Welche Katzenrassen sind für Familien geeignet?

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Die Auswahl der Familienkatzen-Rasse muss wohlüberlegt sein. Die Familie möchte nicht nur Dosenöffner sein, sondern die eigenen Bedürfnisse und die der Katze in Einklang bringen.

Katzen sind eigenwillige Persönlichkeiten

Trotz des Hanges zur Unabhängigkeit und der Leidenschaft für die Jagd haben Katzen Einzug in unsere Wohnungen gehalten. Die Katze steht heute ganz oben auf der Liste der beliebtesten Haustiere. Das war nicht immer der Fall, denn die Katze wurde im Mittelalter mit dem Bösen assoziiert und verfolgt. Heut egeben wir ihnen liebevolle Haustiernamen: Moritz, Minka und Cocco haben eines gemeinsam: Sie sind Rassekatzen, zeigen aber unterschiedliche Wesenszüge und Verhaltensweisen. Jede Katze ist ein Individuum, manche Tiere sind besonders temperamentvolle Abenteurer und andere eigensinnige Diven, die gerne im Mittelpunkt stehen.

Jeder Katzenbesitzer kann unzählige Geschichten von den Besonder- und Eigenheiten seiner Katze erzählen. Ob die Samtpfote selbstbewusst durch das Leben geht, ist großteils von der Rasse und natürlich vom Lebensumfeld abhängig und deshalb stellt sich die Frage, welche Familienkatzen-Rasse ein harmonisches Zusammenleben ermöglicht. Die Persönlichkeit und die Lebensart der Familie nehmen bewusst oder unbewusst Einfluss auf das Verhalten der Katze. Freundliche Worte, ein bedürfnisgerechtes Umfeld und Spielmöglichkeiten helfen, dass sich die Katze zu einem zufriedenen Mitbewohner entwickelt.

Leben mit einer Familienkatzen-Rasse

Es gibt rund 40 Katzenrassen. Im Vergleich zu den Hunderassen werden Katzen nur wegen ihrer Schönheit gezüchtet. Die größten Unterschiede der Katzenrassen liegen in der Kopfform, der Fellfarbe und der Haarlänge. Dazu kommen die verschiedenen Charaktereigenschaften, die es dem Tierliebhaber nicht immer leicht machen, sich für eine bestimmte Familienkatzen-Rasse zu entscheiden.

Die beliebtesten Katzenrassen sind:

  • Norwegische Waldkatze
  • Bengal
  • Burma- Katze
  • British Shorthair
  • Somali
  • Ragdoli
  • Angorakatze

Die Rassekatzen werden in drei Gruppen eingeteilt:

  • Kurzhaarkatzen
  • Langhaarkatzen
  • Halblangkatzen

Es versteht sich von selbst, dass beispielsweise eine Langhaarkatze eine aufwändigere Fellpflege als eine Kurzhaarkatze benötigt. Mit ein Grund, der die Wahl der Rasse entscheidend beeinflusst.

Muskulöse Athletin oder lebhafte Schönheit

Katzen der Rasse Somali sind wahre Teamplayer und eignen sich für Familien mit kleineren Kindern. Sie sind intelligent, anhänglich, geduldig und sanftmütig. Die Somali zählt zu den Halblangkatzen und liebt es, die Natur zu erkunden. Ein regelmäßiger Zugang ins Freie sollte gewährleistet sein.

Die Ragdoli verträgt sich sehr gut mit Kindern und Hunden. Diese Rasse begleitet ihre Familie auf Schritt und Tritt und die Tiere sind nicht nur neugierig, sondern auch mutig. Der sanfte Charakter macht sie zu einer der beliebtesten Familienkatzen.

Eine unkomplizierte Familienkatze ist die British Shorthair. Im gleichen Haushalt lebende Kinder, Hunde und andere Katzen sind überhaupt kein Problem.

Die intelligente Burma-Katze wird oft als Menschenkatze bezeichnet. Temperamentvoll, intelligent und anhänglich verfolgt sie ihre Bezugsperson und sie liebt die Gesellschaft. Trotz des sanften Charakters haben Burma-Katzen ein enormes Selbstbewusstsein und brauchen viel Beschäftigung. Für Menschen mit wenig Zeit ist diese Rasse nicht geeignet. Burma-Katzen sind ständig aktiv und ohne Freigang müssen sie ausreichend beschäftigt werden.

Video: Top 10 Der freundliche Katzenrassen Für Familie mit Kind

Welche Rassekatze passt zu mir?

Die große Auswahl an Rassekatzen ermöglicht es, dass jeder Tierliebhaber eine Katze findet, die seinen Bedürfnissen entspricht. Jede Katze ist ein Unikat und es gilt, die Familiensituation, das individuelle Zeitbudget und den Aktivitätsgrad des Tieres zu berücksichtigen.

Titelbild: ©istock.com – AkilinaWinner

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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