Tipps zum Energiesparen für Familien

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Familie Strom sparen
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Flattert der Brief mit der Strom- oder Nebenkostenabrechnung ins Haus, erleben Familien nicht selten eine böse Überraschung. Dabei lässt sich der Energieverbrauch des Haushaltes bereits mit ein paar einfachen Tricks drastisch senken!

Strom sparen – mit diesen Tipps kein Problem!

Laptop statt PC? Ja! Da ein Laptop im Vergleich zum PC weniger Energie verbraucht, macht es beim Kauf also durchaus Sinn, die Geräte einmal hinsichtlich ihres Stromverbrauchs miteinander zu vergleichen.

Achtung: Auch diese elektronischen Geräte entpuppen sich unter Umständen zu unerwünschten Stromfressern wie sämtliche Standby-Geräte wie Fernsehgerät & Co.! Wer die Geräte abends konsequent ausschaltet, vermeidet einen unnötigen Standby-Verbrauch und senkt gleichzeitig die Stromrechnung.

Da LED-Lampen im Vergleich zu den herkömmlichen Glühbirnen 80 Prozent weniger an Energie verbrauchen, sollten sie in jeden Haushalt das Leuchtmittel der ersten Wahl sein. Letztlich kann aber auch der Wechsel des Stromanbieters eine deutliche Kostenersparnis mit sich bringen. Daher lohnt es sich für Familien durchaus, einmal online die unterschiedlichen Stromtarife zu vergleichen.

Energiesparen in der Küche

Was viele nicht wissen: In der Küche finden sich einige Geräte, die erheblich am Stromverbrauch beteiligt sind. Dabei lassen sich insbesondere in diesem Bereich ganz leicht Energie und Geld sparen.

Ein Tipp: Es zahlt sich auf lange Sicht gesehen durchaus aus, alte Stromfresser gegen neue Kühlgeräte auszutauschen – selbst wenn das alte Gerät noch funktionsfähig ist. Der Grund: Neue Geräte benötigen im Vergleich zu den veralteten Kühlgeräten meist nur 50 Prozent der Energie. Das regelmäßige Abtauen von Gefriertruhe und Kühlschrank senkt den Stromverbrauch der Kühlgeräte zusätzlich.

Auch beim Backen lässt sich mit dunkel lackierten Backformen effektiv Energie sparen, da diese die Wärme innerhalb kurzer Zeit aufnehmen und daher schnell heiß werden. Beim Kochen ist ein energieeffizienter Induktionsherd dem klassischen Elektroherd vorzuziehen. Auch der Geschirrspüler wird oft unnötig zum Stromfresser, indem er halb voll gestartet wird. Ganz wichtig: das energiesparende Eco-Programm verwenden.

Video: Stromfresser finden und 50 Prozent sparen

Heizkosten sparen – so geht’s!

Will eine Familie die Kosten für Heizung und Warmwasser erheblich senken, sollte sie unbedingt folgende Energiespartipps beherzigen:

  • Abdichten von Türen und Fenstern: Insbesondere alte Gebäude verlieren oftmals unnötig Energie aufgrund undichter Fenster oder Türen. Undichten Stellen kann problemlos mithilfe von Profildichtungen oder einem Dichtungsband ein Schnippchen geschlagen werden.
  • Senken der Raumtemperatur: Wer zu stark einheizt, erhöht gleichzeitig auch den individuellen Energieverbrauch. Besser: die Raumtemperatur senken. Schon ein Grad weniger bringt unter Umständen eine Ersparnis der Heizkosten von bis zu sechs Prozent.
  • Heizkörper entlüften: Gluckert der Heizkörper und ist in seiner Wärmeleistung erheblich eingeschränkt, liegt das meist an Luft im Warmwasserkreislauf. Diese Luft lässt sich ganz einfach ablassen, indem das Ventil des Heizkörpers so lange geöffnet wird, bis nur noch heißes Wasser daraus hervortritt.
  • Heizkörper freistellen: Möbel oder Vorhänge, die sich unmittelbar vor den Heizkörpern befinden, erhöhen aufgrund eines Wärmestaus den Energieverbrauch enorm. Um zu verhindern, dass der Heizkörper in der Folge statt des Wohnraums die hinter ihm liegende Wand beheizt, sollte er stets frei stehen können.

Mädchen Ratgeber

Hilfreiche Energiespartipps für Familien

Bereits mit ein paar kleinen Verhaltensänderungen lässt sich im Haushalt einiges an Energie sparen, ohne dabei frieren zu müssen. Bereits ganz einfache Anleitungen für eine höhere Energieeffizienz schonen nicht nur den Geldbeutel – eine Senkung des Energieverbrauchs im eigenen Haushalt kommt letztlich auch der Umwelt zugute.

Titelbild: ©istock.com – Wavebreakmedia

Über den Autor

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

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