Weihnachten – Ruhe und Besinnlichkeit statt Konsumrausch

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Kind mit Weihnachtsmütze
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Wochen vor dem Weihnachtsfest drängen die Menschen in die Ladengeschäfte und tragen immer größere Tüten nach Hause. Leider sind die Festtage für viele Familien von einem Konsumrausch überlagert, sodass die ursprüngliche Bedeutung der Feierlichkeiten in den Hintergrund rückt. Damit der Nachwuchs Weihnachten nicht nur mit dem Beschenkt-Werden assoziiert, sollten traditionelle Bräuche und gemeinsame Familienerlebnisse wieder zum Leben erweckt werden.

Eine Weihnachtsfeier jenseits der Konsumschlacht zusammen mit der Familie erleben

Weihnachten ist in unserer modernen Gesellschaft zu einem wahren Kassenschlager mutiert: Bereits im Oktober stehen die Schokoladenweihnachtsmänner und die Dominosteine in den Supermarktregalen. Schon lange vor den Festtagen sind die Ladengeschäfte mit weihnachtlicher Dekoration und passender Ware bestückt.- Viele Modegeschäfte bieten zum Beispiel Kleidung an, die speziell für das Weihnachtsfest gekauft werden soll. Mit entsprechender Werbung, die zum Kauf von Weihnachtsgeschenken animieren soll, wird der Konsumrausch weiter angekurbelt. Insbesondere auf Kinder wirken die prall gefüllten Auslagen der Spielzeugläden oder Technikgeschäfte magisch anziehend. Damit sich die Kleinen zum Weihnachtsfest nicht vorrangig auf den Konsum fixieren, ist es ratsam, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Schließlich geht es Weihnachten nicht allein um das Beschenkt-Werden, sondern darum, eine besinnliche und ruhige Zeit zusammen mit der Familie zu genießen.

Video: Weihnachten ist nur noch Konsum?

Plätzchen backen, Weihnachtslieder singen und den Christbaum schmücken

Um dem allgemeinen Konsum-Wahnsinn, der die Weihnachtszeit überschattet, zu entkommen, konzentrieren sich viele Familien wieder auf traditionelle Bräuche: Vor allem die gemeinsamen Vorbereitungen des Weihnachtsfestes machen Kindern großen Spass! Zu diesen zählt natürlich das Plätzchen backen. Wenn der Nachwuchs zusammen mit den Eltern Tannenbäume, Herzen und Sterne in Plätzchenform backt, dann sind schnell gekaufte Süßigkeiten vergessen. Am Heiligen Abend ist das gemeinsame Schmücken des Christbaumes eine wunderbare Tätigkeit, an der sich Groß Familie unter dem Weihnachtsbaumund Klein mit Freude beteiligen.

Eine Lichterkette, Christbaumkugeln und anderer Schmuck werden an den duftenden Nadelbaum gehängt, sodass dieser die dunklen Abende in einen prachtvollen Lichterschein hüllt! Ist der Baum geschmückt, sitzen alle gemeinsam um ihn herum und singen traditionelle Weihnachtslieder, sodass die ganze Familie in Festlaune kommt. Wer ein Instrument spielen kann, zaubert für seine Kinder noch mehr weihnachtliche Stimmung in die warme Wohnstube. Natürlich dürfen auch Geschenke unter den Tannenbaum gelegt werden, aber diese sollten nicht den Höhepunkt des Weihnachtsfestes darstellen.

Weihnachtsgeschenke sollten nicht die Hauptsache sein

Da das im Christentum wurzelnde Weihnachtsfest ein besinnliches und gemütliches Fest für die ganze Familie ist, sollte von einem übermäßigen Beschenken der Kinder abgesehen werden. Kinder sollten Weihnachten nicht nur damit assoziieren, einen großen Haufen Geschenke zu bekommen. Deshalb verzichten viele Eltern darauf, ihre Kinder am Heiligen Abend mit materiellen Dingen zu verwöhnen, um ihnen so die ursprüngliche Bedeutung des Festes wieder näher zu bringen. Schließlich wird zu Weihnachten die Geburt Christi gefeiert, welche in einer ärmlichen Umgebung stattfand. Aufgrund dessen gibt es bei vielen Familien am Heiligen Abend ein einfaches Essen, wie Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen. Weihnachtsgeschenke

Inwieweit eine Familie das Fest christlich begeht, sei frei gestellt: Doch auch viele Menschen, die das restliche Jahr nicht den Gottesdienst besuchen, erfreuen sich an der gemeinsamen Weihnachtsmesse und dem Krippenspiel in der Kirche. Wer also Weihnachten auf größere Geschenke zugunsten einer dem Fest angemessenen Stimmung verzichtet, kann diese auch unerwartet im Jahresverlauf machen. So freut sich jedes Kind zum Beispiel über einen Sandkasten oder eine tolle Schaukel. Indem den Kids große Geschenke nicht zu Weihnachten gegeben werden, rücken wieder das gemeinschaftliche Familienerlebnis und die Besinnlichkeit dieser Tage in den Vordergrund!

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Ein ruhiges, besinnliches Familienfest feiern

Der Verzicht darauf, zu Weihnachten große Geschenke zu machen, bringt einige Vorteile mit sich. Die Kinder warten nicht nur darauf, dass die Bescherung beginnt und verbinden das Fest nicht nur mit Konsum. – Sie erfreuen sich vielmehr zusammen mit ihren Eltern an traditionellen Weihnachtsbräuchen, wie dem Plätzchen backen, dem Christbaum schmücken oder dem gemeinsamen Besuch des Krippenspiels.

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Titelbild: © iStock.com/Kirichenko
Textbild 1: © iStock.com/omgimages
Textbild 2: © iStock.com/eurobanks

Über den Autor

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Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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