Wäschetrockner für Familien: Nützliche Tipps für saubere und trockene Kleidung

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Frau gibt Wäschetrockner Tipps
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Nasse Wäsche auf die Leine zu hängen ist nicht nur anstrengend, sondern kostet auch viel Zeit. Je nach Witterung kann es zudem ewig dauern, bis die Wäsche vollends trocken ist. Umso ärgerlicher ist es, wenn es plötzlich zu regnen beginnt. Kein Wunder also, dass vor allem Familien mit hohem Wäscheaufkommen zunehmend zu Wäschetrocknern tendieren. Allerdings gibt es sowohl beim Kauf als auch beim Betrieb eines Wäschetrockners gleich mehrere Punkte, die es unbedingt zu beachten gilt.

Worauf sollte beim Trocknerkauf unbedingt geachtet werden?

Zunächst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass es drei verschiedene Varianten von Wäschetrocknern gibt. Im Einzelnen sind das Ablufttrockner, Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner. Die mit Abstand günstigsten Trockner sind dabei die Ablufttrockner. Sie verbrauchen aber deutlich mehr Energie als die beiden letztgenannten Varianten und sind zudem nur in Verbindung mit einem speziellen Abluftsystem betreibbar.

Am wenigsten Energie verbrauchen Wärmepumpentrockner, die in ihrer Anschaffung allerdings deutlich teurer sind und sich aufgrund ihrer komplexen Technik als recht wartungsintensiv oder sogar störungsanfällig erweisen.

Es ist direkt anzumerken, dass beim Trocknerkauf nicht allein auf den reinen Kaufpreis, sondern vor allem auch auf die Energieeffizienz geachtet werden sollte. Immerhin lassen sich mit energieeffizienten Trocknern je nach Art oder Häufigkeit der Nutzung gut und gerne 100 bis 200 Euro an jährlichen Energiekosten einsparen.

Darüber hinaus ist selbstverständlich noch wichtig, dass der Wäschetrockner ein ausreichend großes Fassungsvermögen aufweist, damit er nicht häufiger als zwingend erforderlich in Betrieb genommen werden muss. Zusätzlich empfiehlt es sich, vor dem Kauf erst auf Vergleichsseiten wie beispielsweise auf www.waeschetrockner-test.de nachzusehen, welches die aktuell besten Trockner am Markt sind.

Wäschekorb mit bunter WäscheSind Waschtrockner eine lohnende Alternative?

Sogenannte Waschtrockner sind ideal für Familien, die keinen Platz für einen eigenständigen Trockner haben oder sich ohnehin eine neue Waschmaschine kaufen müssen. Waschtrockner sind nicht bloß platzsparender, sondern zumeist auch merklich günstiger als zwei eigenständige Maschinen. Darüber hinaus kann die Wäsche mit ihnen zumindest rein theoretisch in nur einem Arbeitsschritt gewaschen und getrocknet werden. Allerdings ist hierbei darauf hinzuweisen, dass die Waschtrommel nicht komplett gefüllt werden darf, wenn die Wäsche direkt im Anschluss getrocknet werden soll.

Tipps für den richtigen Umgang mit (Wasch-)Trocknern

Das Trocknen der Wäsche beginnt schon beim richtigen Wäschewaschen. Soll heißen, dass beim Wäschewaschen eine möglichst hohe Schleuderzahl gewählt werden sollte. Die Begründung hierfür ist schlicht und einfach, dass der Wäsche durch das Schleudern bereits sehr viel Nässe entzogen wird, wodurch sie anschließend merklich schneller trocknet. Zudem sollte immer nur die vom Hersteller ausdrücklich empfohlene Wäschemenge in den Trockner gegeben werden. Ein Überladen des Trockners kann nämlich dazu führen, dass die Wäsche nicht richtig trocken wird oder der Trockner viel zu viel Energie verbraucht.

Mädchen Ratgeber

Für eine optimale Trocknerleistung sollten die sogenannten Flusensiebe oder Flusenfilter des Geräts regelmäßig gereinigt werden. So bleibt die Wäsche flusenfrei und wird maximal trocken. Davon abgesehen sollte selbstverständlich nur Wäsche in den Trockner gegeben werden, die ausdrücklich dafür geeignet ist.

Wäschetrockner oder vielleicht doch lieber Wäscheleine?

Wer die Mühen nicht scheut und keine Angst vor plötzlichen Regenschauern hat, kann die Wäsche bei schönem Wetter auch im Freien an eine Leine, einen Wäscheständer oder eine sogenannte Wäschespindel hängen. Tatsächlich dürfte die Wäsche an windigen Sommertagen sogar deutlich schneller trocknen als in einem energiebetriebenen Trockner.

Vom Wäschetrocknen in eigens dafür geheizten Räumen ist hingegen schon alleine aufgrund des enormen Stromverbrauchs klar abzuraten. Ungeachtet dessen könnte die Raumluftfeuchtigkeit ein unangenehm hohes Niveau erreichen und dadurch nicht zuletzt auch die Gefahr der Schimmelbildung erhöhen.

Titelbild: © istcok.com – kzenon
Textbild: © istock.com – monkeybusinessimages

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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