Wege zum erfüllten Leben: So werden wir glücklich

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Einen bedeutenden Schlüssel für ein glückliches Leben hat uns bereits die Evolution in die Wiege gelegt; so haben Menschen die Fähigkeit ihre Umgebung und Gefühle bewusst wahrzunehmen. Ein bedeutender Faktor für das Lebensglück ist demnach die positive Wahrnehmung der Umwelt und der Mitmenschen. Eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft und ein sonniges Gemüt verbessern und vertiefen die sozialen Bindungen. Kleine Geschenke stärken die Beziehungen untereinander.

Lebensglück – was ist das eigentlich?

Bei einer Umfrage in deutschen Fußgängerzonen äußern alle Befragten, dass Glück für sie vor allem gute und funktionierende soziale Bindungen bedeutet. Dabei freut man sich im Kreis der Familie bei gemeinsamen Unternehmungen oder bei gemeinsam verbrachter Zeit. Ebenso sind freundschaftliche Beziehungen Grundlage für die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Familie und Freunde geben Rückmeldung, Wertschätzung und Geborgenheit.

Dies wird besonders dann wichtig, wenn es einmal nicht so gut läuft, denn dann greift das soziale Netz und fängt einen auf. Man kann also den etwas abstrakten Begriff Glück in Zufriedenheit übersetzen. Ein Zustand, in dem man in seinem Bindungsnetz wachsen und sich entwickeln kann.

Lebendige Beziehungen sind der Schlüssel

Ein erfüllendes soziales Netz funktioniert allerdings nur von Angesicht zu Angesicht. Die Interaktion mit anderen Menschen kann nicht virtuell abgewickelt werden. Menschen müssen einander sehen, die Körpersprache, die Stimme und die Inhalte werden auf eine direkte Art und Weise unmissverständlich vermittelt. Die Mimik der Mitmenschen lesen zu können, ist eine Fähigkeit, die bereits als Säugling trainiert wird. Es ist überlebenswichtig für die Spezies Homo sapiens, die Absichten des Gegenübers in Millisekunden einschätzen zu können.

Video: Glücksforschung: Was macht Kinder glücklich?

Das Ergebnis der Einschätzung bedeutet dann die Aufnahme von Beziehungen oder die Flucht. Zusätzlich können soziale Beziehungen über das eigene Überleben entscheiden, denn wer in einer Gruppe anerkannt und respektiert wird, wird auch im Fall von körperlicher Gebrechlichkeit oder anderen Schwierigkeiten von der Gruppe versorgt und unterstützt.

Mit einem Lächeln durchs Leben spazieren

Zum Lebensglück gehören neben den sozialen Beziehungen für die Befragten außerdem die Abwesenheit von Krankheit und eine Tätigkeit, bei der man seine Fähigkeiten und Interessen sinnvoll einbringen kann. Wer bei den drei Bausteinen Bindung, Gesundheit und Beruf drei Häkchen setzen kann, ist also rundum glücklich? Nicht ganz, denn entscheidend ist ebenso die innere Haltung, die Sicht auf das Leben und die Wahrnehmung und Deutung von Rückschlägen.

Ein sonniges Gemüt, also die Fähigkeit, zuversichtlich durch das Leben gehen zu können, ist ein unerlässlicher Faktor für das eigene Lebensglück. Dabei hilft es, sich selbst in einem steten Entwicklungsprozess zu sehen und Dinge, die einmal nicht so laufen wie ursprünglich gedacht, hinnehmen zu können und daraus zu lernen.

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Kleine Aufmerksamkeiten stärken die Bindung

Der vierte Baustein für das Lebensglück ist die Hilfsbereitschaft. So bereitet es den meisten Menschen Freude und innere Genugtuung Hilfe zu geben und anzubieten. Der Helfende fühlt sich gebraucht und die Dankbarkeit, die man von den Mitmenschen entgegengebracht bekommt, stärkt wiederum die soziale Bindung.
Kleine Aufmerksamkeiten stärken zusätzlich die Beziehungen untereinander.

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Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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