettsäuren für einen besseren Blutfluss und sie können bei gleichzeitig günstiger Ernährung sogar der Arteriosklerose vorbeugen.

Video: Quarks & Co – Wie viel Fisch soll auf den Tisch?

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Wichtig für die Gesundheit ist auch die Herkunft des Fisches

Wer sich gesundheitlich einen Gefallen tun möchte, orientiert sich beim gekauften Fisch aber auch an dessen Herkunft. Seefische, die gute Qualität haben, werden tatsächlich aus dem Meer gefischt, wobei hier Nachhaltigkeit und Artenschutz auch eine Berücksichtigung finden sollten. Ein guter Fischhändler kann hier die bessere Lösung für den Einkauf sein als der Tiefkühlfisch aus dem Discounter.

Zudem sollte man auch beim Verzehr von Krabben und sonstigen Meeresfrüchten – auch hochwertigen wie fettarmen Eiweißlieferanten – auf deren Herkunft achten. Viele Fische und auch Meeresfrüchte wie Garnelen, Krabben und so weiter sind in Asien gezüchtet. Das heißt, dass diese Fische und Meeresfrüchte nicht aus dem Meer stammen, sondern in großen Zuchtbecken aufwachsen. Aufgrund der Dichte des Fischbesatzes, der nur so viel Ertrag und damit besonders günstige Preise für Fisch und Co. gewährleistet, müssen viele Medikamente in das Wasser gegeben werden.

Hier hebt sich der Einfluss der Antibiotika und anderer Stoffe gegen den gesundheitlichen Zweck, den der Fischverzehr bieten soll, leider auch nach Angaben von Greenpeace leider oftmals auf. Gute Fischqualität ist also Bedingung, wenn der Fischgenuss auch gesundheitlich wirksam sein soll.

Auf die Zubereitungsarten kommt es an

Wer die positiven Effekte von Fisch wirklich effizient nutzen möchte, sollte auch auf die Zubereitungsart des Fisches achten. Ein Seefisch – so gesund er auch sein mag – büßt seine positiven Effekte ein, wenn er paniert und frittiert oder in viel Butter ausgebacken wird. Wer die gesundheitlichen Effekte des Fisches perfekt nutzen möchte, setzt auf eine weitgehend fettfreie Zubereitung des Seefisches.

Sehr effektiv kann dies im Backofen in der Salzkruste oder auf einem Backpapier geschehen. Auch gegrillt erhält Seefisch seine gesundheitlich positiven Effekte und die Wirkung der hochwertigen Fette auf den Organismus. Wenn Fett als Wärmeleiter zum Zubereiten von Fisch wirken soll, macht es Sinn, einen Esslöffel Öl in der Pfanne zu erhitzen und dieses mit Backpapier flächig abzudecken, so dass der Fisch mit dem Fett nicht in Kontakt kommt.

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Fisch ist gesund – aber nur wenn Herkunft und Zubereitung stimmen

Generell ist Fisch gesund. Besonders positive Effekte auf den Organismus hat dann der fette Seefisch. Dieser sollte allerdings nicht aus Zuchten mit hohem Einsatz von Medikamenten stammen und auch eine fetthaltige Zubereitungsart mindert den gesundheitlichen Effekt des Fisches.

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Titelbild: © Jacek Chabraszewski – fotolia.com

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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