Sonnencreme im Winter – ist das wirklich notwendig?

0
Frau cremt ihre Hände im Winter ein
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertunge(n), Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Hello Sunshine?! Werden die Tage kürzer und der Himmel zeigt sich bedeckt, wird auf sie gerne verzichtet: Sonnencreme im Winter. Warum die tägliche Hautpflege mit Lichtschutzfaktor aber auch bei Kälte, Frost & Co. so wichtig ist. 

UV-Strahlung: ein ganzjähriges Risiko

Fakt ist: Sie stellt nicht nur im Sommer ein Risiko für die Haut dar und unterstützt die lichtbedingte Hautalterung: UV-Strahlung. Im Winter auf Sonnenschutz verzichten zu können, ist deshalb ein Irrglaube! Der Grund: Die Haut vergisst nicht. Die Zellen der Haut verheilen nach jedem Sonnenbrand nur oberflächlich und die Zellen bleiben dauerhaft geschädigt. Was viele nicht wissen: Die UV-Strahlung kann sich selbst den Weg durch dicke Wolkenfelder bahnen. Selbst Fensterscheiben von Büro, Auto & Co. schützen nicht vor den Auswirkungen der Wintersonne. Tipp: Unabhängig vom Hauttyp sollte daher ganzjährig eine Creme mit Lichtschutzfaktor 30 für Hände, Gesicht, Hals und Ohren verwendet werden.

Besonders in den kalten Wintermonaten ist die Haut ohnehin gestresst und trocken durch Kälte und Heizungsluft, was sie anfällig macht für die UV-Strahlung. Dennoch darf die Haut bis zu einer Viertelstunde ungeschützt Sonne tanken. Der Grund: Das Sonnenlicht regt nämlich den Körper zur Bildung von Vitamin D an, das wichtig für die Knochen ist.

Sonnenschutz im Winter – so geht’s!

Mädchen Ratgeber

• Die Sonnencreme im Winter sollte mindestens einen Lichtschutzfaktor von 20 haben: Wichtig: Das Produkt muss im Vergleich zu den Cremes für den Sommer ärmer an Wasser und reicher an Fett sein!
• Da sich der Schutz der Haut erst eine Weile nach dem Verwenden der Sonnencreme aufbaut, gilt: Sonnenschutz im Winter eine halbe Stunde vor dem Gang nach draußen auftragen. Nase und Stirn nicht vergessen! Tipp: Wer sich länger im Freien aufhält, cremt am besten alle zwei Stunden nach.
• Für Kinder gilt: Da Sonnencremes mit mineralischen Filtern die UV-Strahlung reflektieren, ohne dabei in die Haut einzudringen, sind die sofort wirkenden Sonnencremes für Kinder der ersten Wahl.

Sonnencreme im Winter – in den Bergen Pflicht

Es geht hoch hinaus? Dann darf ein hoher Lichtschutzfaktor nicht fehlen. Beim Skifahren oder Wandern in den Bergen reichen jedoch normale Pflegeprodukte mit LSF nicht mehr aus. Denn: In den höheren Lagen ist die Sonneneinstrahlung weitaus intensiver als in den Städten. Der Schnee reflektiert einen großen Teil der Sonnenstrahlung und verstärkt dadurch die UV-Belastung zusätzlich.

Neben einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 sollte bei einem Ausflug in die Berge stets eine Sonnen- oder Skibrille mit UV-Schutz mit im Gepäck sein, um die Augen vor einer Schädigung durch die Sonnenstrahlen zu schützen. Sinnvoll ist auch ein extra Sunblocker, der die sehr empfindlichen Stellen des Gesichts schützt: Lippen, Nase und Stirn.

UV-Schutz im Winter? Unbedingt!

Egal, ob Sommer oder Winter – der richtige Sonnenschutz für die Haut darf dabei nicht fehlen. Auch wenn das tägliche Eincremen der sensiblen Haustellen mühsam erscheint: Sonnencreme im Winter schützt nicht nur zuverlässig vor Sonne, Wind und Kälte. Durch die extra Portion Schutz bleibt die Haut auch länger schön, straff und gesund. Win win!

Titelbild: © iStock.com – AntonioGuillern

Über den Autor

Avatar

Michaela Lieber

Seit Maximilian am 12. März 2010 das Licht der Welt erblickte, hat sich in meinem Leben viel verändert. Diese Erfahrungen teile ich gern. Als Redakteurin in meiner täglichen Arbeit, wie im privaten Umfeld.

Keine Kommentare